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Empfehlung Haustechnik Neubau
Verfasser:
Hausbaumichel
Zeit: 19.09.2018 19:12:06
0
2682634
Hallo liebe Haustechnik-Dialogisten!

Mein Name ist Michel und ich bin 30 Jahre alt.
Ich bin schon lange stiller Mitleser dieses Forums und habe mir schon die ein oder andere Nacht mit euren interessanten Forumsbeiträgen um die Ohren geschlagen ;-)

Nachdem ich im Frühjahr beschlossen habe mit meiner Frau ein Einfamilienhaus zu bauen und die Planungsphase nun endlich abgeschlossen ist, habe ich mich nun endlich registriert und hätte sehr gerne euren hochgeschätzten Rat zur Auslegung der Hautechnik.

Vorweg Einiges zum Bauprojekt... Unser Haus wird im Unterharz im Bungalow-Stil errichtet nach Enev Standard. Da wir auf 400m Höhe liegen, sind die Temp. im Winter meist doch etwas niedriger als im Flachland. Die Grundfläche beträgt 194m², das Dachgeschoss wird nicht ausgebaut. Unten habe ich den Grundriss beigefügt.

Aus Gründen des Platzes und der Anschaffungskosten kommt für uns nur eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit einer Flächenheizung in Frage.
Nach dem ich mich hier intensiv belesen habe und einige Leute bereits bestätigt haben, dass sie Ihre Wärmepumpe erfolgreich ohne Speicher betreiben, bin ich mit dieser Aussage bereits bei 3 Heizungs"fachbetrieben" gewesen und erhielt nur Antworten wie "Das haben wir noch nie verbaut" und "Das ist technisch nicht möglich"...

Da es eh niemand kontrolliert kommt eine Einzelraumregelung für mich nicht in Frage. Diese würde ich lediglich im Schlafzimmer und den beiden Kinderzimmern vorsehen wollen. Da die restliche beheizte Fläche recht groß ist, sehe ich darin keine Probleme, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Ziel ist es die Beheizung der Räume über die Heizkurve der Wärmepumpe zu realisieren.

Um möglich wirtschaftlich zu bleiben wäre meine Idee für die Heizwassererzeugung eine modulierende Luft-Wasser-Wärmepeumpe zu betrieben wie zum Beispiel die Buderus WPL, in Splitbauweise und zusätzlich zur Brauchwassererzeugung eine Luft-Wärmepumpe, die ihre Energie aus der Umluft des Hausanschlussraumes gewinnt, wie zum Beispiel die Buderus Logatherm WPT 250 mit 247l Brauchwasserspeicher.

Was ist allgemein von dieser Idee zu halten? Ich möchte natürlich möglichst wirtschaftlich sein. Mein Grundgedanke dabei ist, die Wärmepumpe für die Heizwassererzeugung ohne Speicher und nur während der Heizperiode zu betreiben und für die Brauchwassererwärmung die ohnehin vorhandene Wärme der Innenluft zu nutzen.
Zugegeben, die Lärmbelästigung der innenstehenden Wärmepumpe macht mir schon etwas Bauchschmerzen, wenn man davon ausgeht, dass die Angabe der Lautstärke des Herstellers nie der Realität entspricht...

Hier mal die berechneten Werte aus dem EnEv-Nachweis:

Endenergiebedarf: 33,9 kWh/(m²a)
Primärenergiebedarf: 61,0 kWh/(m²a)

Endenergiebedarf für die Warmwasseraufbereitung: Qw 2421 kWh/a
maximale Heizleistung: 9,86 kW

Da ein Kamin fürs Wohnzimmer vorgesehen ist, ist ggf. auch ein wasserführender Kamin möglich, falls dies eurer Meinung nach Sinn macht.

Was ist grundsätzlich von der Idee zu halten die Brauch- und Warmwassererzeugung zu trennen? Durch die weite Entfernung zwischen Küche und HAR besteht die Überlegung die Warmwassererzeugung dort über einen Durchlauferhitzer zu realisieren, da eine Zirkulationsleitung nicht vorgesehen ist.

Was genau ist denn mit der Angabe der maximalen Heizleistung aus dem EnEV-Nachweis gemeint? Dass ich eine Wärmepumpe mit maximal 9,86 kW benötige zur Brauch und Warmwassererzeugung?

Vielen Dank im Vorraus für eure Zeit und Unterstützung.

