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Zisterne Luftsprudler wie lange laufen lassen?
Verfasser:
Tueffi
Zeit: 13.06.2018 19:52:30
0
2654603
Moin,
So ich hab nun endlich luftsprudler eingebaut in die Zisterne.
5000 liter filtertopf mit beruhigten Einlauf und dann Versickerung um die Zisterne herum.
Zisterne liegt tief in der Erde.....

Habe mich dazu entschlossen Luft einzuströmen weil das Wasser nach ca. 3 Wochen ohne Regen müffelt. Ich gehe davon aus das das am mangelnden Sauerstoff liegt.
Habe nun 2 so luftsprudlerkugeln ca. 6cm im Durchmesser auf Pflastersteine befestigt (damit sie nicht den Grund aufwirbeln) .
Die Kugeln sind also nun so ca. 6 cm vom Boden hoch positioniert.
Meine membranpumpe Heilea hap 120 soll 7200liter Luft in die Stunde machen.
Die werden da unten aber nicht ankommen weil der luftschlauch 30 Meter lang ist und die Pumpe ca. 2.5-3.0 Meter höher liegt wie die luftströmer.
Es kommt aber noch ordentlich da unten was an.
Sprudelt wie Dolle.

Hab die nun an einer Zeitschaltuhr hängen.
Momentan läuft die 3 mal am Tag für je 30min.
Reicht das wohl?

MfG

Verfasser:
kd-gast
Zeit: 13.06.2018 20:35:02
0
2654623
Hi.
Wenn dein Wasser umkippt...
Ist irgendwas verkehrt...
Beruhigter Zulauf ist schon Mal im!
Filter ,was für einer?
Wie viel Dachfläche in welchen PLZ Bereich?

Überlauf mit syphon ? Oder kein Abfluss?

Wasserentnahme für was ?

Gruß kd-gast

Verfasser:
Tueffi
Zeit: 14.06.2018 16:10:36
0
2654826
Hi.
Wenn dein Wasser umkippt...
Ist irgendwas verkehrt...
Beruhigter Zulauf ist schon Mal im!
Filter ,was für einer?
Dieser Hier https://www.3ptechnik.de/63-0-Retentions--und-Versickerungfilter.html
Wie viel Dachfläche in welchen PLZ Bereich?
240 quadratmert in 32312 Lübbecke

Überlauf mit syphon ? Oder kein Abfluss?
kein syphon! ein 100er rohr dient als überlauf zum kiesbett. kiesbett fasst gute 40 qubikmeter.die zisterne ist also nicht an einem kanal angeschlossen der müffeln würde.

Wasserentnahme für was ?
momentan nur toilette aber ich würde gerne waschmaschine hinzunehmen.

Gruß kd-gast

gruß tueffi

Verfasser:
kd-gast
Zeit: 14.06.2018 18:07:10
0
2654841
Hi.
Der Filter ist schon Mal sch.....
Ein wisy Wirbelfeinfilter wäre die bessere Wahl gewesen..
Aber was soll's.
Wird der regelmäßig geprüft und gereinigt?

Wie ist der Überlauf gestaltet?
Als syphon? Und oben angeschrägt wegen schwimmschmutz Abscheidung?

Aus was besteht die Dachfläche? Eindeckung?

Irgendworan muss es ja liegen...
Die zisterne ist laut Überschlag auf alle Fälle nicht zu groß.....
Gruß kd-gast

Verfasser:
Tueffi
Zeit: 14.06.2018 18:15:47
0
2654842
Reinigung normal alle 4-6 Wochen.
In der blütenstaubphase jede Woche einmal schauen und gegebenfalls reinigen.
Überlauf kein Siphon sondern ein kurzes Stück 100er Rohr abgeschrägt.

Betondach aus einem Guss gegossen so wie es scheint.
Das einzige was ich weiss was nicht ganz optimal ist ist folgendes.
Einlauf ist 10cm höher als Auslauf.
Ergo hängt der filtertopf für eine gewisse Zeit im Wasser (so lange bis Wasserspiegel durch Verbrauch sinkt)
Im Winter keine Probleme nur im Sommer bei 3-4 Wochen ohne Regen.

