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News vom 28.12.2017

DOYMA Dichtungssysteme radondicht!

Beim Abdichten erdberührter Sohlen und Kellerwände beim Durchführen von Ver- und Entsorgungsleitungen sind Quadro-Secura® und Curaflex® Dichtungssysteme die erste Wahl. Auch wenn es darum geht, Gebäude gegen Radon abzudichten. Das wurde anhand aktueller Tests an einer Vielzahl von DOYMA Dichtungssystemen bestätigt.

Prüfaufbau zur Messung der Radondiffusion an DOYMA Dichtungssystemen<br />Bild: DOYMA
Prüfaufbau zur Messung der Radondiffusion an DOYMA Dichtungssystemen
Bild: DOYMA

Radon ist ein natürlich im Erdboden vorkommendes Edelgas, das in das Haus durch undichte Stellen (z.B. kleine Risse) eindringen kann. In Gebäuden können durch Anreicherung hohe, gesundheitsschädliche Radon-Konzentrationen auftreten.

Daher muss verhindert werden, das Radon ins Gebäude gelangt. Dies kann u.a. mit radondichten Dichtungssystemen zur Durchführung von Ver- und Entsorgungsleitungen erreicht werden. 

Zum Nachweis der Radondichtheit wird herkömmlicherweise ein Materialtest durchgeführt. Die aktuellen Radon-Tests von DOYMA gehen wesentlich weiter.  

Denn DOYMA hat proaktiv das Abdichtsystem in seiner Gesamtheit durch ein unabhängiges Prüfinstitut (IAF in Radeberg) testen lassen. Dass bedeutet, die wichtigsten Dichtungssysteme wurden in montiertem Zustand (siehe Abb. 1) geprüft. Als „Gebäudeöffnung“ und Medienleitung dienten Stahlbauteile. Der Prüfaufbau wurde im Vorfeld mit dem Prüfinstitut abgestimmt.

Ergebnis: Alle Systeme wurden als „radondicht“ zertifiziert!

(Als „radondicht“ wird ein System bezeichnet, wenn die Radondiffusionslänge kleiner als ein Drittel der Dicke des Materials ist.)

Somit besteht der Nachweis für Radondichtheit nicht nur für den Gummiwerkstoff, sondern für das Gesamtbauteil in verbautem Zustand.

Folgende DOYMA Dichtungssysteme sind demnach zertifiziert:

Mehrsparten-Hauseinführungen

Quadro-Secura® Nova 1, Quadro-Secura® Nova 1-M, Quadro-Secura® Nova 1/breit, Quadro-Secura® Nova 2, Quadro-Secura® Nova 2-M und Quadro-Secura® Nova 2/breit

Einsparten-Hauseinführungen

Quadro-Secura® E1, Quadro-Secura® E1/breit und Quadro-Secura® E2, Quadro-Secura® E2/breit,

Curaflex Nova®  Dichtungssysteme

Curaflex Nova® Uno, Curaflex Nova® Uno/0, Curaflex Nova® Uno/T, Curaflex Nova® Uno/breit und Curaflex Nova® Uno/T/breit, Curaflex Nova® Senso, Curaflex Nova® Multi

Curaflex® Dichtungssysteme

Curaflex® A/M; A/M/T; A/0; A/S; A40

Curaflex® A; B; C; D; E; F

Curaflex® C/M; C/M/T; C0; C/S; C/2/SD/5; C/2/SD/6; C40

Curaflex® Quick In C; Curaflex® Quick In A; Quick In C40; Quick In A 40

Für viele Ausführende ist das eine gute Nachricht. Denn für die gängigsten Einbausituationen bieten diese DOYMA-Dichtungssysteme nicht nur effektiven Schutz gegen Feuchtigkeit und Wasser, sondern darüber hinaus auch speziell gegen Radon-Gas.

Damit stehen dem Praktiker eine große Bandbreite von Dichtungssystemen zur Verfügung: Viele Gebäude im Bestand, Sanierungen und Neubauten können nachweislich sicher gegen Radon abgedichtet werden.

Gesetzgeber regelt den Radon-Schutz erstmals 2017

Der Schutz vor Radon lag bislang vor allem im alleinigen Ermessen der Hauseigentümer. Seit dem 17. Juni 2017 erfasst das neue Strahlenschutzgesetz erstmals die Radonbelastung. Die neuen Rechtsverordnungen sollen bis Ende 2018 die gesetzlichen Bestimmungen konkretisieren.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) legte u.a. einen Referenzwert zur Bewertung der Radonkonzentration in Aufenthaltsräumen fest.

In seinem Maßnahmenkatalog zu dem Gesetz empfiehlt das BfS: „Neu zu errichtende Gebäude sollten so geplant werden, dass in den Aufenthaltsräumen Radonkonzentrationen von mehr als 100 Becquerel pro Kubikmeter im Jahresmittel vermieden werden“. (1)

Erstmals wurde damit eine gesetzliche Grundlage für verbindliche Regeln zum Schutz der Bürgerinnen und Bürgern geschaffen. Insbesondere solche Gebäude der öffentlichen Hand stehen im Fokus, die besonders schützenswert sind, wie Kindergärten oder Schulen.

Grundsätzlich es ist daher für jeden Bauherren empfehlenswert, auf radondichte Dichtungssysteme zu vertrauen. Im Zweifelsfall sollte vor einem Bauvorhaben eine genaue Bodenanalyse der Radonkonzentration durchgeführt werden. Dann können die richtigen Maßnahmen rechtzeitig ergriffen  werden.

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