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Solarthermie mit Pelletkessel und KWL
Verfasser:
mpschu
Zeit: 07.06.2018 13:29:38
0
2652972
Nach geraumer Zeit des stummen Mitlesens und -staunens, ob der wohlfeilen Unterstützung in diesem Forum, möchte ich mein kleines Heizungssanierungsprojekt vorstellen :)

Zu den Randdaten:
* DHH mit ~140 m2 Wohnfläche
* Bruttoraumhöhe KG: 2,30 m
** Betondecke
* Bruttoraumhöhe EG: 3,10 m reduziert auf 2,50 m (mit 100 mm Steinwolle gedämmt)
** Holzdecke mit 20 cm roten Sand verfüllt und Dielenboden
* Bruttoraumhöhe DG: 2,50 m reduziert auf 2,30 m (bedingt durch Vorbereitung KWL)
** Holzdecke mit 20 cm roten Sand verfüllt und Holzboden
* BJ 1956
* Hüllfläche 310 m2
* Beheiztes Brutto-Volumen ~460 m3
* Norm-AT -14° C
* Benutzer: 2-3
** 2 Bäder mit Dusche, Badewanne & WC
** 2 WC
** gleichzeitige Nutzung der Bäder ist öfters gegeben, manchmal könnten es auch schon mal mehr sein :))

errechnete Heizlast ~9,3 kW (u.a. via EnEV-Heizlastberechnung )

Die Fenster wurden während der "Kernsanierung" erneuert, sowie die oberste Geschossdecke DG -> Spitzboden mit 40 cm Steinwolle isoliert. Die Aussenwände des beheizten Dachgeschosses wurden von ~10 cm ausgemauerten Holzständerwerk mit 20 cm Innendämmung durch Steinwolle etwas "aufgehübscht". Weitere Isoliermahmen sind im Laufe der nächsten Jahre geplant.
Die Möglichkeit des Einbau einer Fussbodenheizung ist leider nicht gegeben. Bei der Sanierung wurden die alten Gusseisenheizkörper und die Schwarzrohre durch moderne großzügig dimensionierte Flachheizkörper und entsprechnden neuen Zuleitungen ausgetauscht. Ein entsprechender hydraulischer Abgleich wurde durchgeführt.

Vorbereitungen für den Betrieb einer KWL-Anlage ist durch den entsprechenden Einbau der benötigten Leitungen mit Auslässen in den abgehängten Decken getroffen worden.

Mittels Temperatursensoren werden die gewünschten Raumtemperaturen raumabhängig gesteuert. Dies geschieht durch elektrisch betriebene Heizkörperventile.

Zur Zeit heize ich mit Heizöl :( Und da es im letzten Jahr wieder eine massive Preissteigerung gegeben hat, ist jetzt eine gute Möglichkeit hier etwas zu ändern. Da es in meinem Ort keine Erdgasanbindung gibt scheidet Erdgas aus. Somit bleiben eigentlich nur noch regenerative Energieträger zur Warmwasserversorgung und Heizung :)
Leider ist zudem men Grundstück ein bischen zu klein (~450 m2) für einen Flachkollektor für eine Sole-Wärmepumpe. Erdsondenbohrung scheidet aus, da das Haus in einem Wasserschutzgebiet liegt.

Somit kommen wir zu meinem Vorhaben:
Einbau einer Solarthermie-Anlage an der Südfassade ohne jegliche Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude ;) Als Unterstützung in der kalten Jahreszeit soll ein Pelletkessel die Restwärmemenge beisteuern.
Unter Einsatz der Fördermöglichkeiten durch das BAFA wird die Umstellung sehr attraktiv.

* Einbau von sechs Synergie 210-Flachkollektoren =12,4 m2
* Pelletkessel Salamander A20 5-17 kW
* Puffer-/Hygiene-/whatever-Speicher <- hier ist für mich noch alles offen, inkl. Frischwasserstation.

Damit ich für mich selber die richtige Kombination mit Speicher und Co. finde (dazu gehören z.B. auch die entsprechenden Pumpen), sowie der hydraulischen Anbindung der Komponenten benötige ich Eure Mithilfe.

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 07.06.2018 21:04:29
0
2653066
Hallo mpschu,

das ist viel Text und noch mehr Interpretationsmöglichkeiten...

Ich will jetzt nicht unken, aber bei deinem Wandaufbau kribbelts mir doch etwas unter der Haut. 20 cm Innendämmung scheint mir etwas zu viel des Guten zu sein. Gerade weil du keine Dampfsperre erwähnst? Lass da bitte noch mal jemanden drüber schauen.

Den Salamander seh ich mir mal an. Dann gehts weiter.

Familienplanung ist abgeschlossen? Frauenanteil? Alter?