Verfasser:
Tueffi
Zeit: 14.06.2018 18:18:23
0
2654843
Es war erst ein überlauffilter verbaut der sich selbst reinigt.
Die haben mir damals aber das falsche verkauft weil ich ja versickere und nicht in einen Kanal überlaufen lasse wo ein selbstreinigender Filter Sinn macht. Aber bei Versickerung darf ja kein Dreck eingespùlt werden.

Verfasser:
Tueffi
Zeit: 14.06.2018 18:21:56
0
2654845
Ergo hab ich einen filtertopf nachgerüstet.
Damit ich den Dreck raus bekomme.
Versickerung würde gereinigt da ist nichts mehr organisches drinn was Müffeln kann.
Hab da mal ne Nase von genommen riecht recht gut.
Kies ist auch nach allen Seiten mit geotextil ausgekleidet so das da keine Erde sich vermischen kann.

Verfasser:
kd-gast
Zeit: 14.06.2018 18:56:48
0
2654852
Schon Mal die Zisterne gereinigt?
Aber Vorsicht Todesgefahr wegen o2 mangel....
Sonst weiß ich erstmal auch nicht weiter..

Wenn der behälter sauber ist,auf dem Grund.
Dann bleibt nur noch die Sauerstoff Anreicherung..
Gruß kd-gast

Verfasser:
Tueffi
Zeit: 14.06.2018 21:38:34
0
2654888
Ja der Boden ist recht sauber muss ich wirklich sagen.
Ich denke auch das es am mangelnden Sauerstoff liegt.
Aber was meinst wie lange sollte ich die Luftpumpe laufen lassen?
Die Pumpe hat 90watt ich meine 24 Stunden muss die doch nicht laufen. Da fressen die Stromkosten ja alles auf trotz Solaranlage mit eigenverbrauch.

Verfasser:
Tueffi
Zeit: 14.06.2018 21:45:27
0
2654890
Momentan läuft die drei mal am Tag ne halbe Stunde.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 15.06.2018 07:51:21
0
2654946
Anmerkung:

Bevor man in die Zisternenlösung viel Geld investiert, erst einmal nachrechnen:


Kosten Trinkwasser Stadt Lübbecke 1,71€ / Kubikmeter

Durchschnittsverbrauch pro Kopf und Tag für
WC = 39 Liter
und
Wäsch waschen = 19 Liter

Zusammen also 58 Liter pro Tag und Person

Im Jahr also = 58 x 365 = 21,17m³

Sind also pro Jahr und person 21,17 x 1,71€ = 36,20€

Das sparst du mit der Zisterne im Jahr pro Person im Haushalt, wenn du WC und Waschmaschine dran hast.

Zur Waschmaschine:
Regenwasser ist zwar sehr weich, aber ich würde das aus hygienischen Gründen nicht machen, insbesondere bei weißer Wäsche nicht.

Meiner Auffassung nach lohnt sich eine Zisterne nie.
Zudem ist as Auffangen von Regenwasser eine Umweltsünde.
Regenwasser soll im Boden versickern und den Grundwasserspiegel anheben.

VG

Verfasser:
Martin24
Zeit: 15.06.2018 10:15:01
3
2654969
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Meiner Auffassung nach lohnt sich eine Zisterne nie.
Zudem ist as Auffangen von Regenwasser eine Umweltsünde.
Regenwasser soll im Boden versickern und den Grundwasserspiegel anheben.


Ähh was?
Es ist also besser, wenn das Wasserwerk das Grundwasser abpumpt, aufbereitet und durch die Leitung schickt, als Regenwasser auf versiegelten Flächen aufzufangen, das andernfalls in den meisten Fällen auch nicht versickert wäre sondern als Oberflächenwasser abgeführt wird?

Nebenbei haben Zisternen oft noch den Riesenvorteil, dass sie im Sommer bei kräftigen Regengüssen erst einmal Wasser aufnehmen und damit Hochwasserprobleme verringern ...

Meine Zisternen dienen allerdings nur der Gartenbewässerung, für die Waschmaschine würde ich das Wasser niemals nehmen.

