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Fußbodenheizung einige Fragen!
Verfasser:
JuHe
Zeit: 10.10.2018 16:35:27
0
2690918
Hallo,

wir möchten in unserem Haus eine Fußbodenheizung nachrüsten. Dies soll in zwei Schritten erfolgen.
Zunächst möchten wir in 2019 im OG die Fußbodenheizung einfräsen lassen. Das EG wird dann voraussichtlich in 2020 folgen.

In 2012 wurde bereits eine Fußbodenheizung im Bad (OG) (über RTL-Ventil) gelegt. Gerne würde ich die Fußbodenheizung im Bad in das neue System integrieren. Wäre dies ohne großen Aufwand möglich?

Wird eine Einzelraumsteuerung benötigt oder könnte man darauf verzichten? Bzw. an zentraler Stelle die einzelnen Räume steuern/einstellen, so dass keine Stemmarbeiten an den Wänden in jedem Raum notwendig würden?

Im Erstgespräch mit einem Fachbetrieb wurde von diesem erläutert, dass er die neue Heizungsleitung durch den Kaminschacht legen. Dies würde jedoch bedeuten, dass der Verteiler im Elternschlafzimmer platziert würde. Ist hier mit Fließgeräuschen oder einer erhöhten Wärmeentwicklung zu rechnen?
Oder wäre es auch möglich den Verteiler an einen anderen Wunschort zu installieren? Mein Wunschort wäre quasi auf der gegenüberliegenden Seite des Hauses in einem kleinen Abstellraum. (gibt es Restriktionen?)

Durch die Fußbodenheizung im OG wird ja irgendwo noch ein Temperaturbegrenzer notwendig, da für das EG ja noch die höhere Vorlauftemperatur notwendig ist. D.h. Einspareffekte sind nicht wirklich zu erwarten? Sind Probleme bei einem solchen „Hybrid-System“ zu erwarten?

Gibt es Punkte, auf die ich noch besonders achten muss, wenn wir uns eine Fußbodenheizung legen lassen? Insbesondere auch was das Fräs-Verfahren angeht?

Abschließend vielleicht noch die Daten zum Haus und zur derzeitigen Heizung:

Ist-Situation:
Einfamilienhaus - 4 Personen Haushalt (2 kleine Kids)
BJ 1965
140qm bewohnte Fläche - voll unterkellert
27 kw Öl-NT Heizung Buderus GB115
8.000 Liter Stahl-Öltank
200 ltr. WW-Speicher
Öl-Verbrauch circa 1600 - 1800l jährlich
7kw Kaminofen der im Winter circa 55-60 qm beheizt (nicht kontinuierlich / circa 3 – 4 Schüttraummeter werden jährlich verbrannt)


In einem anderen Beitrag von mir geht es um den dann fälligen Austausch des Heizungssystems. Wer Lust hat kann gerne mal reinschauen! :-)

VG
Jürgen

Verfasser:
Tommeswp
Zeit: 10.10.2018 18:25:59
0
2690959
Eh ich persönlich da auf 2 Etagen komplett ne FBH in den Estrich fräsen lasse, würde ich den Estrich komplett rausreißen.
Kann man gleich noch Wärme - und Trittschalldämmung ertüchtigen, sofern denn überhaupt schon vorhanden.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 10.10.2018 20:08:13
0
2691010
Ob nun komplett neu oder eingefräst wird ... die bei euch in 2012 im Bad realisierte wasserführende Bodenwärmeaustauschfläche wird bei hoffentlich vernünftiger Auslegung der neuen Kreise FbH dann hundertprozentig nicht allein für die Deckung der Raumheizlast bei NAT für gewünschte thermische Behaglichkeit funzen!

Soll dann im Bad noch eine Wandheizungsfläche nachgerüstet werden?

Ein paar Informationen zum Thema findest übrigens unter Punkt 2) auf folgend verlinkter Seite: # generelle Tipps

👍

Verfasser:
JuHe
Zeit: 10.10.2018 21:08:26
0
2691030
hallo,

@ lowenergy
neben der FBH ist im Bad bereits eine Wandheizung vorhanden. Diese sollte möglichst auch erhalten und in das neue System intergrierbar sein.

@ tommeswp
Estrich komplett raus und alles neue aufbauen wäre evtl das sinnvollste. Allerdings haben wir hierzu nicht die Zeit. bzw. ist es schwierig mit 2 kids anderswo für länger unterzukommen...
daher wird wahrscheinlich hauptsächlich gefräst.

Vg
jurgen

Verfasser:
JuHe
Zeit: 12.10.2018 09:49:53
0
2691505
Hallo,

so, gestern das erste Angebot eines lokalen Installateurs erhalten.

Für die Fußbodenheizung im OG will er ein System von Cosmo verwenden. Bzgl. des Rohrdurchmessers steht nichts drin.

Naja, jedenfalls will der 10.000€ für das all-in Paket. (also mit Fräsen, Anschluss und Verrohrung an den Kessel, Abklemmen der alten Heizkörper und Co.).
Mir kommt 10.000€ für 60-70qm recht viel vor. Was meint ihr? Könnt ihr ggf einen überregional tätigen Anbieter empfehlen?

vg
Jürgen

Verfasser:
ET76
Zeit: 12.10.2018 10:04:50
0
2691508
Lass doch den Umbau in der "Nichtheizperiode" durchführen. Ein Geschoss nach dem anderen. Dann brauchst du keine Mischinstallation zu machen. Spart auch Geld.
Wenn das erste Geschoss wieder komplett bewohnbar ist, das nächste machen. Da ja ein Keller vorhanden, kann man sich u.U. auch da einquartieren.
Ich persönlich würde auch den Estrich auf neusten Stand bringen.

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