Verfasser:
mpschu
Zeit: 08.06.2018 08:45:29
0
2653153
Zitat von Karl-Heinz Groß Beitrag anzeigen
..., aber bei deinem Wandaufbau kribbelts mir doch etwas unter der Haut. 20 cm Innendämmung scheint mir etwas zu viel des Guten zu sein. Gerade weil du keine Dampfsperre[...]


Hallo Karl-Heinz, ich glaube zu wissen was Dich umtreibt ;) Könnte es den Taupunkt betreffen? Bislang hat sich in der Wand keine Feuchtigkeit gebildet (Überwachung durch Feuchtesensoren).
Wenn "jetzt" das Gerüst für die Solarthermie gestellt wird, sind diese dünnen Wändchen nochmals dran. Sie bekommen von Aussen nochmals 160 mm Steinwolle-Fassadendämmplatten gefolgt von einem Wärmedämmputz. Mit diesem Aufbau wird der Feuchteschutz nach DIN 4108-3-2014-11 Anlage A erfüllt.

Ich hoffe das damit Deine Frage geklärt ist?

Familienplanung abgeschlossen und Zusammensetzung 50/50. Alter zwischen 20 und 50. Und es wird gerne gebadet :)

MfG Markus

Verfasser:
mpschu
Zeit: 08.06.2018 18:08:28
0
2653303
Nachtrag zum ersten Posting:

Für die evtl. auftretende Fragen zu Erdkollektoren hier das Ergebnis aus dem Trenchplaner.
Links neben dem Haus (wo der Flachkollektor liegt) kommt ein Carport hin. Auf dieser Fläche soll Regenwasser vom Dach des Hauses über entsprechende Drainagerohre versickert werden (wegen Regeneration und Co.). Die zu versickernde Regenwassermenge beträgt rund 2l/sec.Somit könnte ich mir auch die Zahlung von Regenwassergebühren für die versiegelte Fläche des Hauses sparen ;)
Der Niveauunterschied zwischen Boden Carport und Oberläche senkrechte Grabenkollektoren beträgt ~2,5 m.
Überlegenswert ist der Einbau schon, da ich das gesamte Grundstück umgestalte und es kaum Mehraufwand bedeutet.

Nachträgliche Grüße

Markus

Verfasser:
schmadde
Zeit: 14.06.2018 10:22:34
2
2654740
Bei einer errechneten Heizlast von 9kW würde ich keinen 17kW Kessel einbauen. Wir haben bei uns eine ähnliche Situation: kein Gas möglich, Öl stank mir und wir haben dann auf Pellets + Solarthermie gesetzt. 11kW errechnete Heizlast. Habe einen auf 11kW gedrosselten 15kW Kessel und der ist noch nie durchgelaufen, nichtmal im Januar 2017 wo wir 2 Wochen Dauerfrost hatten mit täglich zweistelligen Minusgraden.

Ich tät heute einen 7kW Kessel nehmen, selbst mit Angstzuschlag max 11. Wichtig ist eher, falls er modulieren kann, dass er deutlich unter 5kW kann. Wobei das mit dem Modulieren bei Pellets eh nicht so gut klappt, ein Puffer ist da schon sinnvoll und in der Übergangszeit ist hier auch die ST sehr vorteilhaft, weil die die Zeiten von wenig Heizlast ganz gut abfedern kann.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 14.06.2018 11:25:35
0
2654770
In jedem Fall zuerst mal alles daran setzen, dass der Wärme- und natürlich auch der Heizwassertemperaturbedarf drastisch sinken!

Da Du aber von Südfassade ohne jegliche Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude schreibst, wird die überschlägig ermittelte Heizlast von 9 kW vermutlich sowieso ziemlich nie gegeben werden sein. Würde daher die Wärmeerzeugung für die Raumtemperierung mit wesentlich geringerer Leistungsfähigkeit auslegen!

Beispielsweise für die kompakte Dimplex SWWP (8,1 kW und COP 4,85 bei B0/W35) mit integrierter Trinkwassererwärmung und kompletter Wärmequelle spukt der Konfigurator folgendes aus:



... da kannst dann übrigens die finanzielle Förderung vom BAFA (min. 6000€) abziehen und hast als Rechenreferenz ein Komplettsystem ohne jeglichen Eigenleistungsanteil!

Verfasser:
mpschu
Zeit: 14.06.2018 17:52:06
0
2654840
Hallo und erst einmal danke für die Antworten & Anregungen.

Grundvoraussetzung für die Umstellung der Warmwasser- und Heizwasserproduktion auf einen anderen Energieträger ist der Einsatz von Eigenmitteln und kein Darlehen. Das Haus habe ich vor drei Jahren gekauft und dementsprechend sind noch ausreichend Darlehen zu bedienen :(
Eigentlich wollte ich neben Heizölkauf und Sondertilgung dieses Jahr nichts mehr unternehmen. Geplant war der Austausch/Umstellung für in fünf Jahren, wenn ein Bausparvertrag zuteilungsreif geworden ist. Aber dann war mir klar wenn ich weiter mit Heizöl heize verbrenne ich nur unnötig mein Geld und das kann ich auch anderweitig machen :D
Somit ist nur ein begrenztes Budget vorhanden.

