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was für eine Wärmepumpenart für sanierter Altbau
Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.04.2018 14:30:15
1
2640822
Ähmm Kurt, ich weiss, das die BAFA kein Prüfinstitut ist...
Du wirfst Nebelkerzen.
Entscheident ist der COP-Wert in der BAFA-Liste.
Die rechnet bei DV aus gutem Grund um, um die Werte
mit anderen Wärmepumpen vergleichbar zu machen.
Da gibbett dann eben keine Nextherm mit 5, irgendwas COP...

Grüsse

winni

Verfasser:
gunther2
Zeit: 21.04.2018 08:29:26
0
2640956
Danke schon mal....

Ich werde mal probieren rauszufinden was für ein Boden wirklich besteht.bzw die Antworten zu den Fragen von Gnika7 erfragen


Da der Kellerboden nicht mehr von unten gedämmt werden kann und ein paar Kältebrücken bestehen wird kfw85 das maximale preislich vertretbare sein. Wir gehen aber am Freitag zu einer zweiten Energieberatung

Pellets kommt nicht rein.

Im schlimmsten Fall denke ich saß wir den Ölkessel lassen...der ist erst 4 Jahre alt und ein gutes Gerät viessmann Vitoladens 333F
Bei ca 5,3cent Waermeerzeugungskosten pro kw Heizleistung bei den Ölpreisen von 60cent pro Liter muss eine Wärmepumpe bei Strompreis von ca. 23cent jetzt schon über 4,6 im Durchschnitt kommen.
Das rechnet sich erst wenn durch Zuschuss das fast Kostenneutral wird.

Hallo Kurt, danke für die Infos, aber Direktverdampfer möchte ich nicht.
Bei manchen Sachen mach ich es einfach lieber so wie es die Masse macht.

Ich könnte eventuell eine Luftwärmepumpe bivalent mit dem Öli betreiben.
Muss dann aber die Förderungen klären da dann ja immer noch Öl gebraucht wird?..
Generell wäre mir aber eine WP für alles am liebsten.


Gruss

Gunther

Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.04.2018 10:54:15
1
2640993
Hallo Gunther,

wie hast Du das mit der 4,6 gerechnet?

Ich rechne 23 Cent Strom durch JAZ 4,6 = 5 Cent/kWh Heizwärme
60 Cent für 1 Liter Öl durch 9 kW (1 kW niedrige Anlagenverluste)
= 6,67 Cent/kWh Heizwärme

Aber blöd, das der Ölkessel erst 4 Jahre alt ist...

Für die Förderung ist der Wärmeerzeuger wichtig, weil nicht auf den
Heizwärmeverbrauch, sondern auf den Primärenergieverbrauch ge-
schaut wird.

Grüsse

winni

Verfasser:
KOKON66
Zeit: 21.04.2018 11:44:52
0
2641007
an gunther2
Zitat
>Im schlimmsten Fall denke ich saß wir den Ölkessel lassen...der ist erst 4 Jahre alt und ein gutes Gerät viessmann Vitoladens 333F....
Ich könnte eventuell eine Luftwärmepumpe bivalent mit dem Öli betreiben
.<

Vielleicht interessiert Dich dies:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/205662/Geisha-bivalent-mit-Oel-Brennwert-und-Heizkoerper-im-EFH-1960

Gruss Roly

Verfasser:
gunther2
Zeit: 22.04.2018 07:40:30
0
2641160
Sorry wie auch immer....hatte Rechenfehler.

Habe allerdings gelesen,dass Öl einen Heizwert hat von 11,4 kwh pro Liter.

Das sind dann ohne Berücksichtigung des Wirkungsgrades bei Öl 0,053cent pro kwh
Die Wärmepumpe muss dann schon 4,3 AZ erreichen.

Auch wenn man einen geringeren Wirkungsgrad der Ölheizung berücksichtigt, um den von dir angenommenen Wert von 6,67 cent pro kwh Heizwärme annimmt, muss eine Wärmepumpe eine AZ von 3,45 erreichen um gleichzuziehen.

