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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 03.01.2013 23:02:09
0
1828335
Hallo Stefan,

P.S.: Eigentlich sollte ich nach der Intersolar 2012 von "berufener Seite" die Information erhalten, ob die Wärme für die Produktion von Pflanzen innerhalb eines Gewächshauses als Prozesswärme einzustufen ist - war wieder nichts. "Kundenintersesse" scheint bei den "Entscheidern" kein allzu wichtiges Kriterium zu sein:-(((

Eine brauchbare Definition für Prozesswärme habe ich in der geltenden Richtlinie für das MAP 2012 auch nicht gefunden.

In der

Übersicht Förderung von Prozesswärme, Stand: ab dem 15.08.2012

findet man eine Art Definition ohne konkrete Temperaturbereichsangabe.

Anlagen, die Wärme für Prozesse für die gewerbliche oder industrielle Nutzung bereitstellen (Bsp. Trocknung von Lebensmitteln und Produkten, Reinigung, Gärung, Dampferzeugung etc.).

Wenn für ein „Prozesskonzept“ zum Pflanzenwärmen > 20 m² Kollektorfläche irgendwie sinnvoll mit Spiel sind, müsste nach dieser Übersicht die Aussage gelten

bis zu 50 % der nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten


;-)))

Dietmar Lange

Verfasser:
me. Ahrendt
Zeit: 03.01.2013 23:11:58
0
1828340
Habs gerade gelesen ... interessant ... aber leider noch nicht auf dem Markt :-(

Also wenn Auto-Lackierbetriebe Förderungen erhalten haben sollte das für Gewächsehäuser auch zutreffen !

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 03.01.2013 23:22:25
0
1828350
Danke Dietmar,

dann lag ich zumindest mit meiner Recherche bisher nicht so falsch.

Unter uns: Ich habe mich ja jetzt schon einige Zeit mit dem Thema ST beschäftigt. "Gute Preise" für Großflächenkollektoren wurden mir auch schon angeboten.

Aber eigentlich gibt mir die Branche - trotz etlicher Teilnahmen an u.a. der Intersolar-Konferenz - nicht das Gefühl, dass sie gewillt ist, Lösungen für "Kunden wie mich", zu finden. Meerwasserentsalzung scheint relevanter zu sein - da gibt es wahrscheinlich attraktivere Fördermöglichkeiten für Forschungsvorhaben.

Die PV-Leute sind da deutlich aktiver...

Grüße
Stefan

Verfasser:
Dietrich von Bern
Zeit: 03.01.2013 23:38:24
0
1828362
Pflanze 132

Prozesswärme ist ganz klar definiert. Wenn Du die Wärme zur Produktion von Pflanzen einsetzt, ist das ganz klar Prozesswärme. Auf jeden Fall gehören Gärtnereien dazu.

D.V.B.

Verfasser:
siriuszwo Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 03.01.2013 23:56:42
0
1828370
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Zitat von siriuszwo Beitrag anzeigen
[...]

Hoffen wir mal, dass das nicht mit einer "BreitSide" bestraft wird...



... kennst Du etwa dessen Idendität???

Verfasser:
siriuszwo Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 04.01.2013 00:03:37
0
1828372
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Hallo Stefan,

[i]P.S.: Eigentlich sollte ich nach der Intersolar 2012 von "berufener Seite" die Information erhalten, ob die Wärme für die Produktion von Pflanzen innerhalb eines Gewächshauses als Prozesswärme einzustufen ist - war wieder nichts. "Kundenintersesse" scheint bei den[...]



Kannste mir gern übel nehmen, aber wenn ich solche "Beiträge" lese, denke ich immer an den Spruch aus tiefen DDR-Zeiten:

"Es kommt nicht darauf an, die Welt zu verändern, es kommt nur darauf an, sie zu interpretieren ...."

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 04.01.2013 00:05:34
0
1828374
Zitat von me. Ahrendt Beitrag anzeigen
Habs gerade gelesen ... interessant ... aber leider noch nicht auf dem Markt :-(

Also wenn Auto-Lackierbetriebe Förderungen erhalten haben sollte das für Gewächsehäuser auch zutreffen !

Förderung zu bekommen, ist prinzipiell "kein Problem".
Die Bedingungen für eine Förderung sind die Crux: Es handelt sich nämlich nicht um Förderung der "Technik Solarthermie", sondern um ein "Marktanreizprogramm für Solarthermie".