@lowenergy: Daher scheidet das von dir genannte Angebot leider aus.
@schmadde: Ist eine Überlegung wert :) Der Salamander soll jedoch auch in der Teillast sehr vernünftige Werte bringen. Und leider habe ich ihn bei der BAFA angemeldet ... .

@all: Deshalb ist eigentlich nur noch die Auslegung von dem/den Speicher/n vollkommen offen, z.B. lohnt es sich einen Abgaswärmetauscher beim Pelletkessel hinzustellen (wieviel Liter)? Soll ich beide Energieträger in einen Speicher mit zwei Wärmetauschern anbinden? Welche Größe soll dieser haben?
Wasser trinke ich, aber ich arbeite damit nicht°°

Axo noch eine kleine Rahmen"bedingung: Auf mein Dach passen gerade einmal 18 PV-Module mit einem Peak von ~6kw durch Ausrichtung nach Osten und Westen (hälftig). Das reicht meinen normalen täglichen Verbrauch selbst zu erzeugen und einen kleinen Überschuss ins Netz einzuspeisen.

MfG
Markus

Verfasser:
winni 2
Zeit: 14.06.2018 18:18:43
1
2654844
Hallo Markus,

mit ein paar kleinen Modifikationen an Deinem Grabenplan und weiterer
Dämmung oder/und Einbau der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
sollte das mit der Wärmepumpe auch theoretisch machbar sein:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=A2EQFUWKuITfFaCKGgVD

Man muss nicht unbedingt die Heizlast mit dem Graben ganz
erreichen.
Der Planer fängt hier erst über 8460 Watt Heizlast an zu meckern...
:-)

Grüsse

winni

P.S. Eigentlich geht es selbst ohne Dämmung, etc.
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=sgH8x6a2AzWEaZ8m8nZE

Oder:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=oyJt9K6SXqHDfJTbhuRt

Verfasser:
mpschu
Zeit: 15.06.2018 19:08:31
0
2655083
Zitat von mpschu Beitrag anzeigen

*[...] hydr. Abgleich [...]"

Da bin ich mir gerade gar nicht mehr so sicher, das mein HB das gemacht hat :( Nun denn bei den nächsten kalten Tagen werde ich mal alle Heizkörper aufdrehen (ausser in den Schlafzimmern) und dann mal schauen, was für eine RL-Temperatur bei einer VLT von 40° C rauskommt - sinnvoll?

MfG
Markus

Verfasser:
winni 2
Zeit: 15.06.2018 19:29:59
3
2655084
M.M. nach nicht sinnvoll.
Zum einen kann man das nur im Winter sinnvoll machen, die Wärmeverluste
sind jetzt einfach zu niedrig, zum anderen sind nicht gleich hohe Rücklauf-
temperaturen das Ziel, sondern gleiche Raumtemperaturen.

Grüsse

winni

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 16.06.2018 13:47:28
1
2655171
Zitat von mpschu Beitrag anzeigen
... Grundvoraussetzung für die Umstellung der Warmwasser- und Heizwasserproduktion auf einen anderen Energieträger ist der Einsatz von Eigenmitteln und kein Darlehen. Das Haus habe ich vor drei Jahren gekauft und dementsprechend sind noch ausreichend Darlehen zu bedienen :(
Eigentlich wollte ich neben Heizölkauf und Sondertilgung dieses Jahr nichts mehr unternehmen. Geplant war der Austausch/Umstellung für in fünf Jahren, wenn ein Bausparvertrag zuteilungsreif geworden ist. Aber dann war mir klar wenn ich weiter mit Heizöl heize verbrenne ich nur unnötig mein Geld und das kann ich auch anderweitig machen :D
Somit ist nur ein begrenztes Budget vorhanden ... Daher scheidet das von dir genannte Angebot leider aus.
Du hast da was falsch verstanden ... ich habe dir für Erdwärmeerschliessung ohne Eigenleistung eine Möglichkeit aufgezeigt!
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
... da kannst dann übrigens die finanzielle Förderung vom BAFA (min. 6000€) abziehen und hast als Rechenreferenz ein Komplettsystem ohne jeglichen Eigenleistungsanteil!
Wenn Du nun die Quellenerschliessung in Eigenleistung machen würdest, wäre das unterm Strich natürlich wesentlich günstiger!

Auf jeden Fall solltest Du dich mit der Optimierung Deiner Wärmesenke auseinandersetzen - mach in den nächsten Heizperioden einen TA ... und nutzt eure Wärmeverteilung korrekt!