Falls es mit der Grabenkollektorlösung wegen der zu geringen Grundstücksgrösse nicht reicht für eine monovalente Wärmepumpenlösung ist deshalb die Frage ob es Sinn macht auf

Bivalent mit zusätzlicher Luft-Wasser WP zu gehen. Die WP wird zwar die 3,45 erreichen, da sie ja nicht bei den tiefen Temperaturen arbeiten muss.....aber lohnt der ganze Aufwand?
Zwei Geräte die kaputt gehen können, Wartung für zwei Geräte usw.

Auch würde sich bei dieser Lösung wahrscheinlich kein extra Stromzähler für den Heizungsstrom rechnen und dann wird es schwer grünen Strom überhaupt für 23 cent zu bekommen.

Eine reine Luft - Wasser WP monovalent....rechnet sich das gegen den geringen Ölpreis und dem in Deutschland extrem hohen Strompreis wirklich?

Würde die LuftWasser - WP überhaupt die 3,45 im Durchschnitt fürs ganze Jahr schaffen?

Gruß Gunther

Verfasser:
rman
Zeit: 22.04.2018 09:06:51
1
2641170
Zitat von gunther2 Beitrag anzeigen
Sorry wie auch immer....hatte Rechenfehler.

Habe allerdings gelesen,dass Öl einen Heizwert hat von 11,4 kwh pro Liter.

Das sind dann ohne Berücksichtigung des Wirkungsgrades bei Öl 0,053cent pro kwh
Die Wärmepumpe muss dann schon 4,3 AZ erreichen.

Auch[...]



Zwei Wärmepumpen bedeuten doppelten Invest. Wartung ist kaum nötig. Du hast zwar zwei Geräte die kaputt gehen können, diese werden aber kaum zur gleichen Zeit defekt sein, so dass du eine Art Redundanz hast.

Ich würde die Wärmequelle nehmen mit der du dich ab Besten fühlst. Den Ölpreis in ein paar Jahren kannst du nicht nicht wissen, genauso wie den Strompreis. Wo es einem recht schwer fällt eigenes Öl anzubauen, ist eine Eigenstromversorgung mit PV zumindest teilweise immer möglich.

Öl stinkt, braucht Tanks, damit Platz. Bin gespannt wann es dem ersten Ökoheini auffällt, dass Diesel (hier genannt Heizöl) auch in Ölheizungen verbrannt wird.

Die Wärmepumpe ist nicht ohne Nachteile. Lautstärke ist z.B. eines. Meine Wärmepumpe läuft aber leiser und in einer angenehmeren Tonlage als der Wäschetrocker der Nachbarn (Mittelalterliches Foltergerät)


Hast du in deine Preisvergleiche alle Faktoren (Platzverbrauch,Schorni, Wartung, Stromverbrauch der Ölheizung, Mieser Wirkungsgrad der Ölheizung bei WW Bereitung und im Teillastbetrieb) aufgenommen?

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 22.04.2018 11:13:01
0
2641204
Zitat von gunther2 Beitrag anzeigen
....hatte Rechenfehler.

Habe allerdings gelesen,dass Öl einen Heizwert hat von 11,4 kwh pro Liter.

Das sind dann ohne Berücksichtigung des Wirkungsgrades bei Öl 0,053cent pro kwh
Die Wärmepumpe muss dann schon 4,3 AZ erreichen ...
Die ganze Rechnerei mit den vielen Unbekannten bringt rein gar nix - bei Wärmepumpentechnik ist grundsätzlich wichtig, dass in der Hausheizkreishydraulik das Wasser uneingeschränkt "rundlaufen" kann und das Gesamtsystem mit möglichst geringen mittleren Heizwassertemperaturen funzt!

