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Markt-Zukunft der Solarthermie
Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.01.2013 15:36:47
1
1829504
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Ab eine bestimmte Adresse gewandt:

Auch durch ständiges Wiederholen wird Unrichtiges nicht richtig.Nur durch Messen und wieder Messen(empirische Erfassung) kommt man an richtige Zahlen.Darum sollte man Leuten,die zum Messen sowohl die Mittel wie den Verstand haben,nicht Schreibtischtäterschaft unterstellen.[...]


Das geb ich gern zurück, auch wenn es dir nicht in den Streifen passt.

Die bundesweite PV-Erzeugung mit über 33 GW an Kapazität hat seit Anfang Dezember bis jetzt maximale Spitzenleistuing von 8 GW gehabt.

Meistens um die 3 GW. Das ergibt eine Tagesarbeit von ca. 13 GWh.
Der Tagesverbrauch von Deutschland liegt im Winter werktags bei fast 1440 GWh. Da sind die 13 GWh von PV noch nichtmal 1% der Menge.

Das ist die Realität.

Nachvollziehen kannst das alles hier, wie z,B der 10.12 und der 23.12.2012 mit lächerlichen 900 MW Spitzenleistung.

Strom für Licht, Fernseher, Essen und PC brauchst du wahrscheinlich nicht!

E.S.

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 05.01.2013 15:55:59
0
1829524
Wolle,

nochmal langsam zum mitschreiben:

Wenn wir eine Abwägung WPV gegen ST anstellen,geht es nicht darum,wieviel die WPV oder ST in den Wintermonaten prozentual abdecken kann.

Sondern lediglich darum,ob PV noch liefert,wenn sich ST schon verabschiedet hat.Auch wenn es wenig ist,immerhin liefert PV soviel,daß man unter Zuhilfenahme einer WP schon was damit anfangen kann.Daß ich nicht Bäume mitsamt den Wurzeln ausreißen kann,stört mich wenig,denn mit ST bewege ich bei Wetterlagen wie heute nicht mal dürre Blätter.

ÖBA

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.01.2013 16:13:52
0
1829539
Daß ich nicht Bäume mitsamt den Wurzeln ausreißen kann,stört mich wenig,denn mit ST bewege ich bei Wetterlagen wie heute nicht mal dürre Blätter.

Deine 1Kwh von heute Mittag haben die nicht mit eingerechnet.

1GW von 33GW installierten sind rund 3% Spitzenleistung.

Viel von wenig bleibt eben immer noch wenig.

Das ST bei trüben Wetter etwas bringt, habe ich nie behauptet.

Bei steilem Anstellwinkel bringt aber ST im Winter doch recht gute Erträge, zu einer flach aufgestellten PV.

Das haben wir aber alles schon 99mal durchgekaut.

Meine Option ist für ein EFH ST+Holz.

Dazu brauche ich nicht ein 6ar großes Grundstück.

E.S.

Verfasser:
Basti16
Zeit: 05.01.2013 16:26:46
0
1829546
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Wolle,

nochmal langsam zum mitschreiben:

Wenn wir eine Abwägung WPV gegen ST anstellen,geht es nicht darum,wieviel die WPV oder ST in den Wintermonaten prozentual abdecken kann.

Sondern lediglich darum,ob PV noch liefert,wenn sich ST schon verabschiedet[...]


Hallo ÖBA,

Dafür bringt doch ST aber im Sommer viel mehr pro Fläche als PV. Ach verdammt das kann man ja gar nicht gebrauchen, nicht einmal das Industriegebiet gegenüber.

Vielleicht kann Solarfreundchen das gute alte Fernwärmenetz nutzen um im Sommer zumindest die Nachbarn mit Wärme zu versorgen.

Wer es nicht vesteht, das war Ironie ....


MfG.

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 05.01.2013 17:53:52
0
1829609
Wolle,

hör endlich auf mit diesem Mist.

