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News vom 01.06.2018

VDI 2035: Pflichtprogramm für Planer, Fachhandwerker und Betreiber

Bereits in den 1950 Jahren erschien die erste Auflage der VDI 2035. Leider sind die Vorgaben der Richtlinie zur „Vermeidung von Schäden in Warmwasserheizung“ bis heute nicht voll umfangreich im Markt angekommen. Doch ohne die richtige Behandlung des Heizungswassers drohen erhebliche Schäden. Beispielsweise leiden Hocheffizienzpumpen gravierend unter anfallendem Magnetit im System. Ebenfalls führen Ablagerungen in Engstellen des Systems, u.a. in Wärmeübertragern und Thermostatventilen, zu einem erhöhten Energiebedarf von 10-15 % oder sogar zu Ausfällen der Anlage.

Heizrohrquerschnitt. Das Schadensbild zeigt eine Steinbildung an der Rohrinnenseite. Bild: Andy Nowack/Fotolia
Heizrohrquerschnitt. Das Schadensbild zeigt eine Steinbildung an der Rohrinnenseite. Bild: Andy Nowack/Fotolia
Die unterschiedlichen Beständigkeiten und Anforderungen an den pH Wert des Kreislaufwassers bei verschiedenen Materialien.
Die unterschiedlichen Beständigkeiten und Anforderungen an den pH Wert des Kreislaufwassers bei verschiedenen Materialien.
AguaClean und AguaSave aus dem Hause BRÖTJE eigenen sich zur Aufbereitung, Behandlung und Filtration von Heizungswasser.
AguaClean und AguaSave aus dem Hause BRÖTJE eigenen sich zur Aufbereitung, Behandlung und Filtration von Heizungswasser.
Für die Wasseraufbereitungsmodule der Serie AguaSave bietet BRÖTJE einen Online-Betriebsmittelrechner, der eine Mengen- und Kostenberechnung für die einzusetzenden Betriebsmittel in der Heizungsanlage ermöglicht.<br />Bilder: August Brötje<br />
Für die Wasseraufbereitungsmodule der Serie AguaSave bietet BRÖTJE einen Online-Betriebsmittelrechner, der eine Mengen- und Kostenberechnung für die einzusetzenden Betriebsmittel in der Heizungsanlage ermöglicht.
Bilder: August Brötje

Eine weitere Problemstellung der Installationen bilden die verwendeten Materialien bzw. deren Korrosionsverhalten. Heute sind praktisch alle Werkstoffe in einem System zu finden: Kupfer, Stahl, Schwarzstahl, C Stahl, Edelstahl, Rotguss und Kunststoff. Hier ist die Kunst einen goldenen Mittelweg zu finden, der allen Materialien in der Installation gerecht wird und Korrosionsschäden verhindert. Beispielsweise spielt die Leitfähigkeit des Heizungswassers eine entscheidende Rolle: Studien haben ergeben, dass das Korrosionsrisiko unterhalb von ca. 200 µS/cm signifikant sinkt. Für Chloride stellt sich hingegen eine Grenze schon bei ca. 15 mg/l ein.

Moderne Lösung der Wasseraufbereitung und Wasserbehandlung

Versicherungen gehen inzwischen sensibel mit dem Thema um und verweisen bei Schadensfällen auf die Vorgaben der VDI 2035. Daher sollte das Füll- und Ergänzungswasser im System zu jedem Zeitpunkt den Richtwerten entsprechen. Das SHK-Fachhandwerk steht somit unter einem gewissen Druck. Systemhersteller bieten professionelle Systeme und Serviceleistungen zur Unterstützung des Fachhandwerks an, da es verschiedene Interpretationen und Herangehensweisen bezüglich der VDI 2035 gibt. Das Heizungswassermodul AguaSave des Heizsystemspezialist BRÖTJE dient beispielsweise zur qualitätsgesteuerten, normgerechten Herstellung eines teilentsalzten Füllwassers in Heizungs- und Kältekreisläufen (gemäß VDI 2035 Blatt 1 und 2) – einschließlich einer Dosiereinrichtung zur mengenproportionalen Zugabe des Vollschutzproduktes AguaSave H Plus (für Korrosionsschutz, Härtestabilisierung und Dispergierung) sowie druckgesteuerter vollautomatischer Nachspeisung einschließlich Leckageüberwachung. Mit AguaSave verfolgt BRÖTJE das Ziel, sowohl die Gewährleistungsbedingungen der Kesselhersteller und Komponentenlieferanten als auch einen energieeffizienten Betrieb der gesamten Heizungsanlage zu ermöglichen.  Besonders bei Bestandsanlagen wird darüber hinaus eine sanfte Reinigung im laufenden Betrieb gestartet, so dass problembehaftete Systeme auf einen VDI-konformen und effizienten Stand gebracht werden.

Für Anlagen, in denen es bereits Ablagerungen und Verunreinigungen gibt, hat der Hersteller das Produkt AguaClean konzipiert. Es wird zusammen mit einem AguaSave Modul eingesetzt und insbesondere für die sehr feinen Magnetitrückstände (<1 µm), die über die patentierte Magnaflow-Einheit des Moduls wirkungsvoll abgeschieden werden.

Kostenloser Betriebsmittelrechner online verfügbar

Neben Produktlösungen, um die Vorgaben der VDI 2035 einzuhalten, bietet der Heizungsspezialist BRÖTJE überdies einen Online-Betriebsmittelrechner in seinem Portfolio an, der dem Fachhandwerk eine überschlägige Mengen- und Kostenberechnung für die einzusetzenden Betriebsmittel ermöglicht. In der Startebene des Programms kann das gewünschte Modul ausgewählt werden, für das die Berechnung durchgeführt werden soll. Bei Leitfähigkeiten über 450 µS/cm wird ein Hinweis auf das Zubehör zur Erweiterung der Befüllkapazität gegeben. Die Berechnungsergebnisse enthalten die gewählte Rohwasserleitfähigkeit, den Systeminhalt und das Datum der Berechnungserstellung. Der Betriebsmittelrechner von BRÖTJE steht unter http://www.aguasave.de/rechner/broetje/brechner.htm kostenfrei zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es eine App-Version für iOS und Android.

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