Somit muss z.B. Solarkeymark vorliegen.

Unabhängig von meiner eigenen Entwicklung bedeutet das, dass ein Glasdach (in meiner Branche durchaus üblich...) mit darunter liegendem Absorber und Wärmedämmung - vor Ort hergestellt - nicht förderfähig sein wird. Ganz egal, ob das Ergebnis bei geringeren Kosten gleich gut oder eventuell sogar besser sein wird, als bei zertifizierten Kollektoren.

Egal, ob man eine Förderung anstrebt - "sowas" wird dann gerne (auch von der Forschung) als "Bastellösung" bezeichnet. Daran krankt Solarthermie m.M.n. ganz gewaltig! Selbstbaugruppen haben den Gedanken der ST mal nach vorne gebracht, heute wäre das undenkbar!

Die Marktteilnehmer haben sich mehr oder weniger abgeschottet und der eigentliche Gedanke - die Wandlung von Sonnenlicht in Wärme - wird nur in einem engen, von Industrie und Forschung vorgegebenen, Bereich gefördert.

Man könnte jetzt sagen "so sind halt die Bedingungen". Sehe ich sogar selbst so. Aber insgesamt führt das nicht dazu, dass wir heute über die Leistungsfähigkeit von ST an sich diskutieren, sondern über die Leistungsfähigkeit der heute angebotenen industriellen Lösungen.

Bei PV gab es Förderung nach erzeugten kWh unter Berücksichtigung der installierten kW peak - meines Wissens nach aber keine Vorgabe von Zertifikaten für die verbauten Komponenten (CE-Zeichen und Sicherheit bei Elektrotechnik im allgemeinen lasse ich mal außen vor).

Das schreibe ich nur, damit man mal darüber nachdenkt - mein Weg wird ein anderer sein. Aber die real existierenden Förderbedingungen waren mit dafür verantwortlich, dass ich heute noch keine ST habe. Wegen 30 bis 50% Förderung bin ich nicht gewillt, das Doppelte des Notwendigen zu investieren...

Grüße
Stefan

Verfasser:
siriuszwo Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 04.01.2013 00:15:28
0
1828381
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Zitat von me. Ahrendt Beitrag anzeigen
[...]

Förderung zu bekommen, ist prinzipiell "kein Problem".
Die Bedingungen für eine Förderung sind die Crux: Es handelt sich nämlich nicht um Förderung der "Technik Solarthermie", sondern um ein "Marktanreizprogramm für Solarthermie".

Somit muss z.B. Solarkeymark[...]



Damit bestätigst Du, ggf. ohne es zu wollen, meine Forderung, 99,9% aller Subventionen abzuschaffen und dafür entsprechend die Steuern zu senken.....


Das würde "Spielräume" auch für Dich schaffen, ohne nach irgendwelchen Fördertöpfen gieren zu müssen, deren für einen logisch Denkenden völlig unlogische Bürokratie meist mehr Hirnschmalz erfordert als für den Kern der Aufgabe ......

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 04.01.2013 00:35:57
0
1828386
Hallo siriuszwo,

ich bin kein Freund von Fördermaßnahmen - ich bevorzuge es, wenn Bedingungen geschaffen werden, die Innovationen fördern.

Das muss nicht mit direkter finanzieller Unterstützung einhergehen. Eher mit "freiem Geleit" in dem Sinne, dass man "mal was ausprobieren kann", was so nicht direkt vom z.B. Baurecht vorgesehen ist. Bedarf definitiv auch einer "Kontrolle" - Leib und Leben dürfen natürlich nicht gefährdet werden.

Die Identität eines Users, dem ich mal "ein schönes Leben noch" gewünscht habe, kenne ich nicht.

Grüße
Stefan

Verfasser:
Dietrich von Bern
Zeit: 04.01.2013 07:46:37
0
1828411
Pflanze 132

Die Marktteilnehmer haben sich mehr oder weniger abgeschottet und der eigentliche Gedanke - die Wandlung von Sonnenlicht in Wärme - wird nur in einem engen, von Industrie und Forschung vorgegebenen, Bereich gefördert.