Versuch mal eine Neubauwohnung mit der Heizungsart "Holz" zu verkaufen.
Jeder Bauträger erklärt dich für verrückt,wenn die Käufer zunächst viel Geld hinlegen,und dann mit dem Lift das Holz in den dritten Stock und die Asche wieder hinunterfahren dürfen.

Oder besser noch:Wir schütten die Asche,wie es Ikea mit den Christbäumen tut,einfach vom dritten Stock auf den Bürgersteig.

Großflächig läßt sich ein Konzept nicht durchsetzen,wo der einzelne täglich Hand anlegen muß.3 Tage Skiurlaub,den sich Schicki Mickies ja immer gerne nehmen,und die Bude ist bei der Rückkehr eiskalt,weil die Oma das Holznachlegen vergessen hat.

Trenne dich davon,daß außer in absoluten Mangel- und Krisenzeiten nicht das bequemste,durchgängigste und (wohnungshygienisch)reinlichste Heizsystem bevorzugt wird.Daß es noch günstig sein muß,versteht sich von selbst.

Und dafür sorgen schließlich die Chinesen und diverse Anbieter.Sie machen PV billig,machen WP billig,und das bei immer besserer Qualität.

Unsre Wälder dagegen werden pro Hektar immer teurer,und damit natürlich auch das Holz(oder schippern wir es lieber aus Neuseeland an?)

Jetzt sage mir bloß nicht,der frischgebackene ,für viel Geld gewordene Eigentumswohnungsbesitzer aus dem vierten Stock soll sich doch bitte den umgesägten Baum-Stamm holen,den er,borkenkäferverseucht,vom vorgestrigen Baumschnitt durch die Stadtverwaltung kostenlos bekommen würde...


ÖBA

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.01.2013 18:52:57
0
1829675
Zitat von Basti16 Beitrag anzeigen
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
[...]


Hallo ÖBA,

Dafür bringt doch ST aber im Sommer viel mehr pro Fläche als PV. Ach verdammt das kann man ja gar nicht gebrauchen, nicht einmal das Industriegebiet gegenüber.

Vielleicht kann Solarfreundchen das gute alte Fernwärmenetz nutzen um im Sommer[...]


du kleiner "Geldflüchtling"

E.S.

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.01.2013 18:59:06
0
1829681
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Wolle,

hör endlich auf mit diesem Mist.

[...]


du aber auch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Welcher Miet-/Eigentumswohnungsbesitzer kann sich 60 kWpeack auf seine Eigentumswohnung machen um eine halbvolle Badewanne sich heute zu leisten.

Lauf mal deine 2 ha Grundbesitz ab. Frische luft könnte dir gut tun.

E.S.

..und deinen Mist kannst einfach untergraben. Dünger soll auch in Stadtgärten Wunder bewirken

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 05.01.2013 19:19:47
0
1829702
Zitat von ölbaldaus Beitrag anzeigen
Wolle,
nochmal langsam zum mitschreiben:
Wenn wir eine Abwägung WPV gegen ST anstellen,geht es nicht darum,wieviel die WPV oder ST in den Wintermonaten prozentual abdecken kann.
Sondern lediglich darum,ob PV noch liefert,wenn sich ST schon verabschiedet[...]


Seit ersten November hat meine 12KW PV-Anlage (ca 80m²) 120 KWh eingefahren, und meine 30m² Röhrenkollis etwa ein Äquivalent von 10L Heizöl geleistet.

Beide sind ähnlich ausgerichtet - die PV aber deutlich flacher als die ST, was für PV bei bedecktem Himmel, den wir die letzten Wochen durchgehend hatten, ein Vorteil ist (!).

Fazit:
Um PV und ST gegeneinander abzuwägen, kann man die Wintermonate getrost ignorieren. Auf die paar Tropfen Öl bzw Watt ist echt geschissen. Man muss über das Zeitfenster März bis Oktober reden!

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 05.01.2013 19:30:43
0
1829711
Zitat von Holzbock;1829702[break

Seit ersten November hat meine 12KW PV-Anlage (ca 80m²) 120 KWh eingefahren, und meine 30m² Röhrenkollis etwa ein Äquivalent von 10L Heizöl geleistet.