Michel



Verfasser:
lowenergy
Zeit: 19.09.2018 19:19:30
1
2682640
Hmm ... knappe 10 kW Heizleistungsbedarf bei Norm-Außentemperatur ... kannst wohl bitte mal den H't-Wert sowie die anderen erforderlichen Daten für das folgend verlinkte Tool raussuchen und dort eintragen: Heizlastabschätzung auf Grundlage der EnEV-Berechnung

Verfasser:
gnika7
Zeit: 19.09.2018 19:47:16
2
2682646
Zitat von Hausbaumichel Beitrag anzeigen

Unser Haus wird im Unterharz im Bungalow-Stil errichtet nach Enev Standard.
[...]

EnEV-Standard ist nicht wirklich ambitioniert. KfW55 erreicht man i.A. bereits mit wenig Mehraufwand und wenig Mehrkosten. Üblicherweise erreicht man das bereits durch besseren/zusätzlichen Materialaufwand und ohne Mehrkosten bei der Arbeit.
Wie ist der Aufbau der Wände, Bodenplatte und Kellerwände (falls vorhanden) und wie gut sind die Fenster

Zitat von Hausbaumichel Beitrag anzeigen

Aus Gründen des Platzes und der Anschaffungskosten kommt für uns nur eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit einer Flächenheizung in Frage.
[...]

Eine EWP kann man nach Abzug der Förderung zu gleichen oder sogar niedrigeren Kosten hinbekommen.

Zitat von Hausbaumichel Beitrag anzeigen

zum Beispiel die Buderus WPL, in Splitbauweise und zusätzlich zur Brauchwassererzeugung eine Luft-Wärmepumpe, die ihre Energie aus der Umluft des Hausanschlussraumes gewinnt, wie zum Beispiel die Buderus Logatherm WPT 250 mit 247l Brauchwasserspeicher.
[...]

Zwei unterschiedliche Geräte für Heizung und WW treiben die Kosten nur unnötigerweise nach oben. Das ist dann definitiv teuerer als eine EWP mit RGK. Splitbauweise würde ich hinterfragen. Bitte die Kältemittelmenge und den zugehörigen GWP-Wert bestimmen. Dann kann es sein, dass du ggfs. jährlich eine Dichtigkeitsprüfung brauchst, was die kosten nach oben treibt. Außerdem brauchst du für die Installatione einen Kältefachmann zusätzlich zum HB. Ein Monoblock kann von HB alleine angeschlossen werden und kommt üblicherweise ohne die jährliche Dichtigkeitsprüfung.


Zitat von Hausbaumichel Beitrag anzeigen

Da ein Kamin fürs Wohnzimmer vorgesehen ist, ist ggf. auch ein wasserführender Kamin möglich, falls dies eurer Meinung nach Sinn macht
[...]

Wasserführender Kamin ist zu teuer, macht das System komplexer und weniger effizient. Wenn Holzfeuer, dann entweder Grundofen oder Kleinspeihcerofen. Diese haben zumindest die beiden letzten Nachteile nicht. Wenn du hier richtig hier mitgelesen hättest, wüsstest du es. Das wird mindestens einmal im Monat hier gefragt/beantwortet.

Meine Empfehlung wäre daher
1. Besserer Dämmstandard
2. Nur ein Gerät für Heizung und Warmwasser
3. Kein wasserführender Ofen
4. Nach Möglichkeit KWL (v.A. Komfortgewinn und senkt die Heizlast)
5. Nach Möglichkeit EWP und keine LWP (ich habe selber ungewollt eine LWP)
6. Auf jeden Fall PV, auch wenn es zu 100% fremdfinanziert ist. Vorausgesetzt es ist ausreichend Dachfläche vorhanden. Bereits auf West- und Ostseite ist es attraktiv.

Grüße
Nika

Zeit: 19.09.2018 21:22:35
0
2682680
Eine zweite WP zur WW-Bereitung sehe ich nur dann als sinnvoll an, wenn sie Bestandteil des Lüftungskonzeptes ist und die Wärme aus der Abluft bezieht.

Bei Umluft läuft die WW-Bereitung im Wnter nur scheinbar effizient ab. Tatsächlich zieht sie aber Wärme aus dem Wohnraum, den die andere WP dann im Winter wieder nachliefern muß. Effektiv ist das dann im Winter eine Reihenschaltung von Wärmepumpen mit "doppeltem" Stromverbrauch für die WW-Berreitung in der Heizperiode. Das ist jetzt kein Drama, da das unterm Strich nicht viel ausmacht. Ich sehe aber keine Vorteile zwei Wärmepumpen einzusetze, zumal die normale WP mehr Leistung hat und daher auch noch schneller nachladen kann.

Bei einer Abluftlösung ist es zwar ähnlich, aber dabei wird die Wärme nicht zusätzlich aus dem Wohnraum entzogen, sodern aus den Verlusten der ohnehin notwendigen Lüftung "recycelt". Die Heiz-WP muß daher nicht zusätzliche Wärme liefern.

