Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Frischwasserstation selber bauen
Verfasser:
founder
Zeit: 06.07.2018 21:17:11
0
2659947
Wer möchte sich daran beteiligen eine Frischwasserstation aus Einzelkomponeten zu bauen?

Die zentrale Komponente ist ein Plattenwärmetauscher,
den man so um 60 EUR bekommt


Ein paar Sensoren und eine Pumpe dazu und man sollte unter 100 EUR Materialkosten dabei raus kommen.

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 06.07.2018 21:38:56
3
2659950
Hi,


wie du da unter 100€ bleiben willst erschließt sich mir nicht so ganz.

Ein Strömungsschalter kostet schon so um die 40-50€. Ein mechanische Mischventil auch so 40-50€

Alternativ eine schneller Temperaturfühler und ein elektronische Steuerung auch mindestens 100€ außer du hast schon eine Steuerung die das nebenher erledigen kann.

Pumpe wird auch über 100€ kosten wenn man nicht auf eine gebrauchte zurück greift.

Fittings, Rohre und Verschraubungen summieren sich auch schnell auf einige Euro.

~ 300€ halte ich für möglich aber weniger wird schwierig.

GRuß Tobias

Verfasser:
founder
Zeit: 06.07.2018 22:32:17
0
2659964
Zitat von Turbotobi76 Beitrag anzeigen
Hi,


wie du da unter 100€ bleiben willst erschließt sich mir nicht so ganz.

Ein Strömungsschalter kostet schon so um die 40-50€. Ein mechanische Mischventil auch so 40-50€

Alternativ eine schneller Temperaturfühler und ein elektronische Steuerung auch[...]


Tja, deswegen habe ich hier die Diskussion gestartet.
Ich wußte vorher nicht den Namen der Komponenten.

Jetzt habe ich den Strömungsschalter durch Google Translate gejagt
und in AliExpress eingegeben
.

Wozu das Mischventil gut sein soll weiß ich noch nicht, ich dachte
die Temperatur könne man über die Pumpe steuern,
die Heizwasser aus dem Pufferspeicher holt.

Wenig Pumpleistung -> wenig Wassererwärmung.

Ein Notebook mit Peripherie ist für das Haus vorgesehen,
der kann dann alles über ein Board steuern.

Auf der Suche nach einer Pumpe bin ich noch, weil
800 l/h und 5 m scheinen für die Aufgabe zu wenig zu sein.

Verfasser:
berkamti
Zeit: 06.07.2018 22:56:55
8
2659971
Wenn du mit all deinen Projekten durch bist, könntest du ja noch eine Rakete aus Einzelkomponeten bauen. Sollten auch so ca.100 € Materialkosten sein. Die Teile gibt's auch alle bei alibaba.

Verfasser:
founder
Zeit: 06.07.2018 23:10:36
0
2659974
Bei einer Eigenkonstruktion gibt es völlig neue Möglichkeiten Energie zu sparen.

Etwa ein 200 Liter Speicher ohne Dämmung kostet gerade mal 170 EUR.
Den kann man dann wo einbauen und mit viel billiger Steinwolle umgeben.

Jetzt kam ich gerade drauf, dass es doch völliger Blödsinn ist,
5 Grad warmes Leitungswasser direkt auf 50 Grad zu erhitzen,
indem auf der anderen Seite 55 Grad heißes Wasser
durch einen Plattenwärmetauscher gejagt wird.

Man nehme einfach 2 Wärmespeicher und 2 Plattenwärmetauscher

Einen mit 35 Grad
Einen mit 55 Grad

Bei 35 Grad hat die Wärmepumpe einen weit besseren COP.

Im Wärmetauscher 1 wird das kalte Leitungswasser mal auf so 30 Grad erwärmt.
Im Wärmetauscher 2 geht es dann zur gewünschten Endtemperatur.

Sollte das Leitungswasser 5 Grad haben und die gewünschte Endtemperatur 35 sein,
dann stammen 5/6 der Wärmeenergie aus dem 35 Grad Speicher und nur 1/6 aus dem 55 Grad Speicher.