Beide sind ähnlich ausgerichtet - die PV aber deutlich flacher als die ST, was für PV bei bedecktem Himmel, den wir[...]


Schreibe jetz nicht mehr monatlich auf, aber was du da hast ist einfach nur Murks.

November 2007 von 8,6 kWp 164 kWh und von 19qm ST 171 kWh.

Dezember 135 Strom und 181 Wärme.

PV steht auf 28° und ST auf 67°.

E.S.

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 05.01.2013 21:34:15
0
1829821
Wird mir echt zu blöd.
Tschüss!

ÖBA

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 05.01.2013 21:49:29
0
1829833
"Schreibe jetz nicht mehr monatlich auf, aber was du da hast ist einfach nur Murks.
November 2007 von 8,6 kWp 164 kWh und von 19qm ST 171 kWh.
Dezember 135 Strom und 181 Wärme."


2007 - das mag gut sein. Ich hatte von 211/12 geredet, da war hier eben, von 1 bis 2 Tagen sehr durchwachsenem Sonnenschein, nur eine einzige dunkelgraue Wolke, und letztes Jahr wars ebenso. Schöne Sonnentage in Nov-Feb gibts in manchem Jahr, ich hatte auch schonmal bis 30.Nov ausschließlich solar geheizt. Aber solche Jahre sind leider selten, bei uns hier jedenfalls.

Aber das sollte eigentlich nicht das Thema hier sein.

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 06.01.2013 07:41:05
0
1829974
Holzbock,

vergleicht man PV mit ST,kann man das ruhig über 12 Monate machen,warum soll man die Wintermonate ausklammern.

Grob gesagt:
Derzeit kostet der qm PV etwa die Hälfte von ST.Da aber ST das dreifache pro Fläche leistet,wie PV,ist eine Wärmeproduktion über Heizstab im Verhältnis 2:3 der ST unterlegen.Derzeit noch!

Betrachten wir uns die WPV (Wärmepumpe solarstrombetrieben),so müssen wir zwei/drittel mit dem COP multiplizieren.Dabei gibt es außerordentliche Schwankungen,von 3 bis 7.Auch wenn ich nur 3 nehme,bin ich mit der Rechnung 2/3 mal COP3 bei Faktor 2.

Was nichts anderes heißt,als daß ich jetzt schon halb so teuer Wärme über WPV bekomme wie über ST.

Wie erst sieht die Rechnung in 2 oder 4 oder 10 Jahren aus,mit dem rasanten,sich weiter fortsetzenden Preisverfall bei PV?
Daher kann sich jeder selbst ausrechnen,daß ST nur für Realitätsverweigerer weiter überleben wird.Nicht weil ST per se so schlecht ist,sondern weil die fehlende Marktdurchdringung nicht die Preisnachlässe über die Jahre wie bei PV ermöglicht.


Gruß
Josef

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 06.01.2013 09:01:45
1
1829989
Preise werden nicht in dem Tempo weiter fallen bei PV. Nach einer Marktkonsolidierung wird es vorübergehend vielleicht sogar steigende Preise geben. Momentan ist ein Problem, daß zwar neue Techniken in der Pipeline sind, mit denen die Modulwirkungsgrade steigen und die Kosten weiter sinken, wegen der Überkapazitäten und ruinösen Preise aber kaum jemand investiert. Langfristig werden die Preise aber weiter sinken. Bei 1.000 Euro pro kW kostet eine kWh Strom nur 8 Cent. Wenn ich bei einem Strompreis von 24 Cent ein Drittel selbst verbrauche kann ich den Rest verschenken, bzw. eine minimale Einspeisevergütung von z.B. 5 Cent wäre Reingewinn.

Es bleibt für mich bei dem, was ich schon vor einiger Zeit geschrieben habe: Solarthermie ist tot, wird nur in wenigen Nischen überleben. Mit jedem Monat wird sie immer noch toter. Heute ist ja schon eine kWh Solarstrom billiger als eine kWh Solarwärme in einer Anlage mit Heizungsunterstützung.

