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News vom 11.01.2018

Frische Luft per App: Kooperation mit Anbieter von modularer Smart Home-Zentrale ermöglicht Steuerung der Lüftungsanlage über Smartphone oder Tablet

Viele Haushaltsgeräte sowie Heizungs- und Lüftungsanlagen lassen sich auch aus der Ferne mit dem Smartphone oder Tablet steuern und steigern auf diese Weise den Komfort in den eigenen vier Wänden. Die meisten Hersteller entwickeln für ihre Produkte jedoch eine eigene App und nutzen interne Schnittstellen, was die Bedienung von mobilen Geräten unnötig verkompliziert – insbesondere dann, wenn in einer Wohnung mehrere Geräte installiert sind, die über das Smartphone gesteuert werden können. Aus diesem Grund geht die LUNOS Lüftungstechnik GmbH nun eine Kooperation mit der Codeatelier GmbH ein: Das Unternehmen entwickelte homee, eine modulare Smart Home-Zentrale. Das System funktioniert nach dem Baukastenprinzip und unterstützt – je nach Bedarf – alle Funkstandards wie ZigBee, Z-Wave und EnOcean, die für die Steuerung von smarten Geräten im Haus benötigt werden. So können mit einer einzigen App neben Licht, Heizung und dem Sicherheitssystem auch Lüftungsgeräte von LUNOS gesteuert werden. Erstmals vorgestellt werden die Möglichkeiten der Kooperation auf der bautec 2018 in Berlin.

Smart Home-Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Protokollen. Mit dem  homee Brain Cube und den spezifischen Funkstandard-Würfeln der Codeatelier GmbH können eine Vielzahl von Smart Home-Geräten über eine einzige App gesteuert werden.<br />Bild: Codeatelier GmbH<br />
Smart Home-Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Protokollen. Mit dem homee Brain Cube und den spezifischen Funkstandard-Würfeln der Codeatelier GmbH können eine Vielzahl von Smart Home-Geräten über eine einzige App gesteuert werden.
Bild: Codeatelier GmbH
„Energieeffiziente Systeme, die die Umwelt und den Geldbeutel schonen, gehören schon seit Jahren zu den wichtigsten Themen in der Baubranche“, erklärt Andreas Schulz, Marketing Manager bei der LUNOS Lüftungstechnik GmbH. „Mittlerweile gewinnen auch die Hausautomation und insbesondere Smart Home-Systeme, die über mobile Endgeräte gesteuert werden können, immer mehr an Bedeutung“, so Schulz weiter.

Lüftungsgerätehersteller kombiniert Energieeffizienz mit Smart Home-System

Für LUNOS lag es deshalb nahe, die Vorteile ihrer energieeffizienten Lüftungssysteme mit der einfachen Bedienbarkeit von Apps zu kombinieren. Dabei wurde jedoch schnell klar, dass das Unternehmen nicht den üblichen Weg gehen würde, den die meisten Hersteller von smarten Geräten einschlagen: „Mittlerweile sind unzählige Apps für die Steuerung einer einzigen herstellerspezifischen Heizung oder einer Leuchte erhältlich. Besitzt jemand nur ein oder zwei Geräte, die über eine Funktechnologie gesteuert werden können, mag das noch übersichtlich sein. Wer jedoch eine ganze Reihe solcher Anlagen im Haus hat und für jede eine extra Steuerungs-App installiert hat, wird schnell den Überblick verlieren“, erläutert der Marketing Manager. Daneben gibt es bei den einzelnen Anwendungen auch unterschiedliche Sicherheitsstandards. Zudem wird bei der Gebäudeautomation nicht auf einen einheitlichen Funkstandard zurückgegriffen: Neben ZigBee werden noch Z-Wave und EnOcean verwendet, um die Geräte anzusteuern und zu regeln.