Das schreibe ich nur, damit man mal darüber nachdenkt - mein Weg wird ein anderer sein. Aber die real existierenden Förderbedingungen waren mit dafür verantwortlich, dass ich heute noch keine ST habe. Wegen 30 bis 50% Förderung bin ich nicht gewillt, das Doppelte des Notwendigen zu investieren...Daraus result

Daraus rsultiert: Es ist keine Förderung der Solarthermie, sondern eine indirekte Förderung der Industrie und der Forschung.

D.v.B.

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 04.01.2013 08:35:34
0
1828428
Es ist nicht davon auszugehen,daß Fördermaßnahmen,die bei PV langsam,aber sicher dem Ende zugehen,umgelenkt werden,z.B. auf ST.Ganz im Gegenteil.Die Finanzknappheit des Staates(überall wird gekürzt) wird sich weiter verschärfen und Förderungen unliebsam werden.

Da verläßt man sich besser auf den Markt.Was frühere,zugegeben kostspielige Förderungen angestoßen haben,kommt jetzt in Form von erschwinglichen,billigen Produkten zurück.Die Amis nennen sowas "return of invest".Leider kommt dieser return weniger aus dem Inland,vielmehr profitiert China.

Da zudem Häuser immer besser gedämmt werden,kommen eine Reihe Kleinstwärmepumpen auf den Markt,z.B. von Nilan oder Vaillant(VWL36) mit wenigen hundert Watt Stromaufnahme.Die eignen sich immer mehr für den PV-Betrieb wegen des geringen Verbrauchs.Dann werden Hybridlösungen zunehmend angeboten,wobei eine kleine Gastherme die Abdeckung immer dann übernimmt,wenn die Sonne keinen PV-Strom für die WP anbieten kann.

Das Schöne daran ist:Diese Lösungen werden zunehmend günstiger.So kosten diese Kleinstwärmepumpen nur noch etwa 2500.- Euro.In dieser Richtung wird der Markt aufgerollt,genauso habe ich es zwar nicht mit "prophetischer" Gabe,aber den Verstand benützend vorhergesagt.


ÖBA

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 04.01.2013 08:56:06
0
1828441
VWS 36

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 04.01.2013 09:02:02
0
1828445
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen

Die Finanzknappheit des Staates(überall wird gekürzt) wird sich weiter verschärfen und Förderungen unliebsam werden.
[...]


Na Josef,

was denkst was der Staat macht wegen seiner Finanzknappheit????


MEHRWERTSTEUER ruff uff 25%.

Alternativlos

Wir haben jetzt Ruhe vor dem großen Sturm(Bundestagswahl)

E.S.

..der Schäuble hat es schon in der Schublade

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 04.01.2013 10:15:30
0
1828492
@Interessenten

Daraus rsultiert: Es ist keine Förderung der Solarthermie, sondern eine indirekte Förderung der Industrie und der Forschung.

D.v.B.


Das Marktanreizprogramm (MAP) soll per Definition und nachlesbar in der geltenden Förderrichtlinie die Markteinführung von regenerativen Technologien in den Wärmemarkt fördern.

Dass davon die entsprechenden Industrie und einschlägigen Forschungseinrichtungen profitieren, ist eine politische Absicht, die in der Förderrichtlinie auch nachgelesen werden kann.

Grundlagenforschungen werden in Deutschland durch andere Programme gefördert und finanziert.

Eine Änderung dieser Prinzipien ist nicht zu erwarten


Dietmar Lange

Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 04.01.2013 10:18:50
0
1828498
an Dietmar Lange

Grundlagenforschungen werden in Deutschland durch andere Programme gefördert und finanziert.

Eine Änderung dieser Prinzipien ist nicht zu erwarten




Hältst Du eine Änderung für notwendig oder sinnvoll?


Grüße

Verfasser:
MaJen
Zeit: 04.01.2013 10:36:10
0
1828505
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Es ist nicht davon auszugehen,daß Fördermaßnahmen,die bei PV langsam,aber sicher dem Ende zugehen,umgelenkt werden,z.B. auf ST.Ganz im Gegenteil.Die Finanzknappheit des Staates(überall wird gekürzt) wird sich weiter verschärfen und Förderungen unliebsam werden.

Da verläßt man sich besser auf den Markt.Was frühere,zugegeben kostspielige Förderungen angestoßen haben,kommt jetzt in Form von erschwinglichen,billigen Produkten zurück.Die Amis nennen sowas "return of invest".Leider kommt dieser return weniger aus dem Inland,vielmehr profitiert China.