Zur Heizlast ist schon einiges gesagt worden. Für einen Neubau ist das recht viel.
Dazu mal ein glattes Zahlenbeispiel zur Veranschaulichung und Orientierung.
Die glatten Zahlen sind dann leicht auf den tatsächlichen Fall umzurechnen.

Der Wärmebedarf sei 10.000 kWh thermisch
Bei JAZ 4 wären das 2500 kWh Strom
be JAZ 4,5 wären das 2222 kWh Strom, 268 kWh gespart
Bei JAZ 5 wären das 2000 kWh Strom, weitere 222 kWh gespart

Bei deiner aktuell genannten Heizlast wären das eher die doppelte Menge.
Aber ein Neubau sollte eher bei oder unter 10.000 kWh thermisch liegen.

Kontext Neubau:
JAZ 4 sollte kein Problem sein, selbst mit LWP.
JAZ 4,5 ist für LWP eher sportlich, aber mit ausgewählten Geräten auch machbar und bei Erdwärme kein Problem.
JAZ 5 und besser ist dann die Domäne für Erdwärme.

Um derartige JAZ-Werte zu erreichen, sind aber ein paar Dinge zu beachten. Das Material muß stimmen und auch die Planung.

Da sind wir aber gerne behilflich. Im Grundton bist du ja schon auf gutem Kurs.

Welche WP es am Ende auch immer wird, es sollte ein leisungsgeregeltes Modell sein, besonders bei Luftwärme und doppelt besonders, falls (für später) eine PV angedacht sein sollte.

Verfasser:
Hausbaumichel
Zeit: 20.09.2018 10:10:55
0
2683802
Vielen Dank für die Antworten.

Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Hmm ... knappe 10 kW Heizleistungsbedarf bei Norm-Außentemperatur ... kannst wohl bitte mal den H't-Wert sowie die anderen erforderlichen Daten für das folgend verlinkte Tool raussuchen und dort eintragen:[...]


Wenn ich die Werte aus der Berechnung eintrage, komme ich auf folgenden Wert:
gesamte Heizlast: 8729W


@Nika:
Unsere Außenwände sind mit Ytong pp2 0,35 geplant, monolithische Bauweise (U-Wert 0,21), innen ein Kalkzementputz mit 15mm Dicke, außen Zementputz mit 20mm Dicke. Alle Innenwände werden aus 17,5er KS gemauert. Zur Bodenplatte kann ich noch nicht viel sagen, da die noch zur Berechnung beim Statiker ist. Ein Keller ist nicht vorgesehen. KWL ebenfalls nicht.

Fußbodenaufbau auf dem Rohfußboden ist nach EnEv-Nachweis folgendermaßen Beschrieben:
2mm Bitumendachbahn
100mm Polystyrolhartschaum 035
20mm Trittschalldämmstoff
2mm Dampfsperre PE Folie
60mm Estrich

Benötigt man bei diesem Fußbodenaufbau noch eine Dämmung der Bodenplatte nach unten?

Die Fenster sind mit einem Ug-Wert von 1,1 vorgeschrieben, da würde ich von mir aus aber schon gerne in Richtung 0,8-0,9 gehen. Die Fensterfläche ist mit 34,7m² nicht unerheblich. Würde dies schon spürbar was im Gesamtwärmebedarf ändern?
Die Rollokästen werden gedämmt ausgeführt.

Flächenkollektoren kommen bei uns nicht in Frage, da man diese ja nicht überbauen darf oder unter versiegelter Fläche betrieben kann. Es würden in diesem Fall nur Tiefenbohrungen in Frage kommen.
In wie weit bekommt man denn diese Kosten gefördert, bzw. ist die Förderung zwingend an den KFW55 Standard gebunden?

Eine PV-Anlage ist für später vorgesehen.

Danke für den Hinweis mit der Splitbauweise und der jährlichen Prüfung. Das wusste ich noch nicht.

Vielen Dank

Verfasser:
Hausbaumichel
Zeit: 20.09.2018 10:18:03
0
2683806
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Eine zweite WP zur WW-Bereitung sehe ich nur dann als sinnvoll an, wenn sie Bestandteil des Lüftungskonzeptes ist und die Wärme aus der Abluft bezieht.

Bei Umluft läuft die WW-Bereitung im Wnter nur scheinbar effizient ab. Tatsächlich zieht sie aber Wärme aus dem Wohnraum, den die[...]


Vielen Dank für diese Ausführungen. Langsam verstehe ich das Ganze etwas Besser.
Das Entziehen der Wärme aus den anderen Räumen habe ich ehrlich gesagt komplett vernachlässigt bzw. gar nicht dran Gedacht.