Wir betreiben selbst für die Raumtemperierung einen modulierenden 5 kW Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock bivalent parallel.
Diese Maschine startet bei uns ab der Heizgrenztemperatur (+16°C Außentemperatur) vollautomatisch und liefert bedarfsgerecht konsequent den erforderlichen Wärmeeintrag ... läuft also auch wenn es draußen wirklich arschkalt ist mit angepasster Verdichterleistung, wenn unterhalb von +6°C per 2. Wärmelieferanten (Plattenwärmetauscher der Fernwärmenetzübergabestation) ein zusätzlicher thermischer Energieeintrag in den Hausheizkreis stattfindet.
Die Arbeitszahlen des Monoblocks, der in 2014 mit rund 3.700€ Gesamtkosteninvest installiert worden ist, waren übrigens in den vergangenen Jahren generell >4,5 ... das natürlich inklusive Stromaufnahme der Steuerung sowie der integrierten Hocheffizienzumwälzpumpe und mit separatem Wärmemengenzähler ermittelt! .>)

Verfasser:
gnika7
Zeit: 23.04.2018 07:12:58
0
2641486
Hi low,

Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen

Wir betreiben selbst für die Raumtemperierung einen modulierenden 5 kW Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock bivalent parallel.
Diese Maschine startet bei uns ab der Heizgrenztemperatur (+16°C Außentemperatur) vollautomatisch und liefert bedarfsgerecht konsequent den erforderlichen Wärmeeintrag ... läuft also auch wenn es draußen wirklich arschkalt ist mit angepasster Verdichterleistung, wenn unterhalb von +6°C per 2. Wärmelieferanten (Plattenwärmetauscher der Fernwärmenetzübergabestation) ein zusätzlicher thermischer Energieeintrag in den Hausheizkreis stattfindet.
[...]

Es gibt ja kalte FernwärmeNetze, die für die Übergabe eine WP benötigen. Wäre es in deinem Fall auch nicht sinnvoller/interessanter die Fernwärme als Quelle für eine Wasser-Wasser-WP zu nutzen? Dann könntest sogar deine Quellentemperatur immer auf ein Optimum einstellen.

Grüße Nika

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 23.04.2018 07:41:03
0
2641489
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
... in deinem Fall auch nicht sinnvoller/interessanter die Fernwärme als Quelle für eine Wasser-Wasser-WP zu nutzen? Dann könntest sogar deine Quellentemperatur immer auf ein Optimum einstellen ...
Macht bei rund 15ct/kWh eher keinen Sinn ... hatte da zwischenzeitlich schon mal verschiedene Überlegungen durchgerechnet ... das Wasser in der Ringleitung des WV-Netzes zirkuliert übrigens ganzjährig mit so +65 bis +85 Grad im Vorlauf ... die Stichleitung zu unserem Haus bleibt bei über +6°C Außentemperatur konsequent kalt ... das ist die günstigste Lösung ... wenn die Wärmepumpe bis zur Heizgrenze komplett allein läuft.

Theoretisch könnte die Aktivierung des außentemperaturgeführten Reglers für den Wärmeeintrag aus dem Netz auch noch weiter herunter gesetzt werden ... die WH-MDC05f3e5 würde für den ausreichenden Eintrag von thermischer Energie so etwa bis -2°C allein gut reichen ... aber dann zu wenig Abnahme aus dem Netz! Daher bleibt alles so wie's ist - zumindest solange die Geisha nicht die Flatter hängen lässt! .>)

Verfasser:
gunther2
Zeit: 23.04.2018 12:23:41
0
2641607
Bei uns gibts leider keine Fernwärme.

es bleibt die Frage:

1.)Luft/Wasser für alles
(wäre das effektiv im Vergleich der Ölheizung??
die Durchschnittliche Arbeitszahl ist ja bei den Dingern nicht so gut?? komme ich da überhaupt auf den KWh Preis der reinen Ölkessellösung beim momentanen Ölpreis, auch wenn Verluste des Ölers eingerechnet werden.



2.)Luft / Wasser bivalent mit bestehendem Ölkessel



3.) Sole/Wasser mit Ringgrabenkollektor falls es mit der Fläche reichen würde.
(auf Dauer vermutlich die beste Lösung)

Gruss

Gunther

Verfasser:
gnika7
Zeit: 23.04.2018 13:31:37
2
2641628
Hi,

@gunther
Zu 1.
Mit LWP habe ich dieses Jahr eine JAZ von ca. 4,5. Jetzt kannst du mit deinen Strompriesen selber rechnen, ob es günstiger ist als Öl. Aktuell liegt Öl bei ca. 0,63€/l. Das sind ca. 7ct/kWh Wärme. Bei einer JAZ von 4,5 müsste Strom über 30ct kosten, damit WP schlechter da steht als Öl.
Mit PV ist dein Strom dann noch ein Tick günstiger