Da zudem Häuser immer besser gedämmt werden,kommen eine Reihe Kleinstwärmepumpen auf den Markt,z.B. von Nilan oder Vaillant(VWL36) mit wenigen hundert Watt Stromaufnahme.Die eignen sich immer mehr für den PV-Betrieb wegen des geringen Verbrauchs.Dann werden Hybridlösungen zunehmend angeboten,wobei eine kleine Gastherme die Abdeckung immer dann übernimmt,wenn die Sonne keinen PV-Strom für die WP anbieten kann.

Das Schöne daran ist:Diese Lösungen werden zunehmend günstiger.So kosten diese Kleinstwärmepumpen nur noch etwa 2500.- Euro.In dieser Richtung wird der Markt aufgerollt,genauso habe ich es zwar nicht mit "prophetischer" Gabe,aber den Verstand benützend vorhergesagt.[...]


Na, ÖBA, beim Thema Luft oder Sole bzw. erzielbare JAZ bei Luft lagen wir ziemlich über Kreuz neulich, aber ich kann diesem BEitrag von Dir nur beipflichten.

Gerade die Kleinstwärmepumpen ermöglichen es, thermisch gespeicherte Energie nahezu täglich nachzuladen, und zwar weitgehend ohne Batteriespeicher. Abhängig vom Wärmebedarf in etwas uneffizienteren Speichern oder aber auch direkt in Bauteilmassen. Man denke nur mal an eine PV mit sagen wir mal 70 qm, Polys. Die liefert fast täglich mind. den Ertrag, den so eine Kleinstwärmepumpe Strom zieht. Die regelungstechnische Kopplung mit Inverter - WPs, auch Sole, ist da natürlich interessant.
Und es ist nur noch ein klitzekleiner Schritt bis vernünftige Anlagenkonzepte vorliegen, technisch dürfte schon jetzt alles in der Richtung machbar sein.

MaJen

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 04.01.2013 11:24:45
0
1828557
Zitat von Kalif Storch Beitrag anzeigen
an Dietmar Lange

Grundlagenforschungen werden in Deutschland durch andere Programme gefördert und finanziert.

Eine Änderung dieser Prinzipien ist nicht zu erwarten




Hältst Du eine Änderung für notwendig oder[...]


Bei regenerativer Wärme erledigt sich das Thema Förderung automatisch, wenn der Gesetzgeber im Ordnungsrecht den Einsatz vorschreibt.

Das ist auch der Hintergrund, warum die entsprechenden Technologien nach dem Inkrafttreten des EEWärmeG aus der Förderung im MAP herausgenommen wurden.

Bis Ende 2014 muss sich die Bundesregierung gegenüber der EU positionieren, ob die nationalen Zielstellungen bei CO2 und dem Einsatz regenerativer Wärme für 2020 erreicht werden können.
Bei Nichterfüllung muss jede Regierung in der EU „geeignete Maßnahmen im Gebäudebestand“ ergreifen.

Die Landesgesetzgebung für regenerative Wärme von Baden Württemberg ist eine Option, die schon länger im BMU geprüft wird.
Im Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum EEWärmeG kann man nachlesen, dass noch andere Optionen als Alternativen zum MAP in der Prüfung sind.

Nach meiner persönlichen Meinung werden nach den Bundestagswahlen unabhängig vom Ausgang die Karten bei regenerativer Wärme aus EU rechtlichen Zwängen neu gemischt.

Bis dahin sind sehr wahrscheinlich unabhängig von Sinn oder Unsinn keine Änderungen zu erwarten.
Ich teile die in der Industrie häufig anzutreffende Meinung, dass laufende Eingriffe der Politik in Fördermechanismen Gift für die Marktentwicklung sind.

Dietmar Lange

Verfasser:
mschmucker
Zeit: 04.01.2013 20:40:33
0
1829016
Zitat von Dietrich von Bern Beitrag anzeigen
Klar, wenn man sich die "Gute Gewissen-Anlagen" mit 2 Kollektoren und 300 Liter-Speicher zur Warmwasseraufbereitung betrachtet ja.
Andere Anlagen haben eine Deckung von über 60% und höher[...]