Die JAZ der verschiedenen Hersteller schwanken sehr stark. Ich habe mich gestern noch intensiv mit den WP der Firma Nibe beschäftigt, die ja wirklich sehr gute JAZ angeben, leider aber sehr starke Defizite haben in der Langlebigkeit, wenn man den Erfahrungen einiger Leute glaubt.

Welchen Vorteil hat eine modulierende WP im Zusammenhang mit einer PV-Anlage? Die geringere Leistungsaufnahme?

Zeit: 20.09.2018 10:32:41
0
2683812
zu deiner letzten Frage:

Ja genau!

Modulation
Gleichmäßige Grundlast gibt der PV mehr Gelegenheit den Strombedarf zu decken. selbst bei der aktuell im Raum stehenden Heizlast liegst du die meiste Zeit unter 4-5 KW thermisch, was 1 KW oder deutlich weniger an Strom bedeutet. Da helfen schon ein paar hundert Watt deutlich

On/off
Bei Off wird natürlich kei PV-Strom genutzt
Bei on gibt die WP Vollgas, was die PV mit der Grundast vom Haushalt zusammen nur schwer decken kann. Eine "starre" WP für die genannte Heizlast fordert dann schnell mal 2 KW oder mehr an Strom. Da machen ein paar hundert Watt von der PV weniger aus.

Schau dir mal bei der BAFA die Förderprogramme zur WP an. Beim Neubau brauchst du eine JAZ von 4,5. Das ist mit Luft schon eine Herausforderung. Aber die haben dort eine Liste zum download. Da hast du einen guten Überblick was es so zur Auswahl gibt, sortiert nach wärmequelle und modulierend oder nicht.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 20.09.2018 13:10:25
1
2683883
Zitat von Hausbaumichel Beitrag anzeigen

Ich habe mich gestern noch intensiv mit den WP der Firma Nibe beschäftigt, die ja wirklich sehr gute JAZ angeben, leider aber sehr starke Defizite haben in der Langlebigkeit, wenn man den Erfahrungen einiger Leute glaubt.

[...]

Das wäre mir neu. Zumindest in den letzten Jahren hier, sind eher andere Hersteller hier aufgefallen.

Grüße Nika

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 20.09.2018 13:17:11
0
2683886
Zitat von Hausbaumichel Beitrag anzeigen
... ich die Werte aus der Berechnung eintrage, komme ich auf folgenden Wert: gesamte Heizlast: 8729W ...
So ... das hatte ich fast schon vermutet.

Dann ist noch zu bedenken, dass der per HL-Tool ausgespuckte Wert ohne jegliche Wärmegewinne errechnet worden ist. Daher wird dieser Wert wohl selten bis niemals nötig sein, wenn ihr auf ein paar Kleinigkeiten achtet.

Zuerst nochmal genauer recherchieren, ob die thermische Gebäudehülle an einigen Stellen ohne überproportionalen finanziellen Aufwand wesentlich besser realisiert werden kann.
Dann die hausinternen wasserführenden Wärmeaustauschflächen quadratmetermäßig möglichst üppig ausführen und so entsprechend für's materialschonende und effiziente Wärmepumpen tauglich herstellen wie's bei Punkt 2) auf folgend verlinkter Seite beschrieben ist: # generelle Tipps

Dann die Frage zur Erschließung der Erdwärmequelle ... kennst Du denn überhaupt schon diese Technik: Der RGK 🤔

Bzgl. der Trennung von Raumtemperierung und Trinkwassererwärmung bin ich mit Wärmequelle Luft (nur falls Erdwärmepumpe definitiv nicht funzt) dann bei dir anderer Meinung als beispielsweise @Ich_habe_Feuer_gemacht ... würde dabei die vollmodulierende preiswerte WH-MDC05H3E5 als Noiedrigsttemperaturwärmegenerator ausschließlich an der Flächenwärmeverteilung betreiben und für die Trinkwassererwärmung eine Abluft-Wasser-Wärmepumpe einsetzen ... erstmal ist aber zu checken ob bei euch wirklich keine Erdwärme preiswert zu Erschließen ist!

Eventuell auch wie folgend beschrieben denkbar: Tiefenkollektor EF-Design

Verfasser:
flo79
Zeit: 20.09.2018 13:19:36
0
2683887
Michel, Das Haus wird optisch bestimmt gut. Allerdings ist halt die Kombi aus
Bungalow-Bauweise und der Mindestdämmung halt nicht so aktuell bzgl. der Heizlast. Lüftungsanlage gibts ja auch nicht.