Zu 2.
Ich frage mich, warum willst du unbedingt eine bivalente Lösung. Wenn Öl (noch) günstiger ist als WP, dann bereite alles für WP vor. Wenn die Preise dann für Öl im Vergleich zu Strom hochgehen oder du nicht weiß, was du mit deinem PV-Ertrag anfangen kannst, dann stellst du dir in 2 Tagen eine WP hin. Natürlich kann dann die Förderung niedriger ausfallen. Dafür sind dann die Geräte u.U. günstiger/effizienter. Aber wenn dein Öl so um die 0,63€/l kostet, dann fährst du sogar mit einer schlechten JAZ von 3,6 und Strompreis von 25ct/kWh besser.

Zu 3.
Definitiv die nachhaltigste Lösung. Wahrscheinlich wirst du dann aber leider eine AZ > 5 haben. Dann ist dein Öler definitiv obsolet. Es sei denn, dein Öl kostet weniger als 5,5ct/l.

Grüße
Nika

Verfasser:
gunther2
Zeit: 27.04.2018 07:02:25
0
2642572
Hallo Nika, bzw alle

zu 1
hatte ich ja LWWP als alleinige Heizung angenommen, Nika wie würde man hier auf AZ 4,5 kommen, oder hast du Holzheizung oder andere Wärmequellen dazu?

Wenn ich in der Datenbank nachschaue sind Durchschnitt von 153 LWWP Anlagen eine Arbeitszahl von 3,32

da ist sogar noch die Frage ob alle Pumpen mit einberechnet wurden, ansonsten wären es auch hier noch weitere Verluste.

nehme ich nun deinen Wärmemengenpreis von

7cent bei Öl wenn alle Verluste schon weg sind und rechne....

23cent Wärmepumpenstrom
(so kaufen wir momentan grünen Wärmepumpenstrom für ein anderes Haus ein)
geteilt durch die 3,32 AZ sind das nun abgerundet
6,9cent Wärmemengenpreis über WP


Das rechnet sich eigentlich momentan bei den hohen Strompreisen und niedrigem Ölpreis nicht

oder nur wie bei uns:
nur über Förderungen
wir wollen gerne vom Öl weg
wir wollten den bestehenden Kamin für Holzofen nutzen, ansonsten müssten wir einen Aussenkamin hierfür planen der auch Geld kostet
wir könnten den 4 Jahre alten ÖL Brennwertkessel versuchen zu verkaufen.


zu 2
ich denke dass der Ölkessel viel zu gross sein wird nach der Kernsarnierung, aber bei tiefen Temperaturen gut passen würde und die LWWP dann bei ihrem schlechten Wirkungsgrad bei niedrigen Temperaturen abgeschaltet werden kann.

zu 3.
Die SoleWasserWP Lösung mit Ringgrabenkollektor ist natürlich als alleinige Heizung ohne ÖLkessel gedacht
und wäre der Favorit falls sich der Aufpreis des Grabenkollektors über 20 Jahre gegenüber einer reinen LWWP rechnen würde.
Hier wird aber das Problem der kleine Garten sein, so dass diese Lösung eventuell rausfällt.


4.
Momentan haben wir auch noch eine Anfrage ans Wasserwirtschaftsamt wegen Grundwasserwärmepumpe am laufen. Bei guter Wasserqualität , guter Pumpe usw. wäre es bestimmt vergleichbar mit Ringrabenkollektor
Der Grundwasserspiegel in der Rheinebene ist recht hoch.
mal sehen was die Antwort sagt.

Gruss Gunther

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 27.04.2018 07:22:29
1
2642576
M. M. ist hier ausschließlich der Umstieg auf monovalente Erdwärmepumpe mit entsprechender finanzieller Förderung vom BAFA sinnvoll.

Bei Luft-Wasser-Wärmepumpe für den bivalenten Einsatz neben bestehendem Ölkessel wäre wohl die Investition im "Normalfall" zu groß, wenn das Projekt nicht in Eigenleistung umgesetzt werden kann.

