News vom 09.04.2018

Digitale Produkte live erleben und testen

Das SHK-Handwerk nimmt die Herausforderung „Digitalisierung“ an. Die IFH/Intherm bietet die ideale Gelegenheit, sich über die vielfältigen Neuerungen und Möglichkeiten digitaler Produkte und Dienstleistungen zu informieren. 73 der über 600 Aussteller in Nürnberg präsentieren vom 10. bis 13.04.2018 ihre Innovationen und Lösungen. Zum Messeschwerpunkt DIGITAL VERNETZT bietet die IFH/Intherm ein Fachforum mit angrenzender Themenfläche, einen Produktguide sowie eine spezielle Kennzeichnung der Aussteller, die digitale Produkte anbieten.

Bilder: GHM
Bilder: GHM
Die Möglichkeiten der Digitalisierung gewinnbringend für das eigene Unternehmen einzusetzen, ist eine der größten Herausforderungen der SHK-Branche. Die IFH/Intherm liefert Antworten und fundierte Entscheidungshilfen, die Handwerker, Planer, Architekten und Verantwortliche der Wohnungswirtschaft bei der täglichen Arbeit in der Kundenberatung, Planung, Montage und Büroorganisation weiterbringen. „Unsere Betriebe haben erkannt, wie wichtig das Thema Digitalisierung für ihren Geschäftserfolg ist“, sagt Dr. Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer des SHK Fachverbandes Bayern. Dies bestätigt auch eine pünktlich zur IFH/Intherm abgeschlossene repräsentative Umfrage unter den bayerischen SHK-Innungsfachbetrieben. Fast die Hälfte aller Betriebe hat bereits Schritte eingeleitet, digitale Geschäftsprozesse einzuführen, mehr als die Hälfte plant, in Zukunft Investitionen in die Digitalisierung des eigenen Unternehmens zu tätigen. Hierbei wird der durchschnittliche Investitionsbedarf mit zirka 21.000 Euro pro Betrieb für die nächsten drei Jahre angegeben. „Der große Teil der Investitionen im SHK-Handwerk erfolgt dabei ausschließlich über den Einsatz eigener Mittel. Demnach bedeuten die 21.000 Euro für unsere Unternehmen, unabhängig von Betriebsgröße und Jahresumsatz, ein hohes Investitionsvolumen.
Wir müssen in Deutschland über neue Zuschussförderungen nachdenken, damit SHK-Unternehmen bei der Umsetzung von Zukunftsaufgaben, wie der Digitalisierung unterstützt werden“, ergänzt Dr. Schwarz.

Im Fachforum DIGITAL VERNETZT (Stand 3A.323) informieren 20 Digital-Experten, Unternehmensberater und Aussteller in täglichen Vorträgen, worauf Handwerker bei der Digitalisierung des Betriebs unbedingt achten müssen und wie sie sinnvoll in neue Technologien investieren. Auf der angrenzenden Themenfläche stellen Aussteller digitale Produkte und Lösungen vor, die den Arbeitsalltag erleichtern: von „MYCRAFTY“, das „whatsapp“ für Handwerker über mobile digitalisierte Heizzentralen, die zur Überbrückung bei Heizungssanierungen beim Kunden eingesetzt werden, bis hin zum Produktdatenservice „OPEN DATAPOOL“ des Zentralverbandes Sanitär, Heizung, Klima. Das Unternehmen Geocapture stellt sein GPS-Ortungs-, Telematik- und Zeiterfassungssystem vor, dessen flexible Bedienbarkeit und Auswertungen perfekt auf das Handwerk abgestimmt sind. So können sich die Monteure auch unterwegs direkt am Zeiterfassungssystem an- und abmelden. Fahrtzeiten und Arbeitszeiten beim Kunden werden direkt erfasst und für die Rechnungsstellung dokumentiert. Auch die  neue App und Cloudlösung OBOB bietet eine Dokumentationslösung, um einzelne Bauschritte rechtssicher festzuhalten. Dabei werden Text und Bild automatisch in einer Datei gesichert, Projekten zugeordnet und gespeichert.

Um Kunden optimal beraten zu können, sind die digitalen Produkte der Industrie besonders interessant. Handwerker, Verantwortliche der Wohnungswirtschaft, Architekten und Planer können auf der IFH/Intherm die Neuerungen und technischen Lösungen live erleben, anfassen, testen und mit den Ansprechpartnern vor Ort Besonderheiten in Bezug auf Montage, Wartung und Bedienung besprechen.

Damit sich die Messebesucher leichter orientieren können, gibt es den DIGITAL VERNETZT-Guide, in dem alle Aussteller aufgeführt sind, die digitale Produkte auf der Messe vorstellen. „Wir freuen uns, dass wir den Messebesuchern eine große Bandbreite an digitalen Lösungen kompakt präsentieren können. Über 70 Aussteller sind in dem neuen Messeguide aufgeführt“, sagt Klaus Plaschka, Geschäftsführer der Veranstaltungsorganisation GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. Zudem sind die Stände in den acht Hallen jeweils gekennzeichnet, da digitale Produkte nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sind. „Dadurch bekommen die Besucher auch in den Hallen einen noch besseren Überblick und können sich gezielter informieren. Der Messeschwerpunkt DIGITAL VERNETZT unterstreicht die Bedeutung der IFH/Intherm als wichtigste Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien 2018 in Deutschland“, sagt Plaschka. Der DIGITAL VERNETZT-Guide ist ab sofort auf der Website der IFH/Intherm verfügbar: www.ifh-intherm.de/digital-vernetzt.

Gebündelte Informationen rund um die digitale Heizung bekommen die Messebesucher auf der Themenfläche „Innovative Heizungstechnik“ (Stand 4.304) des Bundesverbands der deutschen Heizungsindustrie e.V (BDH). Zusammen mit der EEBUS-Initiative zeigt er mit dem EEBUS-Demonstrator und Fokus auf die Wärmpumpe anschaulich, wie das Zusammenspiel verschiedener  Komponenten im Smart Home der Zukunft funktioniert.

„Die Handwerksunternehmen sollten die Chance nutzen, um auf der IFH/Intherm ihr Wissen rund um das Thema Digitalisierung auf den aktuellen Stand zu bringen“, sagt Dr. Schwarz. Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Digitalisierungsumfrage, dass sich die Betriebe mit der fortschreitenden Digitalisierung auseinandersetzen und die nötigen Schritte ergreifen. „Wir im Fachverband sehen es als unsere Aufgabe an, die Betriebe bei der Auswahl der richtigen Berater zu unterstützen und ihnen Hintergrundinformationen zum gesamten Themenkomplex zu liefern.“ Die Ansprechpartner der Fachverbände SHK Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen beraten in Halle 4 (Stand 4.100) und sind idealer Anlaufpunkt zum Austausch mit Kollegen. 
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winni 2 schrieb: Soweit würde ich nicht gehen, Fritzli. Immerhin zeigen die Sonnenhäuser und Dein Landsmann Jenni, das man mit thermischen Solaranlagen auch sehr viel erreichen kann. Bis hin zu autark, ausser vielleicht...
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