Grüße
Martin

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 15.06.2018 10:44:43
0
2654978
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
[...]


Ähh was?
Es ist also besser, wenn das Wasserwerk das Grundwasser abpumpt, aufbereitet und durch die Leitung schickt, als Regenwasser auf versiegelten Flächen aufzufangen, das andernfalls in den meisten Fällen auch nicht versickert wäre sondern als Oberflächenwasser abgeführt[...]



Das Grundproblem ist natürlich erst einmal die Versiegelung.
Aber Zisternen tragen dazu bei.

Finanziell lohnt sich eine Zisteren sowieso nie.

Ich habe einen Gartenwasserzähler und verbauche pro jahr etwa 60m² Wasser zum Gießen.

Das sind bei uns im Jahr rund 100€.

Eine 5000 Liter Zisterne bring einem im Sommer gar nichts, wenn es wochenlang nicht regnet.

Mit Pumpe, Bagger und Zisterne kostet sowas in der Regel ~5000€

Das ware also eine Armortisationszeit von 50 Jahren.
Die Erhaltungskosten nicht berücksichtigt.

Völlig indiskutabel.


Der Grundwasserspiegel sinkt stetig, einfach mal googeln.

Zudem wird das Regenwasser nicht durch den Boden gereinigt bzw- trägt nicht zur Nährstoffanreicherung des Bodens bei, einfach mal googeln.

Sofern das Wasser alternativ in die Kanalisation gelangen würde, ist eine Zisterne da nicht ganz so "böse".
Aber lohnen wird sie sich nie.

Ich habe mit der deutlich günstigeren, zuverlässigeren und technisch einfacheren Lösung eines Brunnens, viele Jahrzehnte gearbeitet.

Aber selbst das ist auf dauer teurer, wie das Stadtwasser.

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 15.06.2018 11:11:16
0
2654987
Tueffi,

wenn an deiner 5 m³-Zisterne wirklich nur (!) die WC angeschlossen sind, ist die Anlage überdimensioniert. Hast du noch einen Feinfilter in der Pumpenleitung?

Zum Vergleich: Ich betreue eine 5,25m³-Anlage, die ist nach 3 Wochen ohne Regen weitgehend leer bzw. im Trinkwassernachspeisebetrieb. Dort sind neben WC auch über 700 m² Garten zu versorgen. In regenarmer Zeit wird dadurch laufend Wasser entnommen (und ggfs. Trinkwasser nachgespeist) und bei Regen wird relativ schnell der Überlauf erreicht. Das sichert die Wasserqualität in der Zisterne. Zusätzlich gibt es einen Feinfilter in der Pumpenleitung, damit weniger Schwebstoffe im Spülkasten müffeln können.Für die Ventildichtungen schadet es jedenfalls auch nicht.

@ Solarzelle und Martin24
Lasst doch die Grundsatzdiskussionen!
Jeder Standort hat andere Bedingungen, manche können mit schwerem Lehm kaum versickern, andere zahlen deutlich mehr fürs Trinkwasser
(Nürnberg z.b. 2,1 € + Abwassergebühr von 2,02 €; 0,65 €/m² versiegelte Fläche fürs Niederschlagswasser, wenn keine Versickerung erfolgt), manche müssen fürs Zisternenwasser keine Abwassergebühren zahlen.
Da keiner den anderen überzeugen kann, sollte man den Versuch einstellen. Ich würde mir das auch für die fundamentalistischen WP-Besserwissereien wünschen, aber das Leben ist leider kein Wunschkonzert... ;)

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 15.06.2018 11:44:32
0
2654997
Da gebe ich dir dem Grunde nach absolut recht.

Jedoch wäre ich froh gewesen, es hätte mich jemand vor 20 Jahren auf andere Möglichkeiten hingewiesen.

Das hätte mich viel Geld, Arbeit und Nerven erspart.

Daher fühle ich mich an jeder Stelle verpflichtet, andere Möglichkeiten aufzuzeigen.