Solarthermie hat nur einen einzigen Vorteil - den prinzipiell höheren Flächenertrag. Ansonsten hat sie nur Nachteile. Höhere Preise, höhere Komplexität, höherer Eigenstromverbrauch, Verluste bei der Speicherung, Alterung einiger Komponenten wie der Sole.
Was passiert, wenn ich die Fläche einer PV verdopple? Der Ertrag verdoppelt sich auch mindestens.
Was passiert, wenn ich die Fläche einer Solarthermieanlage mit Heizungsunterstützung verdopple? Ertrag steigt um 20-30%. Weil man damit fast nur noch Verluste produziert, die man für nichts gebrauchen kann. Mit überschüssigem Solarstrom kann man eine Menge machen. Man kann damit wie bei ST Wärme produzieren und in einem Speicher einlagern. Man kann damit aber auch Kühlschränke und Waschmaschinen betreiben, und vor allem PKW. Bin gerade dabei, mir ein Elektroauto anzuschaffen. Mit PV warte ich noch weiter, werde aber in 10 Jahren mit Sicherheit irgendwo zwischen 30 und 100 kW auf meinen Dächern haben. Und ich werde von Anfang an mein Elektroauto gezielt so laden, daß die Netze maximal entlastet werden. Im Winter werde ich die Ladung meistens einschalten, bevor ich ins Bett gehe. Im Sommer wird es immer häufiger vorkommen, daß ich in der Mittagszeit lade bei sehr hohem PV-Ertrag, v.a. an den Wochenenden.

Die Solarthermiewirtschaft träumt von solarer Kälte, solarer Prozesswärme. Die Industrie ist doch nicht blöd, auf solche utopisch teuren Techniken zu setzen, die noch dazu nur an wenigen Stunden pro Jahr verfügbar sind. Es spricht aber absolut nichts dagegen, große Fabrikdächer mit PV zu belegen. Man muß den Strom ja nicht 1:1 sofort verbrauchen und vor allem muß man sich keinerlei Gedanken darüber machen, wie man den Ertrag nutzbar macht oder lagert.

Schaut euch doch nur mal die Installationszahlen an. Wieviel Solarthermiefläche hatten wir im vergangenen Jahr? Irgendwas über 1 Million Quadratmeter. Und PV? Das dürften 70 Millionen m2 gewesen sein.
ST überlebt nur noch durch Zuschüsse - die nimmt sich der Bürger immer gerne mit - und behördliche Auflagen. PV lebt auch von der Einspeisevergütung und den Gewinnen, die sich damit erzielen lassen. Es ist aber absehbar, daß sich PV in naher Zukunft allein durch den Eigenverbrauchsanteil amortisiert und man den Rest zu einem ganz niedrigen Preis ins Netz schicken kann. Die jetzt gezahlten viel zu hohen Vergütungen sind in 20 Jahren alle ausgelaufen, dann wird Solarstrom ein billiger und wichtiger Bestandteil unserer Energieversorgung sein.

Grüße
Frank

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 06.01.2013 09:41:40
0
1830009
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Preise werden nicht in dem Tempo weiter fallen bei PV. Nach einer Marktkonsolidierung wird es vorübergehend vielleicht sogar steigende Preise geben. Momentan ist ein Problem, daß zwar neue Techniken in der Pipeline sind, mit denen die Modulwirkungsgrade steigen und die Kosten weiter sinken, wegen[...]


Utopia von 1904-Bild und Text




E.S.

...Erstens wird es Zweitens anders, als man Drittens denkt

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 06.01.2013 09:43:35
0
1830011
Die jetzt gezahlten viel zu hohen Vergütungen sind in 20 Jahren alle ausgelaufen, dann wird Solarstrom ein billiger und wichtiger Bestandteil unserer Energieversorgung sein.

Die hat ganz einfach die Inflation aufgefressen, auch wenn du denkst es geht weiter so wie bisher.