Es wurde ja schon einiges geschrieben. Wie viele Bewohner wird das Objekt haben? Wie schätzt du den WW-Verbrauch ein?

Kosten für Bohrung würde ich wenigstens mal anfragen? Platz für einen Grabenkolli (auch in die Tiefe) ist gar nicht vorhanden?

Was für ein Kamin ist geplant? Wie starkt soll er genutzt werden? Kommt ihr billig an Holz?

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 20.09.2018 13:38:15
1
2683893
Zum Wandaufbau würde ich ebenfalls einen kleinen Ticken drauf legen.

Wenigstens den YTONG SILKA PP2-0,35: λ=0,08 W/(mK)!

Da kommst du bei 48cm Stärke zumindest auf einen U-Wert von ~0,16

Verfasser:
flo79
Zeit: 20.09.2018 14:18:35
0
2683906
Der Aufpreis für das Material und die Verarbeitung plus dem Platzverlust für die größere Wandstärke steht in keinem Verhältniss zu dem was es bringt.

Ganz ehrlich bin ich bei Mono-Wandaufbauten kein Freund von Wandstärken über 40-42cm. Lieber sind mir die Standard 36,5 cm. Mehr, aber nur mit größeren Kosten könnte man durch einen gefüllten Poroton T7 erreichen. Oder eben durch einen anderen Wandaufbau.

Es kommt halt drauf an welche Ziele man erreichen will und wie das Budget ausschaut.

Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 20.09.2018 14:32:34
0
2683909
Hi Michel.
Leider haben die bisherigen Ratgeber vergessen Dir eine weitere Variante der Erdwärmenutzung vorzuschlagen: die Direktverdampfung.
Bei dieser Technik würde für Deine Heizlast eine Fläche von 190 qm ausreichen.
Da Du keine Angaben zur Grundstücksgröße gemacht hast gehe ich davon aus, dass diese Fläche zur Verfügung steht. Aushubtiefe wäre ca. 1 Meter (bei der Lage des Grundstücks) ausreichend.
Näheres zu dieser Technik findest Du auch hier: www.pro-dx.de
gnika:Dein Kommentar zur Äußerung von Michel bzgl.Nibe überrascht mich. Hast Du die veschiedenen Fachkommentare in einem anderen Faden überlesen? Da ist ausgiebig über das von Michel angesprochene Thema geschrieben worden.
Kurt

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 20.09.2018 14:34:25
0
2683911
Poroton T7 = Wärmebrückenstein.

Totaler Mist!!!

Ytong ist ein durchgängig gleichmäßiger Stoff.

Der Ytong stein ist zudem besser im U-Wert, wie der T7

36,5cm oder 48cm ist auch nichts, was jetzt soooo auffällt.

Ytong = U-wert 0,16

Poroton = U-Wert 0,186

Zudem ist der T7 teurer und nicht so schnell und einfach gesetzt wie der Ytong Stein.

Also auch Mehrkosten in der Montage.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 20.09.2018 15:38:26
5
2683936
Warum setzt ihr bei Neubau unbedingt auf monolithische Außenwände?

Mein Favorit ist und bleibt schlankes sowie massives Tragmauerwerk, das eingepackt in ordentlich dicke Außendämmung mit geringem Wärmedurchlass, optimaler Speicher für thermische Energie ist ...
Ein Vergleich zwischen einer Wand aus schwerem Baustoff mit WDVS und einer aus leichten Dämmsteinen: oben der schematische Aufbau und darunter jeweils die Temperaturverteilung mit einem Wärmebrückenprogramm berechnet. © IWU


... die Fenster und Außentüren dann in der Dämmebene montiert und natürlich eine mit wasserführenden Rohren versehene Thermobodenplatte. 😉

Verfasser:
flo79
Zeit: 20.09.2018 16:10:31
0
2683949
solarzelle. Ich sprach nur von der Dicke der Wände bzgl. Poroton und Porenbeton. Und es gibt noch viel mehr Kriterien als nur die Dämmwerte bei der Wahl eines Wandaufbaus.

Natürlich ist es ein Unterschied zwischen 36,5 und 48 cm. Was willst du mir weiß machen?

Und auch schon der 48 cm 08er Porenbeton ist erheblich teurer als ein 36,5er Porenbeton. Dieser ist eher der Standard. Lohnen tut sich das bei einem normalen EFH eigentlich nie.

Ich sehe die Woche zig Angebote für Häuser und Gewerke. Dazu haben wir 2 Maurermeister in der Famile. Also bitte erzähle es jemandem der es glaubt.

Wenn ich schlank und massiv bauen will für einen normalen Preis dann eher mit Zusatzdämmung.

