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News vom 14.05.2018

Smarte Haustechnik

Beleuchtung

Die smarte Einbindung einer Beleuchtung ist ähnlich einfach oder kompliziert wie die Verschattung. Allerdings: Die Einsparpotenziale in einem normalen Einfamilienhaus sind hier eher gering. Die Beleuchtungskosten machen sowieso weniger als fünf Prozent der gesamten Energiekosten aus. Was will man da noch groß sparen? Aber Kleinvieh macht auch Mist.

Ohne smarte Lichtsteuerung geht in öffentlichen Räumen, wie hier in der Elbphilharmonie Hamburg, wenig. Bild: Zumtobel
Ohne smarte Lichtsteuerung geht in öffentlichen Räumen, wie hier in der Elbphilharmonie Hamburg, wenig. Bild: Zumtobel

Deutlich größer sind die Einsparpotenziale in Bürogebäuden, in öffentlichen Einrichtungen und im Einzelhandel. Bei letzterem belaufen sich die Beleuchtungskosten mitunter auf bis zu 50 Prozent der gesamten Energiekosten. Denn wer will schon bei schummrigem Licht einkaufen gehen? In Bürogebäuden sind die höheren Kosten hingegen der Nachlässigkeit der dort Arbeitenden geschuldet. Schnell wird mal vergessen, abends bei Verlassen das Licht auszuschalten. Das kann man mit standardisierten Schaltprofilen automatisieren. Aber es geht auch noch raffinierter. Dazu gleich mehr.

Einsparung und Komfort

Zu den mageren Einsparpotenzialen zählt aber auch die moderne Beleuchtungstechnik. Dieser hatten wir uns in dieser Serie hier gewidmet. Denn wo LEDs und Energiesparlampen nur noch einen Bruchteil ihrer Urahnen, der Vakuumbirnen, verbrauchen, ist auch nur noch wenig einzusparen.

Doch wie funktioniert die smarte Beleuchtung? Nötig sind erst einmal smarte Leuchtkörper oder solche, die via BUS-Systemen oder drahtlosen Kommunikationskanälen angesteuert werden können. Genau genommen müssen dabei nicht mal die Leuchtkörper selbst smart sein, sondern die Schalter reichen aus. Sie werden mit den schon bekannten Aktoren ausgestattet.

Wann an- oder ausgeschaltet wird, entscheiden zwei weitere Komponenten. Zum einen sind das Lichtsensoren, die die Lichtintensität in einem Raum messen und daraufhin dem Schalter ein Signal geben, wie er das Licht zu steuern hat. Zum andern sind das Bewegungsmelder. Sie reagieren auf jede Bewegung oder besser – auf keine Bewegung. Zappelt nichts mehr im Büro, wird das Licht einfach ausgestellt. Auch eine umherirrende Fliege kann das nicht verhindern. Die Sensoren sind so sensibel, dass sie so etwas einordnen können. Ein vergessener Hund hingegen würde in Abendstunden für reichlich Licht sorgen.

Bewegungsmelder wichtig

Bewegungsmelder arbeiten seltener mit elektromagnetischen Wellen oder Ultraschall. Verbreiteter sind jene auf Infrarotbasis. Sie messen die Temperaturänderung, die zustande kommt, wenn Lebewesen in einem Raum sind oder diesen verlassen. Solche Sensoren kommen auch bei Alarmsicherungen zum Einsatz, die wir im nächsten und übernächsten Teil der Serie behandeln.

Doch smart ist ein System erst dann, wenn es nicht nur auf Umgebungseinflüsse, sondern auch auf menschliche Befehle reagieren kann. Smarte Beleuchtungssteuerungen sind heutzutage mühelos mit den Systemen der großen Internetdienstleister verknüpfbar, als da wären: Apple HomeKit, Google Home und Amazon Echo. Man kann also auch Alexa sagen, wie sie das Licht zu dimmen hat.

Eine wichtige und schon heute nachgefragte smarte Hauskomponente ist der Brandschutz. Um dessen Einbindung in ein smartes Haus soll es im nächsten Teil dieser Serie am 16.05.2018 gehen.

Bisher erschienen:
1 Smarte Haustechnik – eine Übersicht
2 Sicherheit
3 Smart Meter Rollout
4 Eigenversorgung mit Strom
5 Smart Metering bei Wärme und Wasser
6 Digitalisierte Heizung
7 Verschattungslösungen
8 Beleuchtung

Erscheinen demnächst:
9 Brandschutzsysteme
10 AAL
11 Smarte Hausgeräte
12 Einbindung externer Komponenten
13 Praxisbeispiele

 

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