Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.
Unsere News können Sie auch bequem als Newsletter erhalten!

News vom 22.12.2017

Heizen mit modernen Feuerstätten: Energielabel bietet mehr Transparenz

Einheitlich gestaltete und abgestufte Energie-Labels – von Grün über Gelb und Orange bis Rot – zeigen auf einen Blick, was ein Haushaltsgerät leistet und inwieweit es den Energieverbrauch senkt und die Umwelt entlastet. Man kennt das von Waschmaschinen, Geschirrspülern und Kühlschränken.

Wirkungsgrad und der ökologische Brennstoff Holz sind wichtige Qualitätskriterien.<br />Bild: HKI
Wirkungsgrad und der ökologische Brennstoff Holz sind wichtige Qualitätskriterien.
Bild: HKI

Ab dem 1. Januar 2018 muss auch jede industriell gefertigte Feuerstätte wie ein Kaminofen, Heizkamin, Kachelofen mit Heizeinsatz und Pelletofen mit dem Energielabel versehen werden. Unter die Verordnung fallen alle Einzelraumheizgeräte mit einer Nennwärmeleistung unter 50 kW, die gasförmige, flüssige oder feste Brennstoffe in Wärme umwandeln. Darauf weist der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. hin.

 

Die wesentlichen Berechnungsgrundlagen für die Klassifizierung sind der Wirkungsgrad und der bevorzugt verwendete Brennstoff. Brennholz und Pellets werden hierbei besonders positiv bewertet, da es sich um nachwachsende, biologische Brennstoffe handelt. 

 

Die Energieklassen von A++ bis G werden durch eine abgestufte Farbskala von Grün bis Rot optisch ergänzt. Unter der Skala ist zudem die Wärmeleistung in kW angeben. Und damit die einzelnen Label jedem Gerät genau zugeordnet werden können, sind diese mit dem Namen des Herstellers und der genauen Gerätebezeichnung versehen.

 

Entscheidungshilfe bei der richtigen Wahl

 

Bei der Auswahl der Feuerstätte ist nicht eine hohe kW-Zahl entscheidend, sondern vielmehr dass die Wärmeleistung der Feuerstätte zu den räumlichen und baulichen Rahmenbedingungen passt. Die angegebene Wärmeleistung dient also dazu, das passende Gerät für den eigenen Wohnraum zu finden. Und hier gilt: Schlecht isolierte Gebäude und große Räume erfordern eine höhere Wärmeleistung als moderne Gebäude mit einer gut isolierten Gebäudehülle. Zu groß dimensionierte Geräte können in diesem Fall den Aufstellraum überheizen.

 

„Das Energielabel bietet dem Verbraucher eine hohe Transparenz, da dieser mit einem Blick Leistung und Wirtschaftlichkeit der Feuerstätte erkennen kann“, so Christiane Wodtke, Präsidentin des HKI. „Zudem wird das Label auch den Anstrengungen der Hersteller gerecht. Diese haben in den letzten Jahren intensiv an der Optimierung der Verbrennung und der Steigerung des Wirkungsgrades gearbeitet. Das Label zeichnet diese Fortschritte aus.“ Aufgrund moderner Verbrennungstechnik – einer optimierten Luftzufuhr, der Verwendung neuer Materialen und ausgeklügelter Konstruktionen – verursachen neue Öfen heute bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als Altgeräte und verbrauchen für die gleiche Wärmeleistung bis zu 30 Prozent weniger Brennstoff.

Aktuelle Forenbeiträge
uwh_de schrieb: Moin moin, das kann so nicht funktionieren! Du hast 2 Abnehmer (Kessel und Puffer) Dazu fehlt aber ein Fühler der das Umschaltventil in die richtige Position bringt. Es steht wahrscheinlich in Richtung...
Bookwood73 schrieb: Moin, so der Fühler ist getauscht. Der Fehler besteht weiterhin. Die Fehlermeldung Fehler Zündung kommt jetzt auch fast bei jedem anschalten. Der Brenner braucht vom Geräusch her auch immer 3 x bis...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Lüftungs- und Klimatechnik vom Produkt zum System
Website-Statistik