E.S.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 06.01.2013 09:54:00
0
1830016
Verweis auf Utopia ist gut. Wie waren denn die Erwartungen der jeweiligen Fraktion vor 10 Jahren? Bei PV wäre man über 10.000 MW bis heute schon begeistert gewesen. Bei ST erwartet man seit Jahrzehnten einen Anstieg auf 5....10... Millionen m2 pro Jahr. Bisher haben Windenergie und PV die Erwartungen immer übertroffen, ST hinkt gnadenlos hinterher.

Grüße
Frank

Verfasser:
Kalif Storch
Zeit: 06.01.2013 10:09:19
0
1830025
Schauen wir uns doch einfach mal das Forum hier an:

Für die Heizungsbauer begann das Solarzeitalter mit ST und sie taten sich schon sehr schwer damit... .
PV wurde zunächst völlig ausgeblendet.

Die ST-Krise der Handwerker ist noch gar nicht überwunden, da hat sie die PV schon überrollt!


Wie hieß es mal:

Überholen ohne Einzuholen :)

Heut heißt es:

Wer zu spät kommt, den bestraft Konkurrenz.


PV kann so vielfältig für die Haustechnik genutzt werden, man muss es nur anbieten können.


Sonnige Grüße am nebligen Januarsonntag, der viiiiiel zu warm ist.

Verfasser:
solarfreundchen Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Zeit: 06.01.2013 10:13:48
0
1830027
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Verweis auf Utopia ist gut. Wie waren denn die Erwartungen der jeweiligen Fraktion vor 10 Jahren? Bei PV wäre man über 10.000 MW bis heute schon begeistert gewesen. Bei ST erwartet man seit Jahrzehnten einen Anstieg auf 5....10... Millionen m2 pro Jahr. Bisher haben Windenergie und PV die[...]


Nun ja, PV ist eine Gelddruckmaschine.

Das habe ich im August 2004 erkannt und auf mein Süddach 8,6 kWp gemacht.

Der jetzige PV-Bomm ist doch eine Folge der Finanz/Staatsschuldenkrise.

Nirgendwo gibt es noch zuverlässig Rendite als in der PV, staatlich garantiert und länger als Bundesschatzbriefe.

Bei Wind fehlen mir die Zahlen dazu, wird aber ähnlich sein.

ST im Mietwohnungsbau? Da kommt doch der Anwalt vor Lachen nicht in Schlaf.

PV ist relativ einfach technisch zu realisieren. Was das SHK-Handwerk fachlich drauf hat, darüber brauchen wir beide uns bestimmt nicht Streiten. Ein SHKler wird selten Elektriker werden.

ST ist nur etwas für EFH. Schon darum hinkt der Vergleich mit den Zahlen. Was sich mancher Verein so in Berlin und Brüssel ausdenkt, na ja.

E.S.

Verfasser:
stefans
Zeit: 06.01.2013 10:28:03
1
1830032
Hallo,




das sind doch nur !finanzielle Momentaufnahmen!, die ihr hier anstellt.
Am physikalischen Hintergrund hat sich seit Jahren nix geändert:

Wirkunggrad PV 8-20%
Wirkungsgrad Thermie 60-75%

Vorteil PV
Das Spannungsniveau lässt sich vergleichsweise einfach transformieren,
Strom lässt sich derzeit (noch) immer und jederzeit sinnvoll nutzen.

Meint ihr nicht, dass mit fortschreitendem Ausbau der EE und speziell der PV auch im Sommer massives Überangebot an Strom entstehen wird?
Tendenzen sind ja schon sichtbar.
Also wartet noch ein paar Jährchen, dann ist "Sommerstrom" ungefähr so wertvoll wie Sommerthermie.

Den Was-auch-immer-BackupKessel im Keller der Thermieanlage stellen auf der Stromseite die Backup-Kraftwerke da, die vom Versorger auf unbestimmte Zeit noch vorgehalten werden müssen.

Da muss man aber als Finanzgenie nicht lange drüber nachdenken, welches Vorhalten für den Endverbraucher preiswerter sein wird.

