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News vom 13.07.2018

Zwei BRÖTJE Brennwertkessel SGB 400H halten Einzug in Bremer Bürokomplex

Effizient beheizt

Die Hamborner Reit AG ist im Immobiliensektor tätig und hat sich als Bestandshalter für Gewerbeimmobilien positioniert. Wie bei allen Objekten ist mit den Jahren eine Modernisierung unumgänglich – so auch in der Liegenschaft der Hermann-Köhl-Straße in Bremen. Hier wurden die alten Wärmeerzeuger gegen neue Gas-Brennwertkessel SGB 400H aus dem Hause BRÖTJE ausgetauscht. Dadurch gelang eine effiziente und zukunftsfähige Anlage.

Das 8.700 m² große Bürogebäude der Hamborner Reit AG wurde mit einer neuen Heizungsanlage aus dem Hause BRÖTJE ausgestattet.
Das 8.700 m² große Bürogebäude der Hamborner Reit AG wurde mit einer neuen Heizungsanlage aus dem Hause BRÖTJE ausgestattet.
Insgesamt rund 1100 Heizkörper werden in dem Objekt mit Energie versorgt.<br />Bilder: August Brötje
Insgesamt rund 1100 Heizkörper werden in dem Objekt mit Energie versorgt.
Bilder: August Brötje
Der Brennwertkessel mit 600 kW (links) und der Niedertemperaturkessel mit 300 kW aus dem Jahre 1997 wurden bereits mehrfach repariert. Anfang 2018 entschied sich der Bauherr für den Austausch der Anlage.
Der Brennwertkessel mit 600 kW (links) und der Niedertemperaturkessel mit 300 kW aus dem Jahre 1997 wurden bereits mehrfach repariert. Anfang 2018 entschied sich der Bauherr für den Austausch der Anlage.
Zuerst wurde der alte Brennwertkessel demontiert und einer der neuen SGB 400H provisorisch in das System eingebunden. Später wurde dann auch der Niedertemperaturkessel mit 300 kW sowie die gesamte Hydraulik ausgetauscht.<br />Bilder: Michael Dove, D&D Gebäudetechnik GmbH
Zuerst wurde der alte Brennwertkessel demontiert und einer der neuen SGB 400H provisorisch in das System eingebunden. Später wurde dann auch der Niedertemperaturkessel mit 300 kW sowie die gesamte Hydraulik ausgetauscht.
Bilder: Michael Dove, D&D Gebäudetechnik GmbH
Eine besondere Herausforderung war die Demontage der alten Wärmeerzeuger, da sie nicht in den Aufzug passten. Daher musste die enge Außentreppe benutzt werden.
Eine besondere Herausforderung war die Demontage der alten Wärmeerzeuger, da sie nicht in den Aufzug passten. Daher musste die enge Außentreppe benutzt werden.
Das Ergebnis: Zwei Gas-Brennwertkessel SGB 400H von BRÖTJE mit je 400 kW versorgen das Gebäude effizient und zeitgemäß.<br />Bilder: August Brötje
Das Ergebnis: Zwei Gas-Brennwertkessel SGB 400H von BRÖTJE mit je 400 kW versorgen das Gebäude effizient und zeitgemäß.
Bilder: August Brötje
Schema der Anlage.<br />Bild: Brüning GmbH
Schema der Anlage.
Bild: Brüning GmbH
Um einen wirtschaftlichen und störungsfreien Betrieb auch langfristig gewährleisten zu können, wurden die Wasseraufbereitungsmodule AguaClean und AguaSave von BRÖTJE installiert.
Um einen wirtschaftlichen und störungsfreien Betrieb auch langfristig gewährleisten zu können, wurden die Wasseraufbereitungsmodule AguaClean und AguaSave von BRÖTJE installiert.
Die gesamte Ansteuerung und Überwachung der Heizkreise erfolgt über die bestehende Gebäudeleittechnik (GLT).<br />Bilder: August Brötje
Die gesamte Ansteuerung und Überwachung der Heizkreise erfolgt über die bestehende Gebäudeleittechnik (GLT).
Bilder: August Brötje

Das Bürogebäude aus dem Jahre 1997 hat eine Gesamtfläche von 8.700 m² und wurde bis dato von einem Brennwertkessel mit 600 kW und einem Niedertemperaturkessel mit 300 kW Leistung versorgt. Ein korrosionsbedingter Ausfall, dem mehrfache Schweißreparaturen vorangegangen waren, zwangen die Betreiber zu einer Modernisierungsaktion. Dabei sollten nicht nur die alten Kessel gegen neue, effizientere Modelle ausgetauscht werden. Das erklärte Ziel war zudem die Herstellung einer wirtschaftlichen und betriebssicheren Anlage durch eine energetische Optimierung. Die D&D Gebäudetechnik nahm sich dieser planerischen Hürde an und setzte auf den Hersteller BRÖTJE und dem Verantwortlichen Außendienstler Lars Steinecke, mit dem man schon öfter zusammengearbeitet hat.

Optimierte Systemtechnik für reibungslosen Betrieb

Im laufenden Betrieb installierte das ausführende SHK-Fachunternehmen Brüning GmbH aus Lilienthal, unter der Projektleitung von Ingo Kück, zwei Gasbrennwertkessel SGB 400H, um die rund 1100 Heizkörper im Gebäude zu versorgen. Die Heizzentrale befindet sich im Keller des Bürokomplexes. Daher mussten die beiden alten Kessel über eine enge Außentreppe aus dem Gebäude transportiert werden. Besser lief es mit den neuen Wärmeerzeugern aus dem Hause BRÖTJE: Aufgrund der modularen Bauweise der Kesselhülle konnten sie so hergerichtet werden, dass der Transport über einen Aufzug in den Keller gelang.