VG

Verfasser:
Tueffi
Zeit: 15.06.2018 13:29:07
0
2655029
Feinfilter ist vorhanden.
Ebenso schwimmende entnahme.
Waschmaschine war schon mal angeschlossen.
Die soll auch wider angeschlossen werden wenn das Wasser durchweg gute Qualität hat

Unsere Zisterne würde damals mit 1500euro gefördert!

Verfasser:
Martin24
Zeit: 15.06.2018 13:51:53
1
2655037
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Sofern das Wasser alternativ in die Kanalisation gelangen würde, ist eine Zisterne da nicht ganz so "böse".


Ich verstehe immer noch nicht, warum eine Zisterne "böse" ist.
Glaubst Du wirklich, der Grundwasserspiegel steigt, weil Du stattdessen Leitungswasser nimmst?

Lohnen ist immer so eine Sache.
Hier in der Gegend wird z.B. die Regen-Abwassergebühr deutlich niedriger, wenn man eine Zisterne hat.
Ich pumpe auch das Drainagewasser in die Zisterne, das kann hier eine ganze Menge sein. Dadurch habe ich normalerweise den ganzen Sommer über genug Wasser für 2500m² Garten.
Trotzdem würde ich das wahrscheinlich nicht so anlegen, sondern auch einen Brunnen bevorzugen.
Aber warum ist ein Brunnen eigentlich nicht "böse", der sorgt doch erst Recht für sinkenden Grundwasserstand?

Nährstoffanreicherung des Bodens durch Regenwasser? Das hast Du Dir doch gerade ausgedacht, oder?

Grüße
Martin

Verfasser:
Brendler
Zeit: 15.06.2018 14:02:17
1
2655041
Zitat:
Es war erst ein überlauffilter verbaut der sich selbst reinigt.
Die haben mir damals aber das falsche verkauft weil ich ja versickere und nicht in einen Kanal überlaufen lasse wo ein selbstreinigender Filter Sinn macht. Aber bei Versickerung darf ja kein Dreck eingespùlt werden.
Der Filter war schon der richtige, der Anlagenaufbau nicht so richtig.

Besser wäre es gewesen, den „selbstreinigenden Filter“ zu montieren und zwischen Zisternenablauf und Versickerung dann einen Revisionsschacht mit einem Auffangkorb für den Grobschmutz zu installieren. Oder den Wisy WFF vor der Zisterne, gibt es mit Versickerungssieb. Etwas aufwändiger, aber langfristig effektiver.

Mit dem jetzt montierten Filter wird man auf Dauer nicht glücklich werden. Das, was da gesammelt wird, modert langsam vor sich hin. Mit dem nächsten Regen werden die sich gebildeten Keime wieder in die Zisterne gespült. Ich kenne viele Anlagen aber keine, die mit so einem Filter auf Dauer gute Wasserqualität liefert.

Wenn es „müffelt“ fault da irgendwas. Wenn es nach Schwefel oder Stinkbombe riecht, fehlt Sauerstoff. Dann hilft eventuell der Sprudelstein. Ich halte die Daumen, dass er in diesem Fall auch hilft.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 15.06.2018 14:41:02
0
2655048
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
[...]


Ich verstehe immer noch nicht, warum eine Zisterne "böse" ist.
Glaubst Du wirklich, der Grundwasserspiegel steigt, weil Du stattdessen Leitungswasser nimmst?

Lohnen ist immer so eine Sache.
Hier in der Gegend wird z.B. die Regen-Abwassergebühr deutlich[...]



Wie gesagt, Google das mal.

Was hat den Trinkwasser mit Regenwasser zu tun?

Es geht hier um den gesamten Kreislauf des Öko Systems.

Der Mensch baut alles zu, das Wasser kann örtlich kaum noch im Boden versickern.


Und dann fangen wir es auch noch zusätzlich auf, um es dann in die Flüsse zu leiten, die wegen der immer stärker werdenden Regenfälle sowieso überlastet sind.

Meiner Auffassung nach, sollte wieder viel mehr versickern, auf allen Grundstücken.