Mit COP 4,1 für 35 und 2,6 für 55 eine deutliche Stromeinsparung.

Runde 300 EUR Mehrausgaben für 300 kWh pro Jahr Ersparnis.

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 06.07.2018 23:26:33
1
2659977
Ich hab ja auch schon kram in China bestellt aber größtenteils Spielereien bei denen es nicht auf Lieferzeit und zuverlässige Lieferung ankommt.

Du kannst ein Steuerungsprogramm schreiben das die pumpen Drehzahl abhängig zur Temperatur regeln kann!? Ich kann das nicht und greife daher auf ein mechanisches misch Ventil zurück.

Das kann im Gegensatz zu deinem alten Laptop auch nicht abstürzen während ich unter der Dusche stehe. Wieviel Strom braucht so ein laptop im 24/7 betrieb und wie lange lebt es?

Man kann beim Eigenbau durchaus viel Geld sparen aber es muss hinterher auch zuverlässig und jahrelang funktionieren. Sparen um jeden preis macht aber keinen Sinn.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 06.07.2018 23:40:11
4
2659982
Zitat von founder Beitrag anzeigen
Im Wärmetauscher 1 wird das kalte Leitungswasser mal auf so 30 Grad erwärmt.
Im Wärmetauscher 2 geht es dann zur gewünschten Endtemperatur.[...]

Oder du machst es einfacher mit einem Speicher, Unten kalt, oben warm... Vielleicht schaust du dir erstmal einen gut funktionierenden WW-Speicher/FW-Station an, bevor du das Rad zum 100sten mal neu erfindest. Dann kannst du versuchen den/die nachzubauen und zu verbessern... Dann bin ich gespannt ob die Ersparnis dann tatsächlich so hoch sein wird...

Grüße Nika

Verfasser:
founder
Zeit: 06.07.2018 23:54:40
0
2659987
Zitat von berkamti Beitrag anzeigen
Wenn du mit all deinen Projekten durch bist, könntest du ja noch eine Rakete aus Einzelkomponeten bauen. Sollten auch so ca.100 € Materialkosten sein. Die Teile gibt's auch alle bei alibaba.


Da ist mir schon Elon Musk zuvor gekommen.

Mit seinen billigst Raketen beherrscht er Das Speditionsgeschäft ins Orbit.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 07.07.2018 02:51:55
2
2659995
noch einfacher:
45 bis maximal 50°C im Puffer,
ein vernünftiger PWT ( die gibt es neu nicht für 60€)
Das Mischventil kann man sich sparen, wenn
man nie mehr als 50°C im Puffer hat.
Unter 500€ für eine WP taugliche Friwa ist wunschdenken.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 07.07.2018 07:33:12
2
2660004
Zitat von founder Beitrag anzeigen
Wer möchte sich daran beteiligen eine Frischwasserstation aus Einzelkomponeten zu bauen?

Die zentrale Komponente ist ein Plattenwärmetauscher,
den man so um 60 EUR bekommt
...
Solch ein mickriger Plattenwärmetauscher ist nicht geeignet um bei niedrigem primärem Vorlauf eine sehr geringe Grädigkeit zu erreichen!

Schau dir als Beispiel im folgenden Foto von einer offenen Fristar2WP des Herstellers Technische Alternative mal die Größendifferenz zwischen Plattenwärmetauscher und Pumpe an ...

(Bildquelle)

... da wird keine besonders kleine Pumpe (schwarzes Bauteil unten rechts im Bild) verbaut, die wirkt nur so klein, weil der Plattenwärmetauscher (silberfarbiges Bauteil mittig im Bild) so mächtig lang ist!

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 07.07.2018 07:42:50
6
2660007
60€ Plattenwärmetauscher?



Für eine Wärmepumpentaugliche Friwa gehts ab 1,5m² Tauschfläche los. Bei deinen 0,3m² brauchste einen Temperaturgradienten von 20K, damit überhaupt warmes Wasser aus der Leitung kommt. Und dann halten die 200l Speicher für 100l warmes Wasser vor und schließlich ist alles lauwarme Brühe.