Ansonsten verwende die Standardsteine die auch preislich ok sind.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 20.09.2018 22:15:18
1
2684072
Zitat von DV-Gergen Beitrag anzeigen

gnika:Dein Kommentar zur Äußerung von Michel bzgl.Nibe überrascht mich. Hast Du die veschiedenen Fachkommentare in einem anderen Faden überlesen? Da ist ausgiebig über das von Michel angesprochene Thema geschrieben worden.
[...]

Ja ich habe diese gelesen, aber im Gegensatz zu dir habe ich die auch verstanden. Außerdem geht es hier um eine LWP.

@michel
Die mögliche kleinere Fläche bei DV bezahlst du mit schlechteren JAZ. Sollte DV bei dir doch möglich sein und Sole nicht, was eher selten der Fall ist, dann gucke dir Heliotherm an. Die haben Propan-DV-WPs. Diese haben einige der üblichen DV-nachteile nicht.

Zu der Gebäudehülle werde ich versuchen morgen was zu schreiben.

Grüße Nika

Verfasser:
Hausbaumichel
Zeit: 20.09.2018 23:23:12
0
2684089
@lowenergy
Vielen Dank für die Tips und Links. Mit den "generellen Tips" werde ich mich nächste Woche intensiv beschäftigen, da wir diese Woche noch in Österreich im Urlaub sind.
Die Slinkys bzw. Grabenkollektoren sind mir durchaus bekannt. Unser Grundstück ist 1966m2 groß. Jetzt werden sich die meisten Leute fragen warum ich da noch zögere. Die Nutzung müssten wir dafür komplett umschmeißen. Dafür Mal zur Erklärung der Lageplan:



Die rot schraffierte Fläche war ein unterkellerter Stall, den wir abtragen und zuschütten lassen haben mit dem anfallenden Bauschutt. Dort ist also kein Grabenkollektor möglich. Des Weiteren war angedacht, die mit X markierte Fläche später im Alter, wenn das Grundstück schlicht zu groß und unbeherrschbar ist, zu verkaufen. Alternativ wäre die Überlegung dort noch ein kleines Ferienhaus zur Vermietung hin zu stellen. Dies ist allerdings beides nur Fiktion. Wir benötigen auf jeden Fall noch Platz für 2 größere Holzschuppen. Vor dem Eingang und dem Carport und der Garage ist Pflaster geplant, also bleibt nicht mehr viel Fläche übrig.
Die Möglichkeit der Grabenkollektoren ist schon sehr interessant, allein durch die Möglichkeit der guten Förderung.


@flo79
Derzeit sind wir noch zu 2. Kinder sind geplant, aber noch nicht vorhanden. Unseren Warmwasserverbrauch schätze ich als durchschnittlich ein. Ich bin der Duschtyp und meine Frau benutzt sehr gerne mal die Badewanne. Rainshower-Duschen mit 50l Verbrauch/min sind nicht vorgesehen.
Als Kamin könnten wir einen sehr hochwertigen Specksteinkamin bekommen aus der Verwandtschaft. Da unser Grundstück zum Zeitpunkt des Kaufs im Mai einem Wald glich, haben wir für die nächsten Jahre Holz. Die Kaminnutzung wird sich denke ich dennoch im Rahmen halten. Alles kann man halt nicht im Voraus planen.


Zum Thema WDVS... Dies ist eine Grundsatzdiskussion, die ich hier an dieser Stelle nicht führen möchte. Jeder hier weiß über die Vor- und auch Nachteile Bescheid. Entweder man mag es, oder man mag es nicht. Ich gehöre der letzteren Fraktion an.
Generell wäre ich aber nicht abgeneigt Kompromisse in Form von zusätzlichen Dämmmaßnahmen einzugehen, wie zum Beispiel der Verwendung von Dämmputz.
Die Entscheidung zum Ytong war letztlich eine wirtschaftliche. Wir haben uns vorgenommen das Haus unter 200000€ zu bauen, Baunebenkosten wie Grundstück, Statik etc. natürlich nicht eingerechnet.

@DV-Gergen
Die Direktverdampfer-Technik ist mir komplett unbekannt. Ich werde mich damit mal näher auseinandersetzen. Danke für den Hinweis.

LG Michel

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 21.09.2018 07:08:09
0
2684109
Zitat von flo79 Beitrag anzeigen
solarzelle. Ich sprach nur von der Dicke der Wände bzgl. Poroton und Porenbeton. Und es gibt noch viel mehr Kriterien als nur die Dämmwerte bei der Wahl eines Wandaufbaus.