Das Umweltbundesamt ist gleicher Auffassung:

Umweltbundesamt


Um in Deutschland die Ausbreitung von Siedlungs- und Verkehrsfläche zu begrenzen, sind vor allem Länder und Kommunen gefragt. In ihre Zuständigkeit fallen die Planung von Räumen und die Entscheidung über die Nutzung von Flächen. Eine Arbeitsgemeinschaft von Bund und Ländern bemüht sich um Verbesserungen beim Bodenschutz.

Zum Bodenschutz kann auch jeder einzelne Mensch beitragen. Gartenbesitzer, die auf Pflanzenschutzmittel weitgehend verzichten und "Unkraut" auf ihrem Rasen zulassen, helfen, dass sich viele Kleinorganismen im Boden ansiedeln können. Den Rasen wachsen zu lassen und nicht regelmäßig perfekt zu schneiden, fördert ebenfalls die Artenvielfalt im eigenen Garten. Flächen sollten möglichst so gestaltet sein, dass Wasser versickern kann. Dazu können wasserdurchlässige Steine wie Rasengittersteine in Innenhöfen oder auf Garagenzufahrten beitragen.

Auch eine Förderung der Zisterne ändert nichts an der negativen Wirtschaftlichkeit.

Es kostet mehr und man ist dauernd am investieren und "fummeln", siehe dazu ach der aktuelle Thread hier.

Wer es hat, der hat es, aber es bleibt so oder so bei einer Ersparnis von kaum 100€ pro jahr, das kann man drehen und wenden, wie man will.

Das du reichlich Dranwasser hast, spielt aber keine Rolle bei der Betrachtung einer Regenwasser Zisterne.
Da muss aber viel zusammen kommen, die 60m³ pro jahr brauche ich für meine 200m² Rasen und 60 Meter Hecken.

Ich wollte vor Jahren mal weg vom Brunnen hin zu einer Zisterne und habe mehrer Angebote eingeholt.

Unter 50 Jahre Armortisationszeit bin ich nie gekommen.
Zumal die Standard 5000 Liter Zisternen im Hochsommer nach wenigen Tagen leer sind.

Niederschlagswasser zahle ich für mein gesamtes Grundstück 106€ pro Jahr, ich lasse eben alles versickern.

Auch da ist kein Einsparpotential.

Ich habe hier auch im Umkreis mit mehreren Zisternen Nutzern gesprochen, die haben jedes Jahr irfendwas, was nicht richtig ist, dann stinkt es wieder, dann ist der Filter zu, dann ist sie wochenlang leer....

Nene, datt ist bei mir auf einsch Schwachsinnsstufe wie Soarthermie, wen es was bringt, ist der Verkäufer....

Ich sach mal schönes WE in die Runde....Tschö-ö

Verfasser:
Martin24
Zeit: 15.06.2018 18:18:08
0
2655080
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
[...]

Was hat den Trinkwasser mit Regenwasser zu tun?
Es geht hier um den gesamten Kreislauf des Öko Systems.
Der Mensch baut alles zu, das Wasser kann örtlich kaum noch im Boden versickern.


Irgendwie hast Du Dich da völlig verrannt.
Trinkwasser hat oft etwas mit Grundwasser zu tun.
Ich sehe absolut keinen Vorteil, wenn ich den Garten mit Leitungswasser bewässere und dann mein Regenwasser in den Kanal einleite.

Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Flächen sollten möglichst so gestaltet sein, dass Wasser versickern kann.

Dann fang mal mit Deinem Dach an ...

Aber lass gut sein. Der TE hat eine Zisterne, da sind ihm Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen zur Erstellung einer Zisterne völlig egal.
Er möchte das Regenwasser nutzen und ich halte es immer für sinnvoll, Leitungswasser zu sparen und dafür Regenwasser zu nehmen.
Allerdings würde ich es halt nicht für die Wäsche nehmen. Eigentlich nicht einmal fürs Klo. Ich nehme es für die Gartenbewässerung und da ist es mir sogar relativ egal, wenn da etwas Dreck reinkommt. Sogar, wenn das Wasser etwas müffelt, das merkt man bei Tropfbewässerung gar nicht. Beim Rasensprengen nur, wenn es sehr lange gestanden hat. Wie jetzt im Moment, hier hat es seit über 2 Monaten nicht nennenswert geregnet. Die 14m³ in den Zisternen nähern sich nun dem Ende.