Dass ich mit Anlagen und Vorrichtungen zur Deckung (meines) Energiebedarfs (Wärme,Strom) Geld verdienen könnte, ist natürlich zunächst ein schöner Traum - aber mehr eben nicht.

Genau an auch dem Punkt wird die latente Inkompatibilität der EEn mit herrschenden Wirtschaftssystemen deutlich.
:-)

Und lasst bitte den Markt Markt sein oder sagen wir besser: schätzt dessen Funktionen und Mechanismen richtig ein, überfordert ihn nicht und richtet keine zu hohe Erwartungen an ihn.
Das ist nämlich kein denkendes Wesen.
:-)

Speicherfortschritt auf beiden Technologiefeldern muss her, aber das wissen wir ja schon seit langem.

Und @Frank, über 20, 30 Jahre Vorhersagen zu Energietechnologieen anstellen, speziell in den momentanen "unruhigen" Zeiten, das ist schon gewagt...

Stefan

P.S.
Achso ja, Marktzukunft Solarthermie war das Thema.
Da bin ich der Meinung, absolute Hochleistungssammler sind die Zukunft.

Also alles was Stillstandtemp. >=300°C liefert.
Hochleistung zwecks Resourcenschonung und! um Anlagenkosten niedrig zu halten!

Damit ist sichergestellt, dass auch vergleichsweise schwache Einstrahlung Wärme auf direkt nutzbarem Niveau (25-40°C) bereitstellen kann.
Das Problem des thermischen Anlageneigenschutzes sehe ich als weniger schwierig an, gleichwohl es für die Massenanwendung gelöst werden muss.
Hat bislang eben kaum interessiert, "der Markt hats eben bislang nicht gefordert"...
:-)

Mit 15-20m²(Absorberfläche) Schottröhren hätte sich ölbaldaus bei
80-150W/m² Einstrahlleistung planschenderweise von früh bis abend mit seiner Badeente in der warmen Wanne vergnügen können...
Also nicht erst bis Abend warten, bis ein Akku das Tagesintegral seiner ausgedehnten PV-Felder angehäuft hat.
Das PV-Integral ist trotzdem interessant und hat seinen Wert, man badet normalerweise ja nicht den ganzen Tag...
:-))

(Die Schottröhren gibts leider (vermutlich aus finanz-(=markt)strategischen Überlegungen )nicht mehr, kommen aber in vergleichbarer Form hoffentlich wieder zurück )



Stefan

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 06.01.2013 10:34:19
0
1830034
ST im Mietwohnungsbau? Da kommt doch der Anwalt vor Lachen nicht in Schlaf.

PV ist relativ einfach technisch zu realisieren. Was das SHK-Handwerk fachlich drauf hat, darüber brauchen wir beide uns bestimmt nicht Streiten. Ein SHKler wird selten Elektriker werden.

ST ist nur etwas für EFH. Schon darum hinkt der Vergleich mit den Zahlen. Was sich mancher Verein so in Berlin und Brüssel ausdenkt, na ja.

E.S.


Nur als Hinweis

Der Bundestag hat Ende 2012 ein Mietrechtsänderungsgesetz in erster Lesung beschlossen, das den Mieterverbänden nicht so recht gefällt.

ST hat in A schon nachgewiesen, dass der Einsatz im MFH technisch funktioniert und wirtschaftlich interessant ist.

Die Ursachen für die andere Situation in D liegen tatsächlich im Mietrecht

Dietmar Lange

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 06.01.2013 11:39:26
0
1830083
Stefans,

100W/qm,dann noch dazu diffuse Strahlung wegen dichter Wolkendecke,und da willst du mit Röhrenkollies Badewannen füllen?

Seit wann verarbeitet außer PV noch irgendwas diffuse Strahlung dieser geringen Leistung?Sicher nicht deine nicht mehr greifbaren ,weil wegen Explosionsgefahr vom Markt genommenen "Schrottröhren".

Ins Märchenlager ab mit dir!