Ob die gesamten Bedingungen für eine monoenergetisch betriebene Luft-Wasser-Wärmepumpe hier passen, müsste man genauer analysieren. Dazu bedarf es unter anderem, dass die bei NAT erforderlichen Heizwassertemperaturen bekannt sind und zudem z.b. wie groß der Wärmebedarf für die Trinkwassererwärmung ist.

Verfasser:
gunther2
Zeit: 17.05.2018 15:04:53
0
2648564
Hallo Sorry ich habe mich lange nicht gemeldet, aber heute hat der Architekt den KFW Antrag für KFW 85 Effizienshaus Sanierung fertig gemacht
mehr würde nicht gehen.:

Daten des KFW Antrages:
823Qubikmeter
517qm Aussenfläche
263 Gebäudenutzfläche inkl. unausgebautem Speicher
43qm Fensterfläche
4,3qm Aussentürfläche

Jahres Primärenergiebedarf für Referenzgebäude: (100% Wert): 65,4 kwh/(qm a)
der berechnete Wert für das Sanierungsobjekt: 43,3 kwh/qm a)

Transmissionswärmeverlust Referenzgebäude: 0,373 W/(qm K)
Transmissionswärmeverlust Sanierungsobjekt: 0,337 W/(qm K)

Wärmebrücken Pauschal 0,10W/(qm K)

mehr Daten haben wir noch nicht.

das wird gemacht:

Kellerwohnung komplett innen neu Fussbodenheizung, ca 50qm Fussbodenheizung in kleiner Einliegerwohnung und ca 25qm Keller und Heizraum.

Erdgeschoss 75qm Wohnen / Essen/WC/Abstellraum
1. OG 75qm Bad und 3 Schlafräume

Erdgeschoss und 1. OG Fussbodenheizung

Dach nicht ausgebaut bleibt als Speicher ca 50qm Spitzboden



könnte es hier mit Grabenkollektoren reichen

bzw. was denkt ihr...wie gross muss eine Luft / Wasser Wärmepumpe als Alternative bei den obigen Vorgaben sein? würde hier so eine kleine Panasonic reichen?

Gruß

Gunther

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 17.05.2018 19:24:55
0
2648621
Hab Deine vom Architekt angegebenen Daten mal im Heizlasttool reingeklimpert ...



... nur für die Raumtemperierung könnte man da wohl z.b. mit einer WH-MDC05f3e5 rangehen, wenn am Gebäude real mit besserer Dämmung und optimaleren Wärmebrückenwerten saniert werden wird!

Würde selbst aber definitiv eine modulierende kompakte Sole-Wasser-Wärmepumpe für Trinkwassererwärmung und Raumtemperierung favorisieren.

Verfasser:
gunther2
Zeit: 19.05.2018 14:59:57
0
2648973
Gestern kam jetzt:

Energieberatung nach Din 4108-6 und DIN 4701-10 über 13-14 Seiten.

nachdem ich mich einmal reingelesen hatte stellte ich fest:

Dachisolierung: 24cm 035 isolierung mit Lamda 0,035 Wärmedurchlasswiderstand 6,86 zwischen Sparren und 6cm Holzfaserplatten
UWert Dach: 0,14

Aussenwanddämmung auf den Hohlblock 14cm wlg 035 - Lambda 0,035 Wärmedurchlasswiderstand 4,00 U-Wert Wand: 0,20

Kellerboden (das gibt die kleine Einliegerwohnung)
Akustik-Estrich Dämmplatte 6cm
U-Wert Kellerboden 0,49

Da das Haus somit KFW 85 erreicht und diese Dämmung schwächer als von einem von mir in 2009 Saniertem Haus ist, bat ich den Achitekten um Verbesserung:

Neu:
Dachisolierung: 24cm 035 Isolierung mit Lamda 0,032 Wärmedurchlasswiderstand 7,5 zwischen Sparren und 6cm Holzfaserplatten
U-Wert Dach: 0,13

Aussenwanddämmung auf den Hohlblock 18cm wlg 035 - Lambda 0,032 Wärmedurchlasswiderstand 5,63 U-Wert Wand: 0,15

Kellerboden (das gibt die kleine Einliegerwohnung)
PUR Hartschaum 024
U-Wert Kellerboden 0,22

Also einiges besser geworden, allerdings ist mir noch nicht klar ob jetzt auch KFW 70 erreicht ist??

