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Machbarkeit Ringgrabenkollektor
Verfasser:
dyarne
Zeit: 16.05.2018 21:12:16
0
2647364
Zitat von cubase Beitrag anzeigen
Wie gross sind denn diese Schwankungen?




Verfasser:
dyarne
Zeit: 16.05.2018 21:18:12
0
2647365
Zitat von DV-Gergen Beitrag anzeigen
Wer hat behauptet, dass eine 'regeneration unter 1,20 nicht möglich ist'? Das ist doch Schwachsinn...
Zitat von DV-Gergen Beitrag anzeigen
...keinesfalls unter 120 cm Tiefe verlegt werden sollen um die REGENERATIONSFÄHIGKEIT zu gewährleisten.
Es leuchtet doch jedem ein...



Zitat von DV-Gergen Beitrag anzeigen
Bleib einfach bei den Fakten und erkläre demgegenüber wie Du auf die 15° Bodentemperatur (evtl. Im Jui/August wenn alle Heizung voll laufen?) kommst...
ja, natürlich. ging im kontext meiner aussage um den falschglauben an eine aktive regeneration und daß das erdreich eine natürliche temperatur von rund 15-18° im sommer in RGK-kollektortiefe hat...

Verfasser:
dyarne
Zeit: 16.05.2018 21:26:05
0
2647366
hallo Nika,
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Danke für die Grafik... Aus dieser geht hervor, dass bei höheren Entzugsleistungen die optimale Tiefe eher bei ca. 1m liegt (und JAZ schlechter ist). Da ein DV-Kollektor üblicherweise höhere Temperaturgradienten hat entspricht dieser der roten Kurve...
ja genau.

simpel gesagt wenn ein kollektor sehr knapp ausgelegt wird - marke gefrorenes huhn - dann hilft ihm die frühere wärme im frühjahr in geringerer tiefe schneller aufzutauen.

ein nach den regeln üppig ausgelegter RGK baut keinen eisklotz und profitiert von tieferer verlegung mit besserer jaz.

ein kompaktabsorber in nordeutschem sandboden hat ein optimum in geringerer tiefe als ein fetter RGK in bayrischem lehm.

durch das fehlen des eisklotzes liegen die temperaturen auch bei den tiefer verlegten RGK bereits nahe oder über 10°

bei uns gibt mittlerweile die passive kühlung die tiefe vor - heizen macht der RGK im zweitberuf ... ;-)

Verfasser:
cubase
Zeit: 17.05.2018 12:05:21
0
2648520
Hallo dyarne

Da ja Kollektoren in der Regel in Fels gesprengt werden (von Frank mal abgesehen), dann hast Du natürlich recht mit Deiner Aussage der Tagestemperaturschwankung in 1m Tiefe.

Und wie immer typisch für Dich, konnte man Dir nicht alle Antworten entlocken, egal.

Also,
wenn ich 10000kWh durch eine "1.5m"-JAZ (4.16) teile, erhalte ich 2403.85 kW/h
wenn ich 10000kWh durch eine "0.8m"-JAZ (4.15) teile, erhalte ich 2409.64 kW/h

=> 5.79 kWh Einsparung bei doppelter Tiefe/Aushub = mit günstigen Stromanbieter ca. 1,20 Euro pro Jahr... gibt in 10 Jahren dann ne Kiste Bier. Na dann Prost!

LG cub

Verfasser:
dyarne
Zeit: 17.05.2018 13:18:27
0
2648542
ton, erde, sand?

typische und häufige bodenarten für uns ... ;-)
werden bei regen auch mal naß...

und zum rest bitte genau das oben geschriebene lesen. RGK-auslegungen funktionieren großzügiger als die sehr knappen Ramming auslegungen. ich habe in A ganz andere NAT's als der großteil deutschlands und das thema kühlen stellt das ganze nochmals anders dar.

steht ja alles da ... ;.-)

es gibt mittlerweile dutzende bis hunderte geloggte werte über jahre.
der zusammenhang gewichtete mittlere soletemperatur und effizienz ist bekannt?

Verfasser:
cubase
Zeit: 17.05.2018 13:25:01
0
2648544
Ich gebe es auf. In Deutschland sind 0.8m nicht 1m. Ist ja aber auch Wurst. Zum Rest: Hauptsache 15 Tonner und grosse Schaufel...