Natürlich ist es ein Unterschied zwischen 36,5 und 48 cm. Was willst du mir weiß machen?

Und auch[...]



Aber 36,5 und 48 wäre jetzt für mich persönlich kein Kriterium, zumal du für den Dämmwert des 48er Ytong auf den T7 eh noch Dämmung machen musst, dann sind wir noch näher an den 48cm mit dem T7

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 21.09.2018 07:20:25
0
2684111
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Warum setzt ihr bei Neubau unbedingt auf monolithische Außenwände?

Mein Favorit ist und bleibt schlankes sowie massives Tragmauerwerk, das [url=https://wdvs.enbausa.de/fakten/technik-wdvs/aussendaemmung-waermebruecken-vermeiden.html]eingepackt in ordentlich dicke Außendämmung mit[...]



Weil es enfach besser ist, auch technisch.

Ein 48er Ytong stein ist ein durchgängig gleichmäßiger Stoff, ohne Dübel, aufgeklebte Wandsysteme etc...

Das ist IMMER langlebiger bzw unproblematischer, wie ein WDVS:

-Keine Schäden durch Vögel
-Keine Schäden so, da eben kein weiches EPS Material (Kinder spielen Fußball an der Hauswand etc....


Und im Sommer ist eine Wand mit hoher Speicherkapazität richtig schlecht, leider beobachte ich das in den letzten jahren immer mehr, dass ich meinen Altbau mit 24er BIMMS besser kalt halten kann, wie meine Freunde mit ihren neuen WDVS Häusern...

Die gespeicherte Wärme wird im Neubau nur nach Innen abgegeben.

Und im Winter ist es ebenfalls Mist mit der hohen Speicherfähigkeit der gedämmten Wände, oft ist es zu warm.

Wie viele wissen oder auch nicht bin ich eigentlich ein totaler Fan der Dämmung, aber gehe aktuell selbst lieber auf nummer Sicher.

Egal wer nun Recht hat, die Gegner oder die Befürworter, fakt ist, dass mich das Thema mit einer 48er Ytong Wand und einem U-Wert von 0,14 gar nicht mehr kümmern muss.

Nicht heute und auch nicht in 20 Jahren.

Für den Gesamtaufbau habe ich noch den mineralischen Dämmputz Weber Therm in 3 cm Stärke genommen

U Wert 0,14 ohne Dämmjung, was will man mehr......

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.09.2018 07:56:12
1
2684122
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
... im Sommer ist eine Wand mit hoher Speicherkapazität richtig schlecht, leider beobachte ich das in den letzten jahren immer mehr, dass ich meinen Altbau mit 24er BIMMS besser kalt halten kann, wie meine Freunde mit ihren neuen WDVS Häusern ... im Winter ist es ebenfalls Mist mit der hohen Speicherfähigkeit der gedämmten Wände, oft ist es zu warm ...
Dies ist der größte Bullshit Deiner Aufzählung ... wir bewohnen selbst ein Haus mit einem vor ca. 17 Jahre montiertem Wärmedämmverbundsystem und ich sage dir, nicht einer, besonders nicht der hier zitierten, der von dir gegen WDVS aufgeführten Punkte ist für unser Haus Korrekt!

Man sollte nicht Äpferl mit Birnen vergleichen - ein billiges WDVS ist bestimmt nicht so standfest wie ein durchdachtes und fachgerecht ausgeführtes System!

Zeit: 21.09.2018 08:17:18
2
2684131
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
[...]

Und im Winter ist es ebenfalls Mist mit der hohen Speicherfähigkeit der gedämmten Wände, oft ist es zu warm.
[...]


Uiiiii.....DAS ist natürlich ein grosses Problem!

Da kann man aber die Fenster aufreissen!?
(Ironie off)

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.09.2018 08:19:13
0
2684133
Zitat von Hausbaumichel Beitrag anzeigen
...werde ich mich nächste Woche intensiv beschäftigen ... Slinkys bzw. Grabenkollektoren sind mir durchaus bekannt ...
Senkrecht geht, so wie beim z.b. Tiefenkollektor EF Design, mit weniger Quadratmeter an der Oberfläche zu verlegen ... dann sollte euer "Restgrundstück" eigentlich funzen.

Nicht nur wegen der höheren finanziellen Förderung solltest m. M. unbedingt die Lösung mit vollmodulierender kompakter Sole-Wasser-Erdwärmepumpe anstreben!

Es ist unterm Strich langfristig betrachtet das preiswerteste System für Raumtemperierung und Trinkwassererwärmung mit dem im Idealfall im Sommer sogar passiv gekühlt werden kann!

Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 21.09.2018 08:33:48
0
2684138
gnika: Du solltest nur behaupten was Du auch belegen kannst. Das ist doch - mal wieder - reine Stimmungsmache.
Kurt

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.09.2018 09:24:32
6
2684155
Zitat von DV-Gergen Beitrag anzeigen
... haben die bisherigen Ratgeber vergessen Dir eine weitere Variante der Erdwärmenutzung vorzuschlagen: die Direktverdampfung.
Bei dieser Technik würde für Deine Heizlast eine Fläche von 190 qm ausreichen ...
Nein, ich habe die DV-Erdwärmepumpentechnik nicht vergessen, sondern absichtlich nicht erwähnt, da diese Technik m. M. n. entweder nicht ausreichend zukunftsorientiert, oder zu kostenintensiv!

Allein die Tatsache, dass bei vielen Herstellern solcher DV-EWP-Anlagen in den unterirdisch verlegten kunststoffummantelten Kupferrohren eine wesentlich größere Menge ölnebeldurchsetztem und zudem meist klimaschädlichem Kältemittel zirkuliert, als z.b. in einem Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock oder einer Sole-Wasser-Kompakterdwärmepumpenmaschine im Umlauf ist, Ist für mich persönlich Grund genug diese Technik nicht vorzuschlagen.

Zudem ist m. M. n. die Tatsache, dass die DV-EWP-Technik hier mal wieder mit, für den Laien falsch interpretierbarem, wärmequellenseitig kleinerem Flächenbedarf angepriesen wird, definitiv nicht okay!

Der Entzug von thermischer Energie aus dem Erdboden ist zwar real mit geringerem Temperaturniveau des Mediums (Kältemittelkreis direkt im Erdreich) möglich, aber dieser Vorteil sollte doch m. M. n. nicht dazu genutzt werden um weniger Erdreichkubikmeter als Wärmeentzugsquelle zu Erschließen, sondern es sollte besser mit optimaler Erschließung für höhere Anlageneffizienz zu nutzen sein, um die laufenden Betriebsgesamtkosten (u. a. regelmäßig wiederkehrende Prüfungen des Kältemittelkreises) auf dem Niveau der Sole-Wasser-Erdwärmepumpensysteme haben zu können - bei denen ich aber nicht die mit den unterirdischen Jahresarbeitszahlen meine, sondern nur an wirklich real optimal gebaute und zudem entsprechend betriebene Anlagen denke! 😉

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Verfasser:
lowenergy
Zeit: 21.09.2018 09:24:32
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Zitat:
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... haben die bisherigen Ratgeber vergessen Dir eine weitere Variante der Erdwärmenutzung vorzuschlagen: die Direktverdampfung.
Bei dieser Technik würde für Deine Heizlast eine Fläche von 190 qm ausreichen ...Nein, ich habe die DV-Erdwärmepumpentechnik nicht vergessen, sondern absichtlich nicht erwähnt, da diese Technik m. M. n. entweder nicht ausreichend zukunftsorientiert, oder zu kostenintensiv!

Allein die Tatsache, dass bei vielen Herstellern solcher DV-EWP-Anlagen in den unterirdisch verlegten kunststoffummantelten Kupferrohren eine wesentlich größere Menge ölnebeldurchsetztem und zudem meist klimaschädlichem Kältemittel zirkuliert, als z.b. in einem Luft-Wasser-Wärmepumpenmonoblock oder einer Sole-Wasser-Kompakterdwärmepumpenmaschine im Umlauf ist, Ist für mich persönlich Grund genug diese Technik nicht vorzuschlagen.

Zudem ist m. M. n. die Tatsache, dass die DV-EWP-Technik hier mal wieder mit, für den Laien falsch interpretierbarem, wärmequellenseitig kleinerem Flächenbedarf angepriesen wird, definitiv nicht okay!

Der Entzug von thermischer Energie aus dem Erdboden ist zwar real mit geringerem Temperaturniveau des Mediums (Kältemittelkreis direkt im Erdreich) möglich, aber dieser Vorteil sollte doch m. M. n. nicht dazu genutzt werden um weniger Erdreichkubikmeter als Wärmeentzugsquelle zu Erschließen, sondern es sollte besser mit optimaler Erschließung für höhere Anlageneffizienz zu nutzen sein, um die laufenden Betriebsgesamtkosten (u. a. regelmäßig wiederkehrende Prüfungen des Kältemittelkreises) auf dem Niveau der Sole-Wasser-Erdwärmepumpensysteme haben zu können - bei denen ich aber nicht die mit den unterirdischen Jahresarbeitszahlen meine, sondern nur an wirklich real optimal gebaute und zudem entsprechend betriebene Anlagen denke! 😉
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