Falls HT Transmissionswärmetransferkoeffizient (Bauteile102,40+Wärmebrückenzuschlag 51,76(0,10W/qmK) gesamt 154,16 geteilt durch 517,64qm Aussenwandfläche ergibt sich jetzt 0,2978

Nach der Heizlastschätzung von Grabenkollektor.... ergibt sich jetzt bei 823 Bruttovolumen eine Gesamtheizlast von nur noch 5506 Watt gegenüber der etwas schlechteren Dämmung vorher von damals 6135 Watt.

Kann mir jemand sagen ob das nun schon für KFW 70 reicht (Der Achitekt ist leider erst mal 2-3 Wochen in Urlaub.....es interessiert mich aber schon)

Würde es jetzt eventuell auch schon mit dem Grabenkollektor funktionieren.
Leider komme ich mit dem Tool gar nicht klar. Egal wieviele Solekreise ich angebe ändert sich von der Sondenleistung nichts.
Wer kann mir mal helfen-danke

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=ehNlJbglyRjAnGvt5eLs

oder doch eine Geisha nehmen?

macht es Sinn eine Solaranlage für Brauchwassererwärmung mit aufs Dach zu machen? Rechnet sich sowas?

Gruss

Gunther

Verfasser:
crink
Zeit: 19.05.2018 16:15:03
0
2648985
Moin,

die Anzahl der Solekreise muss zur Heizleistung der von Dir gewählten WP passen - bis 7 kW reichen entweder 2 x 300 m mit 32 mm Außendurchmesser oder 1 x 400 40er Rohr. Auf die Leistung des Grabens hat die Anzahl der Rohre im TrenchPlanner keinen Einfluss, da der Unterschied in der Praxis nur sehr gering ist. Hauptsache pro kW Heizleistung der WP ca 100 m 32er Rohr bzw 66 m 40er Rohr.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
gunther2
Zeit: 19.05.2018 17:05:08
0
2648996
Hallo Crink, danke

aber heisst das, dass ich beim 32 Rohr dann ca 550 Neter auf dem Grundstück unterbringen muss?

Ich habe einmal so lange eingezeichnet bis das System nicht mehr meckerte...

ist das so eine Lösung? und vor allem, ist das so machbar?

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=llpHL3LoHxAsTmrCutgf

Verfasser:
gunther2
Zeit: 19.05.2018 17:10:32
0
2648998
vor allem wie ist das zu optimieren?:



Heizlast
5506
W
Der Grabenkollektor liefert
Heizleistung 5183 W
Grabenlänge 137.52 m
Aushubvolumen 384.77 m³
Minimale Soletemperatur
Eingang 0.1 °C
Ausgang -2.9 °C

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 19.05.2018 17:20:45
1
2649000
Zitat von gunther2 Beitrag anzeigen
... macht es Sinn eine Solaranlage für Brauchwassererwärmung mit aufs Dach zu machen?
ST macht bei Wärmepumpentechnik mit Wärmequelle Luft m. M. definitiv keinen Sinn - bei Erdwärmepumpe wohl in der Regel eher auch nicht.

Eine Photovoltaikanlage ist generell wesentlich vorteilhafter, da der Strom vom Dach ganzjährig für sämtliche elektrische Verbraucher benutzt werden kann!

Bei ST hingegen ist sommerlicher Überschuss gar nicht zu nutzen! .>)

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 19.05.2018 17:27:10
0
2649001
Zitat von gunther2 Beitrag anzeigen
... aber heisst das, dass ich beim 32 Rohr dann ca 550 Neter auf dem Grundstück unterbringen muss?
Ich kann zwar den Grabenplaner auf meinem Android-Endgerät nicht öffnen - würde aber sagen dass Du einen Graben machen müsstest in dem 2 Rollen a'300m als Kringel drin unterzubringen sind! Es geht um Erschließung von ausreichend Kubikmeter Erdreich in genügender Tiefe!