→→→ Siehe bzw. klick und ließ Punkt 8) auf der hier verlinkten Seite! ←←←

Du wirst erstaunt sein mit welch geringen Vorlaufwassertemperaturen die ausreichende Temperierung eurer Räume funzt, wenn kontinuierlich und konsequent genügend hoher Volumenstrom in allen hausinternen wasserführenden Wärmeaustauschflächen saust, sowie die Hausheizkreishydraulik mit relativ geringer Spreizung gefahren wird! .>)

Verfasser:
mpschu
Zeit: 17.06.2018 06:06:04
0
2655230
@low: Dann habe ich dich missverstanden - entschuldige.

Wie ich schon geschrieben habe, werde ich die ST-Anlage montieren und alle gröberen Arbeiten rund um Abbau des Ölkessels und Aufbau des Pelletkessels selber machen. Den ganzen anderen Rest soll mein Heizungsbauer machen. Wenn es in dem Rahmen noch Möglichkeiten gibt selbst Hand anzulegen werde ich dies natürlich machen (reduziert ja wieder die Kosten). Habe mit dem HB nächste Woche einen Termin. Mal schauen was er so sagt - er wird mir wohl eine LWWP anbieten^^

@winni2: Ich werde das jetzt erst einmal in der geplanten Form umsetzen. Wenn die Umgestaltung des Gartens Form annimmt kann ich immer noch mit der Verlegung von Soleleitungen planen ;) Wenn dann der PK nur noch in der Ecke steht und vor sich hingrummelt - ist halt so :) Dann war der PK Wirtschaftsförderung.

Wir werden uns den nächsten Winter anschauen und auch unser Heizverhalten analog der von low verlinkten "Anleitung" ändern. Interessant dürfte dann der thermische Abgleich werden.

Dann gibt es für die zukünftige Planung auch vernünftige Werte. Der Ölkessel ist einfach zu alt um vernünftig zu vergleichen: 25 kW Heizleisung und am kältesten Tag diesen Winter zog der schlappe 40 Liter Heizöl durch. Ja da hat sich der "Geiz" wirklich bezahlt gemacht :( Funktioniert doch noch ... . Aber es hat auch sein Vorteil gehabt: Nun wissen wir, das Heizöl nicht unsere Zukunft ist.
Und bei den Heizlastberechnungen sind die Differenzen einfach zu groß. Beim Heizlastrechner vom Grabentool ~10 kW und bei u-Wert ~7 kW. Zudem fällt für einen Großteil des Jahres die Produktion von Warmwasser und Heizwärme durch die ST weg.

Für den HB und den auszuführenden Arbeiten wären Vorschläge gut :)
1. Sollen Thermosyphons installiert werden und wo?
2. Alle Anschlüsse verschraubbar machen? Zwecks einfacheren Austausch von Bauteilen.
3. Sollten die Leitungen von der ST in Edelstahl-Rohr oder fertig isoliertes Flexrohr ausgeführt werden. Von der ST geht es an der Hausfassade 8 Meter gerade herunter und dann in den Heizkeller.
4. Anbindung des Speichers. Immer noch offen, welcher Typ und ob mit einem oder zwei Wärmetauschern ...
5. Wärmemengenzähler. Je einen für die ST und den PK oder einen gemeinsamen? Und welchen?

Wahrscheinlich fallen euch ja auch noch ein paar Dinge ein ;)

So nun genug geschrieben. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

Markus

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 17.06.2018 06:56:59
0
2655234
Ich hoffe du hast die feuchtesensoren an den sehr sehr wichtigen Stellen sitzen !!!

Ich sag nur verfaulende balkenköpfe der decken.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 17.06.2018 08:53:25
1
2655242
Zitat von mpschu Beitrag anzeigen
... Wie ich schon geschrieben habe, werde ich die ST-Anlage montieren und alle gröberen Arbeiten rund um Abbau des Ölkessels und Aufbau des Pelletkessels selber machen. Den ganzen anderen Rest soll mein Heizungsbauer machen ...
Deine Entscheidung - Ist m. M. ein großer Fehler, da Du so Geld für Dinge "verbrennst", die ich für unnötig halte!

Allein die 5 von dir in Deinem letzten Beitrag aufgeführten Fragen zeigen wieviel Verständnis für das Ganze dir fehlt!

Wenn ich persönlich an Deiner Stelle wäre, dann würde ich definitiv keine ST installieren - dafür aber bzgl. der Erdwärmepumpe nochmal genau rechnen, was dich unterm Strich langfristig betrachtet die Pelletskiste (Wartung, Instandhaltung, Brennstoff, Strom, Schornsteinfeger, usw.) gegenüber EWP (natürlich mit Eigenleistung und BAFA - aber ohne ST!) mehr kosten wird! .>)

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 17.06.2018 10:10:00
1
2655253
Nachtrag:
Nimm dir die Zeit! Betreibe den Ölkessel am besten noch so ein bis zwei Jahre, idealerweise mit außentemperaturgeführt modulierten Heizwassertemperaturen und ermittel nebenbei mit einem Wärmemengenzähler was ihr real an thermischem Energiebedarf habt!