Zitat von founder Beitrag anzeigen
Man nehme einfach 2 Wärmespeicher und 2 Plattenwärmetauscher

Einen mit 35 Grad
Einen mit 55 Grad

Bei 35 Grad hat die Wärmepumpe einen weit besseren COP.

Im Wärmetauscher 1 wird das kalte Leitungswasser mal auf so 30 Grad erwärmt.
Im Wärmetauscher 2 geht es dann zur gewünschten Endtemperatur.



Das ganze kannst du weit einfacher mit nur einem Puffer haben:
Die Wärmepumpe kann mangels begrenzter Spreizung niemals von ~20°C auf 55°C in einem Zug durchheizen.
Der Puffer wird in 10-15K Schritten durchgewärmt. Die Arbeitszahl ist dann auch erst beim letzten Durchgang so schlecht.

Spar dir den Firlefanz mit zwei Friwas und kauf/baue lieber einen Puffer mit Schichtlanze.

Zitat von founder Beitrag anzeigen
Ein Notebook mit Peripherie ist für das Haus vorgesehen,
der kann dann alles über ein Board steuern.


Mit Verlaub, ein Laptop bzw Rechner mit Betriebssystem ist für diesen Zweck vollkommen ungeeignet, weil nicht echtzeitfähig. Du brauchst einen Regler, der nichts anderes tut, als die Frischwasserstation zu regeln. Kommt ein anderen Prozess dazwischen, ist es um deinen Duschkomfort geschehen.

Außerdem ist die Regelung so viel zu langsam. Selbst mit ultraschneller Sensorik, PWM gesteuerter Pumpe und autarkem Friwa Regler ist der Warmwasserkomfort begrenzt und die Schütttemperatur unterliegt Schwankungen. Für vernünftig konstante Temperatur braucht es Sensorik für Kaltwassereingangstemperatur und -durchflussmenge sowie Warmwasserausgangstemperatur und eben einen passenden prädiktiven Regelalgorithmus. Sowas in der Art hat TA in der neuen Fristar auch umgesetzt.

Kannst du das nicht umsetzen und möchtest auf dem einfachen Strömungsschalter beharren, dann verabschiede dich von deinem billigen 200l Puffer und ersetzt diesen durch einen 400l Puffer, um den WAF nicht ins Tiefrote abdriften zu lassen.

Verfasser:
berkamti
Zeit: 07.07.2018 13:24:34
1
2660058
Zitat von founder Beitrag anzeigen
Da ist mir schon Elon Musk zuvor gekommen.
aber nicht für 100 €, da ist also noch jede Menge Potenzial für dich übrig.

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 07.07.2018 14:34:01
3
2660079
Also ich habe mir mal vor Jahren eine Friwa selbstgebaut:



Mit riesigem PWT ~300€,

Bin mir sicher, die schlägt jede serien Friwa. Regelung über UVR 1611. Begrenzer: esbe

Bin sehr zufrieden.

Verfasser:
reglerprofi
Zeit: 09.07.2018 12:34:27
1
2660504
Eine energetisch sinnvolle FriWa wird immer auch massiv EUROS kosten! Allein der WT, regelbare Pumpe und evtl. regelbares Mischventil. Als Vorbild habe ich da unsere Vaillant VPM 20/25/2 W, die im Internet aber über 1000 Euro kostet. Ähnlich wie die TA FriWa für WP.

Beim Einsatz eines eigenen Reglers (z. B. TA UVR16x2) für die Heizungsanlage kann man sich vielleicht ein separates Regelgerät für die FriWa sparen. TA liefert ihre FriWa allerdings mit eigenem Regler aus. Aus gutem Grund?

Unsere Vaillant VPM 20/25/2 W liefert auch im Winter noch 20 l/min bei WW-Soll 41° C und Speicher-Ist 45 bis 47° C. Speicher-Soll gibt sie über eBUS mit ca. 48,5° C vor.

