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Sauberkeitsschicht im Keller dämmen?
Verfasser:
Mark83
Zeit: 05.05.2018 22:43:36
0
2644582
Hallo,

im kleinsten Kellerraum soll eine Sauberkeitsschicht Beton 5cm dick, direkt auf die Erde, dann Folie, dann Armierung, dann 15cm wu beton.

Baujahr 1900, Schimmel an den Wänden und feuchtester Raum in welchen aber jetzt die Brennwerttherme und Waschküche kommt.

Erde ist feucht und Wand auch. Später soll von außen die Kellerwand freigelegt werden und eine Dämmung gemacht werden und Dränage.

Jetzt war die Überlegung zwischen Sauberkeitsschicht und Wu Beton noch xyrodur dämmplatten zu legen.

Was haltet ihr davon?

Verfasser:
rman
Zeit: 06.05.2018 10:11:18
0
2644621
Bodenaufbau bei mir :

Lehmboden
kapilarbrechende Schicht (Kies >10cm)
XPS 6cm
WU Beton 16cm

Verfasser:
Mark83
Zeit: 06.05.2018 21:13:38
0
2644737
Abend,

danke für die Info. Haben Sie Kies oder Schotter? Denn den Kies kann man ja nicht oder nur schwer verdichten.

Ich hätte die Sauberkeitsschicht als kapilarbrechende Schicht genommen.

Welcher Fachmann ist denn un diesem Berreich zuständig, damit ich ds mal nachfragen kann.

Verfasser:
rman
Zeit: 06.05.2018 22:34:26
0
2644759
Bei mit ist es Kies (Steine etwa 10-50mm). Ich habe davon eine Menge, weil die Hausbauer dieses Zeugs überall im Haus verteilt haben (z.B. unter der Dielenboden)

Warum verdichten? Viel Spass mit der Rüttelplatte im Keller eines 120 Jahre alten Hauses.
Ich bin der Meinung man soll nicht aus allem eine Wissenschaft machen.

Zusätzlich habe ich den Betonboden mit Alu Mehrschichtverbundrohr aktiviert.

Wenn ein Fachmann gefragt ist, dann ein Architekt der auf Altbausanierung spezialisiert ist.

Verfasser:
Mark83
Zeit: 07.05.2018 06:54:14
0
2644774
Eben, wollte halt bei diesem alten Bestand nicht mit der Rüttelplatte arbeiten.
Bei der Sauberkeitsschicht aus Beton ist der Vorteil, das sie sich leichter verdichten lässt.

Verfasser:
Der Farmer
Zeit: 07.05.2018 15:47:26
0
2644918
Zitat von Mark83 Beitrag anzeigen
Eben, wollte halt bei diesem alten Bestand nicht mit der Rüttelplatte arbeiten.
Bei der Sauberkeitsschicht aus Beton ist der Vorteil, das sie sich leichter verdichten lässt.


Wenn du unter der Sauberkeitsschicht keine extra kappilarbrechende Schicht machen kannst/willst (ist aber niemals falsch), dann mach den Beton sehr mager. Da reicht schon 1 Teil Zement auf 10 Teile Sand (übliche Körnungen 0-4mm). Damit erreichst du noch genügend Festigkeit zum Auslegen der Dämmplatten und der Beton wäre schön großporig. Das wäre auch schön kapillarbrechend.

Grundsätzlich gilt immer, je mehr Zement, desto wasserrückhaltender und mitunter auch saugender das Bauteil. Wenn du Sand mit Anteilen größerer Körnung verwendest, solltest du den Zement nochmal ein wenig reduzieren.

Viele Grüße
vom Farmer

Verfasser:
Mark83
Zeit: 07.05.2018 15:54:28
0
2644922
Hallo,

wollte eigentlich ne Fertigmischung ausm Baumarkt oder Baustoffhandel für die Sauberkeitsschicht nehmen.
Könnt ihr mir da etwas empfehlen?


Den WU Beton werde ich mir von Heidelberger Cement anliefern.

Verfasser:
Der Farmer
Zeit: 07.05.2018 17:17:47
0
2644949
Zitat von Mark83 Beitrag anzeigen
Hallo,

wollte eigentlich ne Fertigmischung ausm Baumarkt oder Baustoffhandel für die Sauberkeitsschicht nehmen.
Könnt ihr mir da etwas empfehlen?


Den WU Beton werde ich mir von Heidelberger Cement anliefern.


Würde ich nicht mit Fertigmischung machen. Und wenn, dann mit ca. 2,5 Teilen Sand strecken.

Verfasser:
Mark83
Zeit: 17.05.2018 00:29:07
0
2648403
Hallo,

ich wollte demnächst anfangen mit dem Projekt.

Was nimmt man den alternativ als kapilarbrechende Schicht unter der Sauberkeitsschicht und wie dick muss diese kapilarbrechende Schicht sein?

Welche Dicke nimmt man bei den Dämmplatten?
Was würdet ihr da genau empfehlen?

Vielen Dank

Mark83

Verfasser:
HFrik
Zeit: 17.05.2018 08:37:52
1
2648444
Da ist die Gegenfrage zu stellen: wie viel Platz ist denn da?
Da man an die Dämmung nie mehr ran kommt sollte man sie schon richtig machen, >10cm wenn der Pltz da ist. Ähnlich bei einer kappilarbrechenden Schicht.
Je nach Bauwerk kann man vorher etwas Borden ausheben um Platz zu bekommen - da muss man aber die Fundamenttiefe und das Thema Grundbruch berücksichtigen. (Tragwerksplaner fragen?)

Verfasser:
rman
Zeit: 17.05.2018 10:02:26
0
2648473
Ich habe bei mir die Fundamente 70cm unterfangen und den Kellerboden 30cm tiefergelegt.

Bodenaufbau:
Lehmboden
Sauberkeitsschicht: ca. 15cm
XPS: 6cm
WU Beton: 16cm

Mehr XPS wollte ich nicht legen, da ich keinen Sinn drin sehe den Kellerboden besser zu isolieren.

Deine Wände werden auch von unten Wasser ziehen. Nur von Aussen abdichten hilft begrenzt.

Verfasser:
Anton-2
Zeit: 17.05.2018 19:29:04
0
2648622
Der Keller wird feucht bleiben. Siehe man

Eine Alternative wäre noch eine Schaumglasschotterdämmung...
..oder evtl auch Leichtbeton.

Verfasser:
Thorfinn Hansen
Zeit: 18.05.2018 14:36:21
0
2648808
Full ACK man - Der Raum wird weiterhin einen nicht zu vernachlässigen Feuchteeintrag haben.

Schaumglasschotter ist nett, aber teuer. Wenn es nur ein paar m3 sind: EGAL
gecoatetes Leca kann billiger sein.
XPS ist der moderne Klassikker.
Man kann Leca/Schaumglasschotter und XPS kombinieren. Aussedem kannst du aus der Leca/Schaumglasschotter Schicht Radon absaugen.

Je tiefer man aushebt, je mehr Höhe hat man für die Terraindecke - wer tief gräbt, der haut man dem Haus die Füsse weg.

Was noch nicht erwähnt wurde, dass du im Raum Apparate aufstellen willst die Wärme abgeben. Diese Wärme kann dir helfen den Raum zu heizen, die relative Feuchte zu senken und den partiellen Dampfdruck zu erhöhen - Du drückst den Dampf dann durch die Aussenwand.
Wenn du später dann aussenseitig isolierst, sollte du beachten, dass da Dampf von innen nach aussen pendeln will.

Rechnen kann man das in WUFI. Abschätzen kann man im Glaser Diagramm.

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