Gibt hier im HtD gute Beispiele wie's funzen kann ... z.b.:
Zitat von Unclebarisch Beitrag anzeigen
.. jetzt heißt es warten bis alles bei mir angekommen ist, Wärmemengenzähler und 4 Wege Mischer mit Witterungsführende Regelung ist bestellt.


Weiter ist @AltbaumitWP ... - Altbau Umrüstung von Öli auf WP Panasonic Aquarea WH-MDC05F3E5 Monoblock 5kW " Geisha "

Verfasser:
mdonau
Zeit: 17.06.2018 11:58:00
2
2655280
solange der kessel läuft: laufen lassen, optimieren und bedarf reduzieren sowie daten sammeln.

wenn deine Heizlast richtung 7kW geht, werden
die fixkosten (strom, schorni usw.) für den Pelletkessel richtung 1/3 gehen und langfristig eher steigen ( feinstaubfilter etc. absehbar)

in Eigenleistung und heizi im Rücken für die bafa
würde ich mir gründlich überlege, wie ich die nächsten 15-20 jahre heizen möchte, eine oder 2
heizperioden mehr machen da keine. großen Unterschied.

einfach mal alle kosten der verschiedenen Lösungen zusammenrechnen.

Verfasser:
mpschu
Zeit: 18.06.2018 07:42:21
0
2655439
Zäumen wir einfach mal das Pferd von hinten auf ;)

Der Austausch/die Umstellung wird erfolgen. Bei einer groben Überschlagsrechnung werden wir einiges an Geld einsparen (3500 Liter Heizöl vs. ~ 4 to. Pellets).
Die neue Anlage hat sich somit in knapp drei Jahren amortisiert, dank der großzügigen Förderung durch Papa-Staat. In dieser Zeit können wir dann gemütlich den thermischen Ausgleich durchführen und auch schauen, welche Heizlast denn nun wirklich notwendig ist. Wenn wir feststellen, dass die Anlage überdimensioniert ist, ist es schon fast soweit, dass der Bausparvertrag zuteilungsreif ist und können dann zur Not den Pelletkessel rauswerfen oder als Deko behalten und auf SWWP umschwenken.

Also im Moment rein monitäres Interesse. Aus ökologischer Sicht ist diese Handlungsweise in keinster Weise akzeptabel.

Meine aufgestellten Fragen beruhen auf zweierlei Dingen: Laie und weiter gehendes Interesse.

Zu 1: Habe in diesem Forum davon das erste Mal was von gehört. Da darf ich getrost nachfragen, wo die Installation von Thermosyphons am sinnvollsten sind.
Zu 2: Bei der Sanierung rsp. Neuinstallation der Sanitär- und Heizungsleitungen wurden diese fest am Heizkessel monitert. Somit fällt zusätzliche Arbeit an dieses Leitungen hiervon zu trennen.
Zu 3: Klar kann ich auch Kupferrohr verwenden, nur sind die meisten Leitungen in dem Haus in Edelstahl ausgeführt, da dies Stangenware und nicht wie die Zuleitungen zu den einezelnen Zapfstellen und Heizkörpern in Kunststoff -> schneller und akkuratere Verlegung.
Zu 4: Anbindung des Speichers ist unglücklich gewählt. Es geht darum, welchen Speicher wir wählen sollten. Das der Speicher um die 1000 Liter umfasst ist klar (u.a. durch die Vorgaben der BAFA). Uns geht es darum ein vernünftigen Speichersystem zu installieren.
Zu 5: Hier schlägt dann das Interesse zu den "Leistungen" durch. Bei der STA ist ein Wärmemengenzähler dabei (Vorgabe), der Pelletkessel grummelt so vor sich hin, wenn er im Betrieb ist. Und natürlich ist der Warmwasserbedarf ja auch nicht so von der Hand zu weisen. Also komme ich auf drei Zähler: 1. STA, 2. PK, 3. Gesamt Heizung. Im Anschluß wissen wir dann auch, wieviel Energie für WW draufgeht.

Fazit: Angepisste Hauseigentümer, die vor drei Jahren den Fehler gemacht haben, nicht weiter zu hinterfragen, ob es denn nicht sinnvoll den Heizölkessel auszutauschen und ein alternatives Heizsystem zu installieren. Durch die Preisteigerungen im letzten Jahr sensibilisiert worden nachzuschauen, was es denn noch so gibt und dadurch unter anderem auf diese Forum gestossen, mit einer großartigen Community. Wenn der Weg zu unseren persönlichen Energiewende einige Harken schlägt: OK. Nur wollen wir uns diesmal nicht den Weg verbauen (siehe 5) kurzfristig etwas zu ändern.