ÖBA

Verfasser:
Polaris
Zeit: 06.01.2013 11:41:08
3
1830087
Ich habe ~15 qm P....-Kollektoren von P..... bestellt, die dies Jahr nach der Dachsanierung auf dieses kommen.

Weshalb ST?
Gewonnen auf dem Dach genutzt im Haus. Ohne wenn und aber.
Ich möchte einen Schritt in Richtung Unabhängigkeit machen und nicht zwei Schritte in Richtung vermehrter Abhängigkeit von Energiekonzernen und Staat.

Weshalb nicht PV?
Ich möchte nicht meine Freunde, Kollegen, Bekannten und alle Unbekannten während 20 Jahren abzocken, damit sie mir meinen Energieverbrauch finanzieren.

Daneben kann ich bei der ST mit wenig Investition >50 kWh für ein paar Tage speichern.

Ob das Geld zurückkommt oder sich die Sache sogar rentiert weiss ich nicht. Ich hab nicht gerechnet, auch weil Rechnungen für die Zukunft auf irgendwelchen Annahmen basieren die in ein paar Jahren nicht der Realität entsprechen.

Mit dieser Anlage halte ich uns alles offen, z.B. den Einsatz von Biomasse, Holz, Pellets.

Ich freu mich auf die fühl- und erlebbare Energie vom Dach. Ein Stück Lebensqualität.

Gruss, Fred

Verfasser:
ölbaldaus
Zeit: 06.01.2013 11:43:35
0
1830091
Wieder so ein polarisierender Gutmensch,der angeblich andere nicht abzocken möchte.

ÖBA

Verfasser:
me. Ahrendt
Zeit: 06.01.2013 11:56:46
1
1830110
@ÖBA

Das ist ja jetzt wohl nicht wahr oder....

Erst protzen alle PV-Füchse damit wie schlau sie sind, alles mitnehmen was geht, ST als sinnfrei erachten ... und jetzt soll das auch noch Vorbildcharakter haben ?
Also alle die nicht so denken und eher globale Gedanken im Kopf haben sind jetzt die Lügner nur weil Du's nicht mehr verstehst was Menschen ausmacht ?

Stell dir vor, dass es tatsächlich noch Menschen gibt die nicht dieses "Geiz ist Geil"-Gen in sich haben.

Wenn Du das "Gute" nicht aushälst spar dir wenigstens deine eigenen polarisierenden Kommentare.

Verfasser:
Holzbock
Zeit: 06.01.2013 11:59:36
0
1830114
Zitat von Polaris Beitrag anzeigen
[...]Weshalb nicht PV?
Ich möchte nicht meine Freunde, Kollegen, Bekannten und alle Unbekannten während 20 Jahren abzocken, damit sie mir meinen Energieverbrauch finanzieren.[...]

Dieses Gutmensch-Argument sticht für Anlagen, die noch in der Zeit verbaut wurden, als die Einspeisevergütung höher war als die Strombezugskosten. Die Lage hat sich aber mittlerweile gedreht. Ich zB bekomme 18,5 ct pro KWh, und ENBW verkauft meinen Strom bei den Nachbarn dann für 28ct/KWh. Nichtmal zusätzliche Leitungskapazitäten werden dafür benötigt.

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Verfasser:
Holzbock
Zeit: 06.01.2013 11:59:36
0
1830114
Zitat:
...
[...]Weshalb nicht PV?
Ich möchte nicht meine Freunde, Kollegen, Bekannten und alle Unbekannten während 20 Jahren abzocken, damit sie mir meinen Energieverbrauch finanzieren.[...]
Dieses Gutmensch-Argument sticht für Anlagen, die noch in der Zeit verbaut wurden, als die Einspeisevergütung höher war als die Strombezugskosten. Die Lage hat sich aber mittlerweile gedreht. Ich zB bekomme 18,5 ct pro KWh, und ENBW verkauft meinen Strom bei den Nachbarn dann für 28ct/KWh. Nichtmal zusätzliche Leitungskapazitäten werden dafür benötigt.
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