Auf der Suche nach einer sicheren und effizienten Lösung für den Nutzer stieß LUNOS auf homee, eine modulare Smart Home-Zentrale der Codeatelier GmbH, für die zur Bedienung neben einer WebApp auch Apps für Android und iOS zu Verfügung stehen. Damit lassen sich viele Smart Home-Komponenten mit unterschiedlichen Protokollen steuern und zu einem System verknüpfen – mit nur einer einzigen App. homee funktioniert nach einem Baukastenprinzip: Basis ist immer der sogenannte „Brain-Cube“, der bereits in der Standardausführung über eine WLAN-Schnittstelle verfügt. Diese sorgt für die Internetanbindung und ermöglicht die Kommunikation mit WLAN-fähigen Smart Home-Geräten. Wer zum Beispiel Geräte implementieren möchte, die mit EnOcean ausgestattet sind, kann das homee-System mit dem entsprechenden Würfel ergänzen. Die Entwickler achten dabei auf eine hohe Sicherheit und geben regelmäßig Updates für alle Betriebssysteme und Schnittstellen heraus.

App ermöglicht individuelle Lüftungseinstellungen

Auch die dezentralen LUNOS-Geräte können an den EnOcean-Würfel angebunden werden. „Dank des Baukastenprinzips können unsere Lüftungsgeräte auf Wunsch durch die optionalen Module aus eigener Entwicklung Smart Home-fähig gemacht werden“, erläutert Schulz. Abhängig von der Art des eingebundenen Lüfters erhält der Nutzer über die App einen erweiterten Funktionsumfang. Dazu zählen neben der „normalen“ Lüftung mit mehreren Stufen zum Beispiel tages- und jahreszeitenabhängige Modi wie Intensivlüftung, Nachtabsenkung oder Sommermodus sowie ein feuchtegeführter Betrieb. Die dafür standardmäßig integrierten Sensoren in den Steuerungen können zusätzlich noch zur Regelung der Heizung oder ähnliches dienen.

„Da unsere Lüfter hohe Wärmerückgewinnungsgrade von bis zu 90 Prozent aufweisen und kaum Heizenergie verloren geht, lässt sich daneben auch viel Energie und damit Geld sparen“, so Schulz. Die Geräte können sogar über einen virtuellen persönlichen Assistenten mittels Stimme gesteuert werden.

Manuelle Steuerung mit zahlreichen Optionen als Alternative


Möchte ein Nutzer die Steuerung weiterhin manuell durchführen, so bietet sich neben der TAC-Bedieneinheit auch die Smart Comfort-Steuerung 5/SC-FT an. Mit dieser lässt sich – je nach Art der angeschlossenen Geräte – der Abluftbetrieb in Bad und Küche steuern oder mehrere Geräte mit Wärmerückgewinnung anschließen, wie etwa die Lüfter e2 und ego. Auch hier sind ein manueller und ein feuchtegeführter Automatikbetrieb mit mehreren Stufen sowie tages- und jahreszeitabhängige Modi möglich, sodass die Lüftung bedarfsgerecht an das Verhalten der Bewohner angepasst werden kann. „Egal ob die Lüftungsgeräte über die homee-App oder manuell mit einer unserer Bedieneinheiten gesteuert werden – in allen Fällen kann die Lüftung bequem an die örtlichen Begebenheiten und individuellen Bedürfnisse angepasst werden“, schließt Schulz ab.

Erstmals wird das smarte Steuerungssystem auf der bautec 2018, Halle 25, Stand 320, präsentiert. Andreas Schulz und seine Kollegen werden dort für erste Gespräche und Anfragen zur Verfügung stehen.
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Stefan2601 schrieb: Eine V13 oder R333 sind Rohfilzbahnen. Die sind nicht zum schweissen geeignet. Die kann man nur als Zwischenlagen verwenden. Heißt, wird eine V13 oder R333 verwendet, muß darüber noch eine V60 nackt...
dyarne schrieb: das ist ja völlig normal wenn man die tiefen schichten der außenluft aussetzt. gerade die veränderung zeigt ja daß bei überdeckung ein ganz anderes feuchtes klima im kollektorbereich herrscht. der gewachsene...
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