Exakte Installationsplanung

Um den Betrieb des Komplexes nicht zu stören, wurde die Installation in zwei Abschnitte unterteilt. Im ersten Schritt wurde der 600-kW-Brennwertkessel, der 1997 installiert wurde, entfernt und gegen den neuen Gasbrennwertkessel SGB 400H ausgetauscht. „Etwas umständlicher war der Austausch des zweiten Wärmeerzeugers, da mit ihm auch die gesamte Hydraulik in DN 100 Stahlrohr inklusive Pumpen, Schieber und einer hydraulischen Weiche installiert wurde“, unterstrich Michael Dove von der D&D Gebäudetechnik. Somit musste das Montagedatum exakt mit der Belegschaft abgestimmt werden. Die Wahl fiel auf einen Samstag, an dem nur ein Teil der Mitarbeiter anwesend war. Sie wurden alle in einem Großraumbüro untergebracht, das über Heizlüfter mit Wärme versorgt wurde. So begegnete man der Außentemperatur von 0 °C optimal und die Beschäftigten konnten ihrer Tätigkeit ungehindert nachkommen. Ein teurer Verdienstausfall wurde daher durch eine reibungslose Kommunikation verhindert.

Eine weitere Besonderheit des Vorhabens lag in der Schornsteinsanierung. Hierfür wurde eine Spezialfirma hinzugezogen, die die beiden 200-mm-Edelstahlkamine in den 26 m hohen alten Schacht zog. „Durch das Auslagern der Arbeiten konnte das Vorhaben noch schneller realisiert werden und jeder konnte sich auf seine speziellen Fähigkeiten konzentrieren“, erläutert das D&D Gebäudetechnik-Team Jürgen van Dinther und Michael Dove.

Um das saure Rauchgaskondensat aus den Verbrennungsgasen der Gasbrennwertkessel zu neutralisieren, ist zudem eine Kondensat-Neutralisation verbaut worden.

VDI-gerechte Wasserqualität

Ein wirtschaftlicher, störungsfreier Betrieb stand und steht ganz oben auf der Agenda. Damit die Anlage diese Anforderungen einhält und auch zukunftssicher betrieben werden kann, wurde eine regelkonforme Wasserqualität im laufendem Betrieb eingestellt. Diese ist unumgänglich für zeitgemäße Heizsysteme. Sie wurde mit einem kontrollierten Wasseraustausch realisiert, bei gleichzeitigem Herausspülen der im System befindlichen Rückstände. Eine Besonderheit des Projektes, denn der gesamte Heizungswasseraustausch durch VDI-2035-gerechtes Wasser fand im vollem Betrieb der Anlage statt. Auch hierfür wurden Produkte aus dem Hause BRÖTJE eingesetzt: Das Modul AguaClean ist für Anlagen konzipiert, in denen es bereits Ablagerungen und Verunreinigungen gibt. Es wird vor Ort zusammen mit einem AguaSave-Modul eingesetzt. Auf diese Weise war eine schonende Reinigung des Systems möglich. Dies gilt insbesondere für die sehr feinen Magnetitrückstände (<1 µm), die über die patentierte Magnaflow-Einheit des Moduls wirkungsvoll abgeschieden werden.

Die Konditionierung des Heizungswassers nach VDI 2035 Blatt 1 und 2 sowie nach den spezifischen Vorgaben des Herstellers BRÖTJE wurde protokolliert und wird regelmäßig nachgemessen bzw. überwacht.

Regelung über GLT

Die gesamte Ansteuerung und Überwachung der Heizkreise erfolgt über die bestehende Gebäudeleittechnik (GLT). Das hat gleich mehrere Vorteile: Zum einen können sämtliche Parameter angepasst werden, ohne vor Ort zu sein. Darüber hinaus sind Fehler schnell behoben, denn durch die GLT landen Meldungen via SMS direkt auf dem Smartphone oder per E-Mail auf dem PC. „Die Gebäudemanager haben so die Möglichkeit einzugreifen, noch bevor die Mitarbeiter in den Büros etwas merken“, erklärt Jürgen van Dinther von der D&D Gebäudetechnik, der das Projekt begleitete. Auch die Heizwasseraufbereitung wird von der GLT gesteuert und überwacht, ebenso wie die Ansteuerung der beiden Gasbrennwertkessel SGB 400H (0-10 V Ansteuerung).

Fazit

Durch eine detaillierte Planung konnte das Projekt innerhalb des Zeitfensters von 4 Wochen umgesetzt werden. Besondere Hürde bei der Realisierung war der Austausch des zweiten Wärmeerzeugers inklusive der hydraulischen Gesamteinbindung der Anlage. Auch diese konnte innerhalb von 24 Stunden gemeistert werden, was für das gute Zusammenspiel zwischen Lars Steinecke, verantwortlicher Außendienstler bei BRÖTJE, dem Planerteam von D&D Gebäudetechnik und unserem Installations-Unternehmen spricht, so die Meinung von Ingo Kück, Meister und Projektleitung bei der Brüning GmbH. Für die Zukunft erwarten die Beteiligten weniger Taktungen der Kesselanlage, einen störungsfreien Betrieb sowie eine energetische Einsparung von 10-15 %. Schon jetzt habe sich das Nachspeisevolumen deutlich reduziert und der Anlagendruck stabilisiert.

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