Sonderlich Arbeit machen die Zisternen auch nicht. Ich habe sie vor 6 Jahren nach dem Hauskauf mal gereinigt, da lag noch Schutt vom Hausbau drin. Seitdem habe ich absolut nichts dran gemacht. Ich habe aber nicht einmal einen wirksamen Einlauffilter, nur ganz einfache Fallrohrfilter, die Laub und Moosbrocken vom Dach zurückhalten. Die werden 2x im Jahr entleert. Feiner Dreck vom Dach landet in der Zisterne ...

Grüße
Martin

Verfasser:
Tueffi
Zeit: 15.06.2018 20:48:32
0
2655091
Jo..... Meine frage nach der Laufzeit leider nicht beantwortet......
Ich muss es wohl mal austesten.

Danke

Verfasser:
kd-gast
Zeit: 15.06.2018 21:13:45
0
2655095
Um dauerhaft Ruhe zu haben..
Musst du die Zulauffilterung ändern...
Brendler hat den Weg aufgezeigt.
Schönes WE.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 15.06.2018 22:53:24
0
2655110
Zitat von Tueffi Beitrag anzeigen
Jo..... Meine frage nach der Laufzeit leider nicht beantwortet......
Ich muss es wohl mal austesten.
Danke


Ich vermute, das liegt daran, dass das noch niemand hier gemacht hat.
Wäre nett, wenn Du dann irgendwann noch von Deinen Erfahrungen berichtest.

Grüße
Martin

Verfasser:
Tueffi
Zeit: 17.06.2018 09:01:20
0
2655243
ein Einbau des genannten Filters ist nicht möglich.
Weil a die Zisterne und die regenrohre zu tief liegen und b ich keinen Ablauf habe für das dreckwaser.

Was haltet ihr von diesem Filter?

https://www.concept-cursiv.com/index.php?contentID=10&shop_pid=2

Maschenweite ist aber bestimmt zu groß aber vielleicht kann man den etwas modifizieren.

Aber der hält den Dreck vor Eintritt in die Zisterne ab und spült ihn raus.
ich muss aber dazu sagen das ich eigentlich überhaupt keine Probleme mit grobschmutz habe.

mein jetziger filtertopf hängt ja im Wasser ne gewisse zeit das ist nicht ideal ich weiss.
Da ich ja um die Zisterne versickere bekam ich den Tipp löcher durch die zisternenwand zu Bohren.
In passender Höhe so dass der Topf nicht mehr im Wasser hängt.
um der Zisterne ist ja reichlich Kies.

Was meint ihr dazu?

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 18.06.2018 07:24:24
0
2655434
Zitat von Martin24 Beitrag anzeigen
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
[...]

Dann fang mal mit Deinem Dach an ...

Aber lass gut sein. Der TE hat eine Zisterne, da sind ihm Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen zur Erstellung einer Zisterne völlig egal.
Er möchte das Regenwasser nutzen und ich halte es immer für sinnvoll, Leitungswasser zu sparen und[...]



Guten Morgen Martin,
der Unterschied Grundwasser/Regenwasser ist der , dass das Grundwasser durch den Boden gereinigt wurde.

Regenwasser nimmt Schadstoffe aus der Luft auf.

Regenwasser ist quasi verunreinigtes Wasser.

Mir hat das mal ein Professor frü Geologie (Hat selbt ein Brunnen reinigungsmittel erfunden) in einem mehrstündigen grundsatz Gespräch über Brunnen und die generelle Wasserversorgung und Vefügbarkeit von sauberem Wasser auf der Erde erklärt.

Durch das zusätzliche unnatürlich Einleiten von Regenwasser in Flüsse und Meere, werden diese zusätzlich verseucht.

Der Grundwasserspiegel steigt logischer Weise an, wenn immer mehr Leute, die bisher Regenwasser in den Kanal geleitet haben, es auf versickern lassen.

Die Menge an sauberem Grund- Trinkwasser sinkt also, je mehr Leute Zisternen nutzen.

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