Viele Grüße
Jürgen Beisner

Verfasser:
founder
Zeit: 11.07.2018 20:40:53
0
2661153
Zitat von reglerprofi Beitrag anzeigen
Eine energetisch sinnvolle FriWa wird immer auch massiv EUROS kosten! Allein der WT, regelbare Pumpe und evtl. regelbares Mischventil. Als Vorbild habe ich da unsere Vaillant VPM 20/25/2 W, die im Internet aber über 1000 Euro kostet. Ähnlich wie die TA FriWa für WP.

Beim Einsatz eines[...]


Wegen der Vorgabe auch eine sehr kalte Winternacht nur mit Pufferspeicher fahren zu können, denke ich an 2 Stück 1000 Liter Speicher ohne Wärmetauscher um 459,20 EUR.

Die Preisunterschiede zu den kleineren Speichern sind so gering, dass es sich nicht auszahlt.

Im Normalfall Speicher 1 auf 35-40, Speicher 2 auf 45-50.
Nur bei einer bevorstehenden Kältewelle beide Speicher auf 55.

Mit der Konfiguration denke ich diese billigst Frischwasserstation um 482,77 zu verwenden, weil die ganze Regeltechnik selbst programmieren für das erste Projekt vielleicht etwas stressig ist.

Davor aber eine ganz simple Konstruktion mit Plattenwärmetauscher und Pumpe, welche das Leitungswasser ungeregelt über Speicher 1 vorwärmt.

So bekommt die billige Frischwasserstation vielleicht auf 30 bis 35 Grad vorgewärmtes Wasser und muss nur noch über Speicher 2 auf 40 Grad ergänzen.

Verfasser:
Pedaaa
Zeit: 11.07.2018 23:55:47
0
2661197
Magst du sowas bauen, weil dir das als sinnvoll bzw. effektiv erscheint?
Oder ist das reines Basteln und Probieren?

Verfasser:
founder
Zeit: 12.07.2018 01:17:21
0
2661200
Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen
Magst du sowas bauen, weil dir das als sinnvoll bzw. effektiv erscheint?
Oder ist das reines Basteln und Probieren?


Es ist ein Strategiespiel mit wenig Geld eine überlegene Leistung zu bekommen.

Die oben erwähnten 2 * 1000 Liter Speicher und die billige Frischwasserstation kosten rund 1400 EUR. Dazu noch eine Pumpe und ein Plattenwärmetauscher für 100 EUR,
welcher mit Speicher 1 das Wasser vorwärmt, bevor es die Frischwasserstation mit Speicher 2 behandelt.

Habe die Konfiguration gerade in einem Spreadsheet simuliert.

Annahme:
Wasser hat 7 Grad
Speicher 1 35 Grad
Speicher 2 50 Grad
Der Wärmetauscher überträgt 80% der Temperaturdifferenz auf das durchströmende Wasser.
Wärmetauscher 1 ist unreguliert.
Wärmetauscher 2 regelt auf 40 Grad.

Ergebnis
42 Minuten 40 Grad
75 Minuten über 35 Grad

Ergebnis mit Wärmepumpe heizt Speicher 2 während der Entnahme mit 7 kW
77 Minuten 40 Grad
127 Minuten über 35 Grad

Dazu kommen geringer Stromverbrauch, weil Speicher 1 nur auf 35 Grad geheizt wird und da eine wesentlich bessere COP ist.

Jetzt probier mal das Ergebnis zu toppen.
1500 EUR und bessere Performance oder
gleiche Performance unter 1500 EUR.

Das ganze ist Teil des Projekts GEMINI 66 - wir bauen unser Haus selbst.
90.000 EUR ab Grundstückübernahme für ein technisch weit überlegenes Plusenergiehaus.

Da geht es auch um Strategien möglichst wenig Strom aus dem Netz zu beziehen, durch Optimierung des Eigenverbrauchs der 18,5 kW Photovoltaik.
Aber es soll auch möglichst viel für die Netzeinspeisung übrig bleiben.

Hier zum Spreadsheet

Verfasser:
HFrik
Zeit: 12.07.2018 06:40:43
1
2661205
Zitat von founder Beitrag anzeigen
Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen
[...]


Es ist ein Strategiespiel mit wenig Geld eine überlegene Leistung zu bekommen.