LG cub

Verfasser:
crink
Zeit: 17.05.2018 17:14:31
0
2648588
Moin cubase,

bitte bedenke auch, dass nicht nur die JAZ, sondern auch die Betriebssicherheit eines Kollektors (minimale Soletemperatur und Bodenhebungen - da ist Ramming wesentlich lascher vorgegangen als die üblichen Ringgrabenkollektorauslegungen) beachtet werden muss. Dass es auch sehr flach geht kannst Du Dir bei platsch anschauen. Solche Auslegungen funktionieren auch, müssen aber evtl. mit anderen Solekonzentrationen betrieben werden und unkritisch in Bezug auf Bodenhebungen sein.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
cubase
Zeit: 17.05.2018 18:32:57
0
2648605
Hallo crink

Vielen Dank für Dein objektives Feedback! Stimme Dir voll uns ganz zu, bis auf...

Zitat von crink Beitrag anzeigen
unkritisch in Bezug auf Bodenhebungen sein.[...]


Die Gefahr ist meiner Meinung nach bei einem vereisenden RGK 3x höher als bei unseren schmalen Schlitzgräben.(ja ich weiss, eigentlich sind sie ohne Vereisung geplant, schaffen aber nicht alle. )



Die sich hebende Fläche beträgt bei einer angenommen Fläche von 4qm beim RGK ca.3qm, bei einem Schlitzgraben aber lediglich 1qm! Ich kann nur von meinem Graben im ersten Winter sprechen, da konnte ich keine Hebungen feststellen. (Eisklotz von Anfang Dez- bis Anfang April)


LG cub

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.05.2018 19:20:39
1
2648617
Zitat von cubase Beitrag anzeigen

Die Gefahr ist meiner Meinung nach bei einem vereisenden RGK 3x höher als bei unseren schmalen Schlitzgräben.(ja ich weiss, eigentlich sind sie ohne Vereisung geplant, schaffen aber nicht alle. )

Aus meiner Sicht hängt es vor allem von dem Wasseranteil und Versickerungsfähigkeit des Bodens ab.

Grüße Nika

Verfasser:
cubase
Zeit: 17.05.2018 21:25:14
0
2648641
Hallo Nika

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen

Aus meiner Sicht hängt es vor allem von dem Wasseranteil und Versickerungsfähigkeit des Bodens ab.



Ich weiss zwar nicht was dies zum o.g. Vergleich der beiden Grabengeometrien beiträgt, aber ja es stimmt natürlich.
Oder meinst Du, dass eine von beiden "Rohrbündeln" nur auf Grund der Verlegeart ein feuchteres Erdreich umgibt?


LG cub

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.05.2018 23:09:04
0
2648661
Zitat von cubase Beitrag anzeigen
Hallo Nika

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Oder meinst Du, dass eine von beiden "Rohrbündeln" nur auf Grund der Verlegeart ein feuchteres Erdreich umgibt?

Ich denke, dass die Geometrie eher vernachlässigbare Rolle spielt im Vergleich zu anderen Parametern. Zumindest fällt mir keine physikalische Begründung ein, warum sich die Geometrien da wesentlich unterscheiden sollen.
Muss aber zugeben, dass ich da keine Erfahrung habe und vielleicht bestimmte physikalische Apekte übersehe...

Grüße Nika

Verfasser:
mdonau
Zeit: 17.05.2018 23:54:47
1
2648670
die Frage ist, doch: wie relevant ist die vereisung und ggf Hebung im Frühjahr?
0,5x200, 1x100 oder 2x50. die Fläche ist ähnlich,
die Regeneration von unten und oben folglich auch.

eine gerade verlegung ist halt nicht immer möglich
oder sinnvoll, vertikale slinkies sind oft problematisch zu verlegen etc.

der Vorteil des RGK bei z.B. 100m Graben ist eben
der asymmetrische hohe Rohranteil und damit gleichmäßige Entzug über die gesamte Länge, aus
dem gesamten erschlossenen Erdreich.
Eine Vereisung um die Rohre tritt damit deutlich geringer weil
gleichmäßiger ein.
Zudem hält die Latentwärme verdammt lange und
die Regeneration ist danach ebenfalls gleichmäßig.

was man baut sollte von den Gegebenheiten abhängen und eine vernünftige Lösung sein.

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tiber schrieb: Deswegen meiner Meinung nach den Öler raus und jetzt noch die bestmögliche Förderung ungekürzt nutzen. Zwei Wohneinheiten mit getrennter Heizungsanlage und eigener WP, d.h. je Wohneinheit dann...
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