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News vom 26.02.2018

Die Verwandlung einer Bausünde

So aktiv ist ein Passivhaus

Eine Bausünde in ein energieeffizientes Passivhaus zu verwandeln, ist für Bauherren, Planer und Handwerker gleichermaßen eine besondere Herausforderung. Verschiedene Technologien und Materialien bieten hier eine Vielzahl an Umsetzungsmöglichkeiten. Um sich einen Überblick zu verschaffen, ist ein Blick in das Technikhaus Energie+ im hessischen Melsungen besonders lohnenswert. Denn dieses besondere Exemplar eines energieeffizienten Gebäudes mit zentralem, passivhauszertifiziertem Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung zeigt ebenfalls anschaulich den Einsatz unterschiedlichster Dämmungen, Fenster, Fußböden und Co. am Objekt. Damit bietet das Technikhaus Energie+ als Musterhaus Aufklärung zum Thema energetische Sanierung im Bestand.

Ein vorbildliches Beispiel: das Technikhaus Energie+ der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen. Innerhalb von drei Jahren wurde aus einem Betonbau ein energieeffizientes Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik.<br />Bild: Radko-Stöckl-Schule
Ein vorbildliches Beispiel: das Technikhaus Energie+ der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen. Innerhalb von drei Jahren wurde aus einem Betonbau ein energieeffizientes Gebäude auf dem neuesten Stand der Technik.
Bild: Radko-Stöckl-Schule

Das einstige Wohnhaus des Hausmeisters der Radko-Stöckl-Schule wurde innerhalb von drei Jahren zu einem mustergültigen Passivhaus umfunktioniert. Das Technikhaus Energie+ ist ein lehrendes Gebäude, Musterhaus und Beispiel für energetische Sanierung im Bestand in einem. Das Ziel war es, ein generationsübergreifendes Schulungsgebäude zu erschaffen. Vom Kindergartenkind bis hin zum Senior hat jeder die Möglichkeit, sich mit den Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zu beschäftigen und vertraut zu machen. Zur Veranschaulichung werden gleich mehrere Wege für eine energieeffiziente Sanierung aufgezeigt. Diese beinhaltet auch, dass ein passivhauszertifiziertes Lüftungsgerät eingebaut wurde, das individuell für Frisch- und Abluft sorgt.

Immer die beste Luft

Mit dem DUPLEX 1600 Flex der Firma Airflow Lufttechnik GmbH ist genau dieses Kriterium erfüllt. Das Gerät weist eine Elektroeffizienz von 0,41 Wh/m3 und 88 Prozent Wärmebereitstellungsgrad auf. Die Prüfung des Passivhaus Instituts ergab so basierend auf den gemessenen Daten eine mittlere Leistungszahl von 10,7 im Einsatzbereich. Dieser Kennwert beschreibt das Verhältnis zwischen Wärmegewinn und Stromverbrauch. Darüber hinaus unterschreitet der interne und externe Leckluftstrom des Gerätes den Nennvolumenstrom um drei Prozent. Mit diesen Werten erfüllt das Lüftungsgerät die Anforderung an eine energieeffiziente Komponente im Hausbau und der Sanierung und trägt sinnvoll zum Gesamtkonzept des Technikhauses bei. So können vier Räume von der Anlage versorgt und diesen dabei ganz individuelle Luftströme zugeführt werden. Die Einzelraumregelung erfolgt über individuelle Messungen, die mit Hilfe einer Warnampel visualisiert werden. Diese demonstriert eindrucksvoll den Unterschied zwischen einem Raum mit und ohne Frischluft. „Unser System misst zuverlässig den CO2-Gehalt und zeigt an, wenn die Luft schlecht wird“, erklärt Udo Rausch, Projektverantwortlicher seitens Airflow. Die Anzeige reicht von grün bei guter Luft, über gelb bis rot bei ganz schlechter Luft. In einem Passivhaus muss ein Lüftungsgerät auch einen Balanceabgleich der Ventilatoren für Außen- und Fortluftmassenstrom schaffen. Darüber hinaus tragen die energiesparenden EC-Motoren, effiziente Gegenstromwärmetauscher mit Wirkungsgraden von über 90 Prozent in der Wärmerückgewinnung ideal zu Klimaschutz und Kostenreduktion bei.

Mit gutem Beispiel voran
Das Bildungshaus für die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ist mehr als eine Schule. Es ist ein Vorreiter und Modell für Möglichkeiten der energetischen Sanierung. Schließlich ist aus einem Betonbau aus den 1970er Jahren ein Passivhaus geworden, aus einer energetischen Katastrophe ein gutes Beispiel für energieeffiziente Bauweisen.

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