Notfalls im tiefen Schlitzgraben: Wie im beispielsweise hier verlinktem!
Da ist im Konfigurator zu erfahren, dass z.b. für eine 6 kW Sole-Wasser-Wärmepumpe ein etwa 20 bis 24 Meter langer Graben oder für eine 8 kW Sole-Wasser-Wärmepumpe ein etwa 24 bis 28 Meter langer Graben erforderlich sei!

Verfasser:
winni 2
Zeit: 19.05.2018 17:29:30
0
2649002
Ein wilder Plan...:-)

Ist "trockener Sand" gesetzt?
Das macht die Sache schwierig, würde aber theoretisch gehen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=VAhKM2w1I8AOWglKqdxW
Wäre nur die Frage, ob man das so graben kann, ohne Nachbar-
aufbauten oder die eigenen zu gefährden?

Mit Deinem für eine Sanierung guten H,t und Wärmepumpe sollte
KfW70 kein Problem sein, denke ich.

Grüsse

winni

Verfasser:
mdonau
Zeit: 19.05.2018 18:13:37
0
2649010
Zitat von gunther2 Beitrag anzeigen

Dachisolierung: 24cm 035 Isolierung mit Lamda 0,032 Wärmedurchlasswiderstand 7,5 zwischen Sparren und 6cm Holzfaserplatten
U-Wert Dach: 0,13

032 ist unverhältnismäßig teuer, das lohnt sich eher nicht.


Zitat von gunther2 Beitrag anzeigen
vor allem wie ist das zu optimieren?:

Heizlast
5506
W
Der Grabenkollektor liefert
Heizleistung 5183 W
Grabenlänge 137.52 m
Aushubvolumen 384.77 m³
Minimale Soletemperatur
Eingang 0.1 °C
Ausgang -2.9 °C



Das Aushubvolumen ist jenseit von machbar.
kommt ihr mit einem Bagger in den Garten?

Bei Sand eine Möglichkeit mit senkrechten Schlitzgräben
wirklich "trocken" wird der Sand wohl kaum sein, sonst kann man das Regenwasser vom Haus zusätzlich zum normalen Niederschlag verrieseln über dem Kollektor um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen.

Verfasser:
gunther2
Zeit: 19.05.2018 18:33:08
0
2649015
Ja das mit dem Sand ist so eine Frage?????

Das ist die Rheinebene nördlich von Weinheim in Hemsbach
wer kennt hier die Bodenbeschaffenheit.

Nachfrage beim Wasserwirtschaftsamt Heidelberg ist gestellt,

auch wegen eventueller Wasserqualität für Wasser/Wasser Wärmepumpe,

obwohl uns hier schon ein paar abgeraten haben, da man nicht wisse ob der Brunnen dann in ein paar Jahren noch die gleiche Qualität liefert und nicht sich dauernd zusetzt.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

hallo Winni, danke das sieht schon viel besser aus.

was habe ich falsch gemacht,
bei mir fehlte immer noch Leistung
und bei 3 Meter Breite sagte er immer das wäre ungenau

allerdings komme ich nicht zwischen der Garage und dem Haus durch.
es geht maximal der Bereich worin ich eingezeichnet hatte
Der Bereich Garage und zur Strasse im obere Bereich, sowie der obere Teil links vom Haus liegt ca 1,6 Meter höher (auf der Strassenebene) und ist links als Abstellplatz mit Mauer hergestellt.
-------------------------------------------------------------------------------------

Verfasser:
gunther2
Zeit: 19.05.2018 18:41:09
0
2649019
Vielen Dank auch für die Ideen mit dem Schlitzgraben,

das sieht ja super aus.

Aber fällt der Graben nicht immer zusammen wenn nur Sandboden vorhanden ist?

Eventuell kann man auch nur mit einem kleinen Bagger links am Haus vorbei über eine zu bauende schräge Ebene in den ca 160cmm tiefer liegenden Garten .

Leider oder zum Glück liegt der Garten umzingelt von den Gärten der Nachbargrundstücke und hat somit keine weitere Zufahrt.

Wie tief müsste denn bei einem senkrechten Schlitzgraben gebaggert werden?
vermutlich reicht hier der Baggerarm eines kleinen Baggers nicht aus.

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