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Steinteppich

Autoren
OldBo
14.05.2018
Ein Steinteppich (Natursteinteppich) sind handgefertigte Boden-, Treppen- und Wandunikate, die für den Innenbereich (Wohnräume, Treppen, Bad, Dusche, Wände) und Außenbereich (Terrasse, Balkon, Loggia, Veranda, Gehweg, Treppen) geeignet sind. Im Gegensatz zum Terrazzo kann ein einfacher Steinteppich auch in Eigenleistung hergestellt werden. Größere und ansprochvollere Flächen (z. B. mit Edelsteinen [z. B. Tigerauge, Sodalith oder Jaspis]) sollten aber immer vom Fachman (z. B. Fliesenleger) geplant und verlegt werden.
Verschiedene Steinteppiche
 Verschiedene Steinteppiche
Quelle: M+T Polyester
Steinteppiche - Muster
 Steinteppiche - Muster
Quelle: M+T Polyester
Steinteppich-Terrasse-Balkon
 Steinteppich-Terrasse-Balkon
Quelle: Steinteppich Klaiber
Steinteppich-Treppe
 Steinteppich-Treppe
Quelle: Steinteppich Klaiber

Ein Steinteppich (Natursteinteppich) sind handgefertigte Boden-, Treppen- und Wandunikate, die für den Innenbereich (Wohnräume, Treppen, Bad, Dusche, Wände) und Außenbereich (Terrasse, Balkon, Loggia, Veranda, Gehweg, Treppen) geeignet sind. Im Gegensatz zum Terrazzo kann ein einfacher Steinteppich auch in Eigenleistung hergestellt werden. Größere und ansprochvollere Flächen (z. B. mit Edelsteinen [z. B. Tigerauge, Sodalith oder Jaspis]) sollten aber immer vom Fachman (z. B. Fliesenleger) geplant und verlegt werden.

Der fugenlose, leicht porige Steinteppich, zeichnet sich durch eine hohe Belastbarkeit, leichte Reinigung, absolute Witterungsbeständigkeit. spannungsfreie Aushärtung und eine edle Optik aus. Auf der leicht genarbten Struktur des Steinteppichs läuft es sich gegenüber glatten Böden angenehm weich und zusätzlich reduziert er den Tritt- und Raumschall. Je nach verwendeter Kieselart variiert die Dicke des Bodenbelages von 6 bis 8 mm. Eine besondere Eigenschaft ist die offenporige Struktur im Innenbereich, die Hausstaub aufnimmt (allergikerfreundlich) und so zu einem gesünderen Wohnkllima beiträgt. Im Aussenbereich läuft Wasser über eine entkoppelnde sichere Abdichtung ab,  verhindert so Risse, die bei auffrierenden Fliesen häufig auftreten und ist rutschfest. Außerdem kann der Steinteppich auch bei einer Fußbodenheizung eingesetzt werden.

Ein Steinteppich wird nicht nur aus Marmorkies hergestellt. Es können auch naturbelassene Kiesel oder grobkörniger Sand (1 bis 2 mm, 2 bis 3 mm, 3 bis 4 mm), der aus Ablagerung in Flussbetten stammt, verwendet werden. Die Sandmischung eignet sich besonders für die Treppen- und Wandgestalltung.
Besonders bei Nassräumen (z. B. Bad, Dusche, Schwimmbad) ist der Steinsteppich eine Alternative zu Fliesen, weil er fugenlos verlegt wird, rutschsicher und sehr pflegeleicht ist. Da er fugenlos verlegt wird, können Feuchtigkeit und Nässe nicht ins Innere des Bodenbelags eindringen, wodurch ein Aufquellen nicht möglich ist. Ein besonderer Vorteil ist, dass der Belag auch an der Wand angebracht werden kann. Bei der Planung einer Terrasse, eines Balkons und Gartenwegen sollte man auch immer einen Steinteppich in die Überlegungen mit einbeziehen. Besonders geeignet ist der Belag bei der Sanierung von undichten Terrassen und Balkone.

Beispiel einer Herstellung eines einfachen Steinteppichs
• Vor dem Aufbringen der Grundierung muss die zu bearbeitende Fläche gesäubert werden.
• Für die Grundierung werden zwei verschiedene Gebinde (Komponente) mit einem Rührwerkzeug vermischt bis eine gleichmäßige Konsistenz entsteht. Die Masse wird dann direkt nach dem Mischen mit einer Lackierrolle aufgetragen. Dünn aufgetragen härtet die Masse langsam aus und sieht dann wie eine hauchdünne Folie aus, die sich über die vorhandene Fläche legt. Wichtig ist, dass die gesamte Fläche bedeckt ist, die mit dem Steinteppich versehen werden soll, also auch die Ränder.
• Das Natursteinmaterial und die passende Menge vermischtes Bindemittel (Harz) wird in einen sauberen Mischbehälter (vorzugsweise ein runder Maurerkübel [65 oder 90 l]) geschüttet und mit einem Handrührwerk solange bis das ganze Material gleichmäßig mit dem Harz benetzt ist vermischt. Hier ist ein wenig mehr der richtige Vorgang, damit es nicht zu punktuellen Bindemittelüberschüssen kommt, die zu Aufschäumungen (Läschenbildung) in der Fläche führen könnte. Die Masse muss direkt nach dem Anmischen verarbeitet und der Kübel vom alten Bindematerial gesäubert werden. Danach wird die zu bearbeiteten Fläche mit Bindemittel auf die Fläche, die gleich beschichtet werden soll, mit einem sauberen Pinsel aufgetragen. Dabei soll nur so viel der Fläche vorgestrichen werden, die innerhalb der nächsten 10 bis 15 Minuten bearbeitet werden kann.
• Der Steinteppich muss jetzt für ca. 2 Tage aushärten. Aber komplett ausgehärtet ist er nach 7 Tagen. Dann darf erst der Porenfüller aufgetragen und der Boden belastet werden.
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