Die oben erwähnten 2 * 1000 Liter Speicher und die billige Frischwasserstation kosten rund 1400 EUR. Dazu noch eine Pumpe und ein Plattenwärmetauscher für 100 EUR,
welcher mit Speicher 1[...]

Tje rechne mal nach, und zwar exakt. Wie der Amerikane sagt : " there is no such thing as a free Lunch". Du schlägst damit den simplen Aufbau mit einem Speicher und einer Friwa mit grossem Tausche in der Effizienz nicht, wenn dieser sauber schichtet und von der WP von unten durchgewärmt wird. Nur mit Kältemittelunterkühlung um den 2. Speicher zu erwärmen, ginge was, aber eine WP die Heissgasenthitzung und Kältemittelunterkühlung in einen Speicher abführt wäre wieder nicht zu schlagen.

Verfasser:
Pedaaa
Zeit: 12.07.2018 07:40:27
2
2661210
Du lügst dich aber ordentlich selbst an.
Das ist doch weder günstiger noch effektiver als ein kleinerer Topf mit (von mir aus) eigenbau-Friwa mit GROßEM PWT.

Rechne mal die Transportkosten der ganzen Komponenten mit dazu.
Pumpe + PWT für 100Euro????
Von der erhöhten Arbeitszeit reden wir mal gar nicht. Und vom Platz für 2x1000L??? Ist Platz überhaupt kein Thema bei dir??

Aber wo du wirklich blind drüber hinwegsiehst, ist der Mehraufwand und die Materialkosten um das ganze miteinander zu verrohren und auch zu dämmen.

Deine Speicher haben ein C-Label, also rund 150W stillstandsverluste. Das ganze mal 2.
Also ca. 7,2kWH pro Tag nur mal Verluste.

Wie kommst du auf 80% Übertragungsleistung?
Hausnummer?
Je PWT? Bei jeder Temp?

Ich behaupte mal du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht. So eine komplexe, aufwändige (nicht gut durchdachte Lösung) kann doch nie und nimmer in irgendeine Richtung sinnvoll sein

Verfasser:
Pedaaa
Zeit: 12.07.2018 07:45:45
0
2661211
Und wie viel Warmwasser pro Tag brauchst du eigentlich???

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.07.2018 08:20:56
2
2661215
Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen

Ich behaupte mal du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht. So eine komplexe, aufwändige (nicht gut durchdachte Lösung) kann doch nie und nimmer in irgendeine Richtung sinnvoll sein
[...]

Er hat das gleiche Problem, wie jeder andere, der sich in ein neues Thema einarbeitet. Solange man noch nicht alle Details kennt, meint man, dass für existierende Lösungen vermeintlich bessere Alternativen zu erkennen. Daher wäre es erstmal zu empfehlen sich damit zu beschäftigen, warum die existierenden Lösungen so sind wie sie sind. Erst wenn man es verstanden hat, kann man sich Gedanken machen, wie man das besser hinkriegt.

Grüße Nika

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 12.07.2018 09:17:36
0
2661228
Zitat von founder Beitrag anzeigen
Jetzt kam ich gerade drauf, dass es doch völliger Blödsinn ist,
5 Grad warmes Leitungswasser direkt auf 50 Grad zu erhitzen,
indem auf der anderen Seite 55 Grad heißes Wasser
durch einen Plattenwärmetauscher gejagt wird.


Wenn ich das so lese, glaube ich nicht, dass du das Prinzip des Gegenstromwärmetauschers verstanden hast.

Also bei mir trifft das 8°C Stadtwasser auf ca. 26°C Pufferwasser. Dieses tritt dann mit ca. 25°C aus dem WT und geht unten in den Puffer.

Und ja, bei 25°C hat die WP einen ganz guten COP.

Verfasser:
founder
Zeit: 12.07.2018 09:39:17
0
2661233
Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen
Du lügst dich aber ordentlich selbst an.
Das ist doch weder günstiger noch effektiver als ein kleinerer Topf mit (von mir aus) eigenbau-Friwa mit GROßEM PWT.


In der Diskussion war der Link zu einer Friwa mit sehr großen PWT, 1560 EUR inkl MWST.
Im Spreadsheet habe ich deswegen auch 500 L Speicher mit 55 Grad und 90% Transfer der Temperaturdifferenz getestet.

Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen

Rechne mal die Transportkosten der ganzen Komponenten mit dazu.
Pumpe + PWT für 100Euro????


PWT 60 EUR, der Rest für die Pumpe.
Die ist komplett ohne Regulierung,
Nur zum Vorheizen des Wassers für die Regulierte.

Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen

Von der erhöhten Arbeitszeit reden wir mal gar nicht.


Arbeitszeit gibt es nicht, nur Aktivurlaub auf der Baustelle und Baumeditation

Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen

Und vom Platz für 2x1000L??? Ist Platz überhaupt kein Thema bei dir??


Oberhalb der Treppe vom Erdgeschoss in den 1. Stock. Ragt dann 1 m in den Dachboden hinein.

Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen

Aber wo du wirklich blind drüber hinwegsiehst, ist der Mehraufwand und die Materialkosten um das ganze miteinander zu verrohren und auch zu dämmen.

Deine Speicher haben ein C-Label, also rund 150W stillstandsverluste. Das ganze mal 2.
Also ca. 7,2kWH pro Tag nur mal Verluste.


Die werden von 16 m² Dämmung mit minimal 10 cm Dicke umgeben. An den meisten Stelen deutlich mehr. Zusammen mit der vorhandenen Dämmung nehme ich im Schnitt u=0,12 für 16 m² Hülle an. Für beide Speicher zusammen 40 Watt. Stillstandsverlust. Also rund 1 kWh pro Tag.

Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen

Wie kommst du auf 80% Übertragungsleistung?
Hausnummer?
Je PWT? Bei jeder Temp?


Ich schrieb 80% der Temperaturdifferenz.
Anhand der technischen Angaben sollten 80% Übertragung bei 10 Liter pro Minute drinnen sein

Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen

Ich behaupte mal du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht. So eine komplexe, aufwändige (nicht gut durchdachte Lösung) kann doch nie und nimmer in irgendeine Richtung sinnvoll sein


Einfach mal nach rechnen.
Im Moment bringt in Österreich Strom verkaufen 4,9 Cent/kWh,
Im Einkauf kostet Strom meist 12 bis 15 Cent

Verfasser:
founder
Zeit: 12.07.2018 11:00:59
0
2661257
Zitat von Pedaaa Beitrag anzeigen
Und wie viel Warmwasser pro Tag brauchst du eigentlich???


Das System soll in der Lage sein 20 Minuten lang 10 Liter pro Minute mir 40 Grad mit dem geringstmöglichen Aufwand zur Verfügung zu stellen.

Verfasser:
reglerprofi
Zeit: 12.07.2018 11:34:43
1
2661264
In diesem Thread wird leider wieder nur massiv gegen neue Ideen gefeuert, statt gemeinsam konstruktiv an Verbesserungen der vorhandenen Technik zu arbeiten!
Das ist schade, denn Verbesserungen würden allen Interessierten zu Gute kommen.

Stattdessen werden neue Wege als unsinnig abgetan und auch nicht durch Fakten, z. B. in Form von Berechnungen, widerlegt. Kritik (und daraus entstehende Korrekturen) ist wichtig für den Entwicklungsprozeß, aber nur wenn sie verständlich, nachvollziehbar und fundiert ist. Nur einzig der Satz "Das wird so nichts!" ist wenig hilfreich.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Daher wäre es erstmal zu empfehlen sich damit zu beschäftigen, warum die existierenden Lösungen so sind wie sie sind.[...]


Wahre Worte, aber auch ein sehr gefährliches Thema. Der Energiemarkt ist ein lukratives Geschäft (nicht zuletzt wegen der 19% MwSt in DE) und neue "ökologische" Lösungen lassen sich gut und teuer verkaufen (die Investition wird sich ja vielleicht irgendwann ammortisieren). Die Diskussion gehört aber besser in einen eigenen Thread.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Erst wenn man es verstanden hat, kann man sich Gedanken machen, wie man das besser hinkriegt.[...]


Auch richtig!