Und wieder ein langer Text.Aber hoffentlich sind so alle Klarheiten beseitigt :)

MfG
Markus

Verfasser:
schmadde
Zeit: 18.06.2018 14:11:50
1
2655569
Ich kenne diesen "Salamander" Kessel nicht, aber ich kann auch im Internet nichts dazu finden, nichtmal nen Hersteller - da schrillen bei mir schon die Alarmglocken. Zu Billigkesseln gibts hier im Forum einiges zu lesen, mir wär das zu heiss. Pelletskessel sind mechanisch und verbrennungstechnisch komplexe Geräte und was hilfts Dir, wenn du das beim Kauf gesparte Geld in Wartung investierst bzw. das Ding nach ein paar Jahren wegschmeissen musst, weil es keine Ersatzteile mehr gibt (kommt offenbar immer mal wieder vor) oder weil er die Abgasgrenzwerte nicht mehr erreicht? Ich tät was ordentliches nehmen von ETA, Hargassner o.ä.

Seh ich das richtig, dass das Ding mit einem 500kg Pelletsbünkerchen geliefert wird? Ich hoffe, dass willst Du nicht einsetzen - oder hast Du Lust 1x im Monat ne halbe Tonne Sackware von Hand einzukippen und das ganze in der Keller zu tragen? Ich hab einmal eine Tonne Säcke in den Keller getragen und von Hand eingefüllt als ich die Schnecke freilegen wollte und den letzten Rest der Heizperiode mit Sackware überbrücken musste. Nie wieder tu ich sowas!

Ansonsten: Es stimmt, dass speziell bei niedrigen Verbräuchen die Fixkosten einen hohen Anteil an den Gesamtkosten ausmachen - an 1/3 fix vs. 2/3 Brennstoff bin ich auch mal nahe rangekommen. Aber solange unterm Strich die Kosten passen ist es o.k. Öl war deutlich teurer und Stromheizung/WP auch.

Was den Speicher anbetrifft ist Hygienekombispeicher vs. Frischwasserstation eine Glaubensfrage. Ich habe einen HyKo, würde aber heute vielleicht eine FriWa installieren, weil der WW-Bereich eben nicht für Heizung genutzt werden kann. Ist aber bei guter Isolierung gar nicht soo wichtig.

Ich würde auf jeden Fall drauf achten, falls HyKo, dass genügend Wasserinhalt vom Kessel erwärmt werden kann, dass der Kessel auch mal 1-2 Stunden durchlaufen kann auch wenn wenig Wärme abgenommen wird. Grade wenn der Kessel stark überdimensioniert ist, wie Du es scheinbar vorhast.

Ich hab unseren jetzt über ein paar Jahre lange beobachtet mit Aufzeichnungen der Speichertemperaturen etc. Obwohl Richtung -20°C die berechneten 11kW zeitweise nahezu erreicht wurden wenn alle Räume incl. Keller volle Pulle durchgeheizt wurden war der tatsächliche Wärmebedarf auch in der Heizperiode selten über 5kW. D.h. der Kessel kann gar nicht so weit runter modulieren wie er eigentlich müsste. Drum mein Rat: nimm einen der deutlich weiter runterkommt oder eben viel Pufferspeicher.

Verfasser:
KlausK
Zeit: 18.06.2018 14:34:34
0
2655577
Ob die ST Sinn macht, hängt von der Gegend ab, in der dein Haus wohnt. Ich habe auch 25 m² auf dem Dach, für Oktober und April prima, aber dazwischen kaum Ertrag, da meistens bewölkt oder Hochnebel. Da kommen dann im Dezember 30 kWh zusammen.
Überlege Dir das gut... Ansonsten läuft bei mir der Pelletkessel auf einen 1000l Puffer, da muß er nicht modulieren, auch wenn er es könnte. Max. habe ich 3 Starts mit einer Laufzeit von 3-4 Stunden wenn es richtig kalt ist (<-10°). Oft läuft er nur einmal am Tag.

Grüße
Klaus

Verfasser:
gnika7
Zeit: 18.06.2018 15:02:24
0
2655581
Hi,
Zitat von KlausK Beitrag anzeigen
ch habe auch 25 m² auf dem Dach[...]Da kommen dann im Dezember 30 kWh zusammen.[...]

Zum Vergleich, ich habe 38m² PV und hatte 135kWh im Dezember. Das sind 3,5kWh/m² an Strom statt den 1,25kWh/m² an Wärme.
Klar das Wetter kann unterschiedlich gewesen sein. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es dann fast einen Faktor 3 ausmacht.

Solltest du dann nocht WP planen, könntest du z.B. aus 50kWh PV-Strom ca. 150kWh Wärme machen, wenn man eine relativ schlechte AZ=3 annimmt. Das Wäre das fünffache aus dem oberen Beispiel der ST.

Ansonsten, auch wenn du doch zum Pelletkessel greifen (statt WP) solltest, wäre aus meiner Sicht die ST bei aktuellen Brennstoffpreisen nicht attraktiv. Falls man sich gegen steigende Preise mit ST absichern möchte, dann alles nur entsprechend vorbereiten (Z.B. Installationsschacht von oben nach unten). Dann kann man flexibel reagieren.

Grüße
Nika

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 18.06.2018 15:07:26
1
2655583
Markus, Markus, ... Kopfschüttel. Du bist gerade dabei so ziemlich alles falsch zu machen, was man falsch machen kann. Sorry. Ist so.

Angefangen bei der Innendämmung, weiter mit der geplanten Außendämmung, dem Tausch der Heizkörper, der nicht durchgeführten Optimierung deiner Ölheizung, der Festlegung auf den Salamander 15 kW. Wenigstens hast du erkannt, dass dein hoher Verbrauch im Warmasserbedarf zu finden ist.

Überdenke bitte noch mal dein Konzept und hol dir dringend fachlichen Rat ein. Und lies bitte erst mal hier im Forum noch mal ganz, ganz viel nach. Bei Fragen wird dir geholfen werden, falls du es zulässt.

Verfasser:
mpschu
Zeit: 18.06.2018 18:09:30
0
2655633
Zitat von Karl-Heinz Groß Beitrag anzeigen
[...]


Hallo Karl-Heinz, seltsam ist es, dass u.a. bei u-wert (PDF-Version) unsere Tauwasserbildung nach der vollständigen Isolierung von Aussen bei 0,1 kg/m2 liegt, bei einem U-Wert von 0,1W/m2K. Wir sind dann auf der Suche nach unserem Denk-/Rechenfehler.

Das kein thermischer und hydraulischer Abgleich durchgeführt wurde, hmmm, wie soll ich es sagen: Das ist das Metier vom HB. Und dieser hat in diesem Bereich zu hundert Prozent versagt.

@All:
Ich möchte bei unserem Vorhaben nicht umschmeichelt werden, wobei wäre auch mal schön ;) sondern freue mich über konstruktive Kritik und Anregungen.

Was die Festlegung auf den Salamander betrifft:
Das der Salamander nicht die schönste Braut von allen ist: Gegeben. Das es Probleme mit der Ersatzteilversorgung in fünf Jahren geben wird: Wahrscheinlich.
In der Zwischenzeit darf er halt seine Arbeit verrichten.

Und wenn er dann sein zeitliches segnet, habe ich die vernünftige Werte für das Haus und kann eine SWWP einbauen nach Bedarf. Solange bei der Berechnung der Heizlast Unterschiede von 50 Prozent auftreten, ... .

Die STA kommt auf die Südfassade des Hauses ;) Hat keinen Schattenspender zu befürchten und Schnee bleibt auch nicht liegen :))

Axo nochmals zur Leistung des Kessels: Der eingebaute Heizöler hat 25 kW. Da ist ein 15 kW Pellet ja schon ein kleiner Unterschied und zu 50 Prozent noch überdimensioniert.

Mit dem Speicher werde wir weiter überlegen.

MfG
Markus

Verfasser:
gnika7
Zeit: 18.06.2018 18:36:41
2
2655638
Zitat von mpschu Beitrag anzeigen

Und wenn er dann sein zeitliches segnet, habe ich die vernünftige Werte für das Haus und kann eine SWWP einbauen nach Bedarf.
[...]
Die STA kommt auf die Südfassade des Hauses ;) Hat keinen Schattenspender zu befürchten und Schnee bleibt auch nicht liegen :))
[...]

Du solltest dich schon entscheiden, ob du eine SWP verbauen wirst oder nicht. Solltest du in 5 Jahren doch eine SWP einbauen, wäre eine STA, egal ob Dach oder Fassade, eine komplette Fehlinvestion und würde zusätzlich die JAZ deiner WP aufgrund des Pufferspeichers runterziehen.

Wenn WP, dann definitiv keine ST. Die beiden verstehen sich nicht so gut, da sie sich im Grunde gegenseitig behindern. Bei WP wäre PV auf der Fassade interessanter, wahrscheinlich aber nicht wirtschaftlich, falls bereits was auf dem Dach k liegen soll.

Sorry, aber dir scheint ein ganzheitliches Konzept zu fehlen...

Grüße Nika

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 18.06.2018 19:18:43
1
2655650
Meine deutliche Kritik hat nichts mit Vorurteilen gegen dich zu tun. Sie ist genauso wie die der anderen konstruktiv gemeint. Allerdings muss es manchmal doch deutlicher gesagt werden. Stört mich auch immer wieder, wenn es mir zu deutlich gesagt wird, oder ich es gar nicht erst hören will ;-))

Kondensatausfall von 100 ml pro m²! Das entspricht einer Tasse Wasser pro m²! Und wenn das nicht weg kommt, gibts Probleme. Meine langjährigen Erfahrungen zeigen mir, dass es bei dieser baulichen Umsetzung es viel zu oft zu Feuchteschäden bei dem von dir gewählten Wandaufbau kommt. Die 0,1W/m²K scheinen mir auch sehr optimistisch gewählt zu sein.

Hier mal ein Link was bei einem überdimmensionierten PK an Problemen auftauchen kann.

Meinte auch nicht nur den "schlechten" hydraulischen Abgleich, sondern generell den Ölkessel. Da hakt es oft an der Heizkurve, der eingestellten Brennerleistung, der Kesseldämmung, usw. Da gibt es Stellschrauben, an denen du drehen kannst.

Du scheinst der typische "Macher" zu sein. Die sind sehr schwer zu bremsen. Schlaf mal drüber.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 18.06.2018 20:24:03
2
2655674
Zitat von mpschu Beitrag anzeigen
(3500 Liter Heizöl vs. ~ 4 to. Pellets).


DIE Rechnung möchte ich sehen...

Die Salamander sind billigst Feststoffkessel,
wo jemand einen Pelletbrenner drangespaxt hat.

grobe Abschätzung:
3500l HEL sind ca. 7to Pellets
~1000kWh Strom für den Kessel/Heizung
~100€ Schorni (fegen und alle 2 jahre Abgasmessung)
abzüglich Solarthermie
zuzüglich Speicherverluste

mein Vorschlag:
WW Umstellen auf ~400-600l Puffer (gut gedämmt) + vernünftige Friwa,
das kann man ggf auch bei einer späteren WP weiter verwenden
als reinen WW-Puffer.

Den Ölkessel darauf heizen lassen mit ~50°C, mit WW-Reserve im oberen drittel
Heizkreis mit AT geführter Heizkurve.aus dem unteren 2/3 Pufferbereich bedienen.
Kessel nachdämmen, WMZ einbauen.

Durch die Sanierung sollte euer Bedarf deutlich niedriger sein, daher würde ich
erstmal abwarten, wo man real landet, dann kann man sich immer noch
gedanken machen, welcher Wärmeerzeuger es sein soll.

Vom Prinzip würde ich aber eher einen ATMOS o.Ä nehmen,
wo es zumindest eine Community für gegenseitige hilfe und
eine ET-Versorgung vorhanden ist.

Aktuelle Forenbeiträge
Kastenfrosch schrieb: @arnc: Danke, an eine Garten-/Fasspumpe hatte ich noch nicht gedacht. Das sollte funktionieren, und hat den angenehmen Nebeneffekt, dass es nicht sonderlich teuer ist. Auch kann ich so das Fass kleiner...
Solarzelle schrieb: Also es kommt sehr stark auf die Nutzung an. Ich habe aktuell in mehreren Räumen Ausgleichsmasse verwendet. Ich nehme dazu ARDEX K39, egal, ob im Bad oder Wohnzimmer.... Im ersten Arbeitsgang...
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Solarthermie mit Pelletkessel und KWL
Verfasser:
mdonau
Zeit: 18.06.2018 20:24:03
2
2655674
Zitat:
...
(3500 Liter Heizöl vs. ~ 4 to. Pellets).

DIE Rechnung möchte ich sehen...

Die Salamander sind billigst Feststoffkessel,
wo jemand einen Pelletbrenner drangespaxt hat.

grobe Abschätzung:
3500l HEL sind ca. 7to Pellets
~1000kWh Strom für den Kessel/Heizung
~100€ Schorni (fegen und alle 2 jahre Abgasmessung)
abzüglich Solarthermie
zuzüglich Speicherverluste

mein Vorschlag:
WW Umstellen auf ~400-600l Puffer (gut gedämmt) + vernünftige Friwa,
das kann man ggf auch bei einer späteren WP weiter verwenden
als reinen WW-Puffer.

Den Ölkessel darauf heizen lassen mit ~50°C, mit WW-Reserve im oberen drittel
Heizkreis mit AT geführter Heizkurve.aus dem unteren 2/3 Pufferbereich bedienen.
Kessel nachdämmen, WMZ einbauen.

Durch die Sanierung sollte euer Bedarf deutlich niedriger sein, daher würde ich
erstmal abwarten, wo man real landet, dann kann man sich immer noch
gedanken machen, welcher Wärmeerzeuger es sein soll.

Vom Prinzip würde ich aber eher einen ATMOS o.Ä nehmen,
wo es zumindest eine Community für gegenseitige hilfe und
eine ET-Versorgung vorhanden ist.
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