60% ist relativ ... um was für Häuser handelt es sich? Welche Annahmen werden zum Wärmebedarf gemacht?

Wenn ich als Laie mich nach STA-Anlagen umschaue, dann fallen Aussagen wie "Gebäude mit max. 13.000 kWh Wärmebedarf (Warmwasser- und Heizungswärme)".

Da komme ich aber auch nach einer guten energetischen Sanierung nicht hin.

Was ist bei Bestandsgebäuden machbar? Werden zukünftig alle Häuser abgerissen und neugebaut werden müssen? Dann wechsle ich meinen Job. ;)

Verfasser:
mschmucker
Zeit: 04.01.2013 21:05:27
0
1829039
Ach ja ... noch ein gutes neues Jahr an alle.

Zitat von mschmucker Beitrag anzeigen
Aussagen wie "Gebäude mit max. 13.000 kWh Wärmebedarf (Warmwasser- und Heizungswärme)" [...]


Und noch eine tolle Aussage, die nicht unerwähnt bleiben sollte:

"Mit unseren ... Anlagen können sie im Sommer wirklich bis zu 100% der Warmwasserkosten einsparen. Für den Winter kann Ihnen niemand eine verläßliche Zahl sagen."

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 04.01.2013 22:08:44
0
1829079
Was erwartet man denn im Winter?
Doch sicher nicht mit ST normaler Größe eine Volldeckung.

Begnügen wir uns doch einfach damit,daß eine Gastherme oder Holzbefeuerung die Restwärme liefert,ist dies so schwierig zu akzeptieren?

Oder für die ganz fossilophoben(gutes Wort,nicht wahr?),tut es vielleicht mein Favorit,eine Wärmepumpe auch?

Dann darf und muß die Frage gestellt werden,ob ST oder WPV den Wärmepreis günstiger darstellen.Nur darum geht es eigentlich.

Es geht nicht darum,ob WPV oder ST im Vergleich höhere Deckung liefert.Nein,es geht ausschließlich darum,zu welchem Preis Wärme geliefert werden kann,dann,wenn die Sonne anschiebt.Wenn sie nicht "anschiebt",dann kann wieder trefflich gestritten werden,was das bessere ist.Die Restdeckung ,also 100-x,bleibt jedem selber überlassen,ist auch nicht unbedingt das Thema.

Deflationäre Preisentwicklung wird seit jeher mit Abwarten begegnet("nächstes Jahr wird es ja billiger").PV befindet sich im x-ten Jahr der Deflation,ST in einer Phase der Stagnation.Wer also noch ein bißchen zuwartet,kann bei PV eigentlich nur profitieren.Der Langzeitchart kennt für PV und WPV aber nur eine Richtung,die heißt Markteroberung.
Und verheißt damit für ST eigentlich nichts allzu Gutes.


ÖBA

Verfasser: Fasold
Beitrag entfernt. Grund: Werbung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
dimi10 Dieser Benutzer hat eine gelbe Karte erhalten
Zeit: 04.01.2013 22:54:21
1
1829116
Ich hab seit 4 Jahren PV auf meinem Süddach und habe es nicht bereut.Nicht nur wegen der Förderung, sondern ich habe bisher jedes Jahr meinen Haushaltsstrom , mein WW und zusätzl.-Haushaltsgeld selbst erzeugt! Zudem hätte ich auf meinem Dach nur ein System haben können.Bei Solar wußte ich schon im Voraus , für 2 Personen total unwirtschaftlich, aber bei PV kann ich
sogar noch Geld dazuverdienen. Übrigens in ca.2 Jahren noch ,ist sie bezahlt, natürlich auch von den ST-Besitzern .Grins ist doch toll!

Verfasser: Dietmar Lange
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser:
me. Ahrendt
Zeit: 04.01.2013 23:18:24
0
1829130
Das sind die Aussagen die ich meine ... schlimm ... dimi10 ist wieder einer dieser schlauen Füchse, die die alles kennen und die Situation vollkommen durchschauen ... und wir sind wieder die Dummen.

Verfasser: me. Ahrendt
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 05.01.2013 08:16:08
0
1829193
Ahrendt und weitere,

was soll das andauernde Gejammere,daß ihr die Dummen seid?

Wir betrachten hier die Zukunft,und die heißt baldiges Förderende.

ÖBA
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