Ich habe den Prozeß von Analyse und Entwicklung am Beispiel eine alten Ölheizung schon einmal durch. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse waren sehr interessant und haben zu einem Regler geführt, der eine Einsparung von ca. 20% gegenüber dem Herstellerregler erbracht hat. Teile der von mir vor 20 Jahren entwickelten Regeltechnik findet man auch heute noch nicht in Herstellerreglern wieder.

Seit 2013 analysiere und bemängele ich unsere Brennwertheizung mit STA. Die festgestellten und durch den gerichtlich bestellten Sachverständigen bestätigten Regelungs- und Herstellerfehler sind schon gravierend. Der Sachverständige bestimmt so nebenbei einen um ca. 10% erhöhten Gasverbrauch.

Meine Erkenntnisse und Entwicklungen werden OpenSource! Leider fehlt momentan etwas die Zeit, um alles entsprechend aufzubereiten und ONLINE zu stellen.

Viele Grüße
Jürgen Beisner

Aktuelle Forenbeiträge
meyerp schrieb: Hallo Mammamia, ja, man kann bessere Geräte leihen ... Aber 53dBa für Trittschall .... die Bewertungskurve A ignoriert tiefe Frequenzen. um die 100Hz .. das wäre normaler "Bass", darf 20dB lauter...
woodi schrieb: Wenn man die Steuerung öffnet und den Anschluss für den Mischer anschaut und mit einem Messgerät prüft, dann ließe sich das schnell beantworten. Wenn an AUF und ZU 230V gegen den Neutralleiter am...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Hersteller von Armaturen
und Ventilen
Website-Statistik

Frischwasserstation selber bauen
Verfasser:
reglerprofi
Zeit: 12.07.2018 11:34:43
1
2661264
In diesem Thread wird leider wieder nur massiv gegen neue Ideen gefeuert, statt gemeinsam konstruktiv an Verbesserungen der vorhandenen Technik zu arbeiten!
Das ist schade, denn Verbesserungen würden allen Interessierten zu Gute kommen.

Stattdessen werden neue Wege als unsinnig abgetan und auch nicht durch Fakten, z. B. in Form von Berechnungen, widerlegt. Kritik (und daraus entstehende Korrekturen) ist wichtig für den Entwicklungsprozeß, aber nur wenn sie verständlich, nachvollziehbar und fundiert ist. Nur einzig der Satz "Das wird so nichts!" ist wenig hilfreich.

Zitat:
...
Daher wäre es erstmal zu empfehlen sich damit zu beschäftigen, warum die existierenden Lösungen so sind wie sie sind.[...]

Wahre Worte, aber auch ein sehr gefährliches Thema. Der Energiemarkt ist ein lukratives Geschäft (nicht zuletzt wegen der 19% MwSt in DE) und neue "ökologische" Lösungen lassen sich gut und teuer verkaufen (die Investition wird sich ja vielleicht irgendwann ammortisieren). Die Diskussion gehört aber besser in einen eigenen Thread.

Zitat:
...
Erst wenn man es verstanden hat, kann man sich Gedanken machen, wie man das besser hinkriegt.[...]

Auch richtig!

Ich habe den Prozeß von Analyse und Entwicklung am Beispiel eine alten Ölheizung schon einmal durch. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse waren sehr interessant und haben zu einem Regler geführt, der eine Einsparung von ca. 20% gegenüber dem Herstellerregler erbracht hat. Teile der von mir vor 20 Jahren entwickelten Regeltechnik findet man auch heute noch nicht in Herstellerreglern wieder.

Seit 2013 analysiere und bemängele ich unsere Brennwertheizung mit STA. Die festgestellten und durch den gerichtlich bestellten Sachverständigen bestätigten Regelungs- und Herstellerfehler sind schon gravierend. Der Sachverständige bestimmt so nebenbei einen um ca. 10% erhöhten Gasverbrauch.

Meine Erkenntnisse und Entwicklungen werden OpenSource! Leider fehlt momentan etwas die Zeit, um alles entsprechend aufzubereiten und ONLINE zu stellen.

Viele Grüße
Jürgen Beisner
